MMM #19 | Blumenhollyburn

Nachdem ich letzten Sommer schon gerne meinen Hollyburn-Rock aus dem Ankerstoff getragen habe, dachte ich mir neulich es wäre an der Zeit ihm einen Nachfolger bzw. eher Kompangnon zu nähen. Den passenden Stoff hatte ich schon so lange im Vorrat wie den Ankerstoff, beide habe ich auf dem letztjährigen Stoffmarkt in Rheda gekauft.

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Da der Schnitt nun kein Neuland war, war der Rock ohne Probleme und Anpassungsorgien zu nähen. Anders als bei den Ankerrock wollte ich hier aufgrund des aufregenden Musters auf Außen sichtbare Nähe verzichten und habe den Bund und auch den Saum mit Blindstich per Hand angehäht.

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Das sichtbare Nähe wirklich keine gute Idee sind, wurde mir dann bewusst als ich die Gürtelschlaufen annähte und es wirklich gräuslich aussah. Also wieder abgetrennt. Zu diesen Farben hätte ich eh keinen passenden Gürtel gehabt. :)

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Generell ist dieser Rock tatsächlich eine richtige Farbexplosion in meinem Kleiderschrank. Zunächst ungewohnt, aber ich könnte mir (in Maßen) tatsächlich noch mehr Farbe in meiner Garderobe vorstellen. Muss an diesem Frühling (oder jetzt schon fast Sommer) liegen, denke ich.

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Mehr (farbenfrohe) Kleidung ist sicherlich auch beim heutigen MeMadeMittwoch zu finden, an dem uns Nadine als Gastbloggerin heute unter anderem einen Traum aus Seide vorstellt.

Modell: Hollyburn von Sewaholic in Größe 8, Version B, allerdings um 10 cm gekürzt.

Material: Bunter Blumenstoff vom Stoffmarkt, leicht elastisch.

Änderungen: 10 cm gekürzt.

Fazit/fürs nächste Mal: Immer wieder gerne!

 

Geburtstagsshirt zum 2. Geburtstag

Der Geburtstag ist nun zwar schon einen Monat her, allerdings steht die Archivierung des Geburtstagsshirts des Neffen vom Liebsten noch aus. Hier ist das vom letzten zu sehen.

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Dieses Mal habe ich auch das T-Shirt selber gemacht, denn wenn ich ehrlich bin, hielt ich es für einfacher ein T-Shirt zu nähen als in die Stadt zu gehen und mich durch die Geschäfte zu wühlen um ein nicht langweiliges, aber auch nicht mit einem Druck versehenes T-Shirt zu finden.

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Außerdem konnte ich dann auch mal die Halsausschnittversäuberungsvariante (ha! tolles Wort) von Frau Kännchen ausprobieren. Fazit: Mache ich sicherlich wieder.

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Modell: Regenbogenbody von Schnabelina in Gr zum T-Shirt gekürzt.

Material: Jerseyreste aus dem Vorrat.

Änderungen: keine.

Fazit/fürs nächste Mal: Das Geburtstagsshirt ist wieder sehr gut beim Neffen angekommen.

MMM #18 | Pam

Heute bin ich auch mal ganz schnell beim MMM dabei. Ich zeige euch die schon von anderen viel genähte Bluse Pam aus dem ersten Heft dieses Jahres der La Maison Victor.

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Genäht habe ich sie aus ganz leichtem Batist von Atelier Brunette. Ich habe diesen Stoff schon im letzten Jahr angeschmachtet, und als ich dann das Schnittmuster dieser Bluse sah, da wusste ich das ich mich jetzt endlich aufraffen muss diesen Stoff zu kaufen!

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Genäht habe ich die Bluse in Gr. 36 mit meiner Standardanpassung der Schulterverbreiterung um 1cm. Allerdings habe ich an den Oberarmen neben der Schulternaht etwas wenig Bewegungsfreiheit… Das nächste Mal werde ich versuchen, das Schnittmuster im Schulterbereich auf Gr 38 zu bringen und den Rest bei 36 zu belassen. Denn ein nächstes Mal wird es bestimmt geben. Schneller Näherfolg, trotz französischen Nähten überall, und viele Variationsmöglichkeiten = Glück!

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Ich sehe schon Varianten mit abgerundetem, hinten längerem Saum vor mir, und auch mit dem Ausschnitt (der mir hier leider etwas zu tief ist) lässt sich einiges anstellen.

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Weitere Damen in selbstgeschneiderter Garderobe sind wie immer auf dem MeMadeMittwoch-Blog zu bewunderen, heute angeführt von Dodo.

Modell: Bluse Pam aus der La Maison Victor  Jan/Feb 2016 , Gr. 36.

Material: Bye Bye Birdy in schwarz von Atelier Brunette .

Änderungen: Schultern um 1cm verbreitert.

Fazit/fürs nächste Mal: An den Schultern ist es trotz Abpassung zu eng. Das Nächste Mal im Schulter/Armbereich eine 38 + Anpassung und sonst eine 36 zuschneiden.

MMM #17 | Georgetown

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Heute schaffe ich es mal wieder zum MeMadeMittwoch! Dabei bin ich allerdings nicht mit etwas Genähtem, sondern mit etwas Gestricktem.

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Während alle im Tuchstrickfieber waren, habe ich mich einer Jacke gewidmet (dafür stricke ich jetzt ein Tuch, nämlich dieses).  Anfang Februar haben der Liebste und ich uns eine Woche Urlaub gegönnt (das hatten wir uns hiernach auch verdient), allerdings hatten unsere Organisationskünste nur noch für eine Woche Holland gereicht. Und da es bekanntlich um diese Zeit noch nicht sonderlich warm ist, brauchte ich a) wärmende Kleidung und b) eine Beschäftigung fürs Sofa. Da bot sich Georgetown von Hannah Fettig an, denn dieses Strickstück besteht zu großen Teilen nur aus glatt rechts.

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Zu der eigentlichen Konstruktion ist auch nicht viel zu sagen. Ich habe die Jacke in der nahtlosen Variante gestrickt, der Schalkragen wird aber trotzdem nur angestrickt. Da wurde es dann „abwechslungsreicher“ mit rechts/links. :)

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Prinzipiell bin ich mit dem Sitz ganz zufrieden, etwas kürzer hätte sie vielleicht sein können, aber da bin ich ja selber Schuld. Allerdings hatte ich hier nicht an die Verbreiterung der Schultern gedacht (Standardanpassung beim Nähen für mich), wodurch der Schalkragen etwas als Schulterersatz hinhalten muss und nicht mehr mittig gefaltet werden kann. Allerdings macht er im unteren Teil sowieso was er will, was mich allerdings nicht sonderlich stört.

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Ich wünsche euch damit allen einen schönen (vielleicht sonnigen) MeMadeMittwoch, wo uns als Gastgeberin heute Sybille in ihrem neuen Trenchcoat begrüßt.

Modell: Georgetown von Hannah Fettig via Ravelry, Gr. S, nahtlos gestrickt.

Material: Cotton Merino von Drops, Farbe grau .

Änderungen: keine.

Fazit/fürs nächste Mal: Hier habe ich das erste Mal die Ärmel direkt an die Armkugel angestrickt. Dadurch spart man sich zwar das Annähen am Ende, allerdings war es mir zwischendurch etwas eng auf den Nadeln. Mal sehen, ob ich es noch einmal so machen würde. Außerdem sind die Schultern (mal wieder) zu schmal für mich, was kein großes Problem ist, weil Teile des Schalkragens umfunktioniert sind, allerdings lässt sich der Kragen dadurch nicht mehr mittig umfalten.