#mmmay17 Woche 2

Jetzt ist tatsächlich schon die Zweite Woche des MeMadeMays vorrüber gegangen. Dann wir es jetzt auch Zeit für einen 2. Rückblick.

Tag 8: Am Monatag war ich in der Bluse Pam vom letzten Jahr unterwegs. Ich hab es tatsächlich noch nicht geschafft eine 2. Version zu nähen. Aber ich glaube ich habe im Moment auch eher Lust/Bedarf auf Hemdblusen. Die Butterick B5526 von letzter Woche könnte sicherlich denächst in die zweite Runde gehen.

Tag 9: Dienstag trug ich wie schon die letzte Woche des Öffteren meine immer noch nicht vernünftig verbloggte Gingerjeans. Aber eine zweite ist gerade in der Mache.

Tag 10: Mittwoch bin ich in meiner Vortragsbluse von 2015 durch den Tag gekommen. Es handelt sich dabei um das Schnittmuster Alice aus der LaMaisonVictor. Wechselnd hatte ich dann über den Tag meinen grauen Blazer vom Vortag oder die Georgetown Strickjacke an. Je nachdem wie formell es gerade von Nöten war.

Tag 11: Donnerstag gab es mein zweites modifiziertes Ottobreshirt mit dem Renfrew-Kragen von Selwholic. Der Shirtschnitt ist übrigens der gleiche wie in einem meinem ersten MeMadeMittwoch-Posts, jedoch ohne den abgerundeten Saum.

Tag 12: Freitag hab ich mich ein wenig mit dem Wetter vertan und meine neue Suzon-Bluse konnte gar nicht  richtig zur Geltung kommen, denn sie war die meiste Zeit unter einem Cardigan versteckt. Dabei hab ich bei den schönen Rüschen so viele Herzchen in den Augen!

Tag 13: Wochenende! Und so viel Glück auch noch, denn wir haben am Samstag unsere perfekte Hochzeitslocation gefunden. Der See gehört auch dazu. Dazu trug ich eine etwas modifizierte Malotty von Kibadoo (mit verliebten Flamingos drauf! Auf dem Hof gab es allerdings nur nicht so hübsche Truthähne ;) ) und meine Minoru von Sewaholic vom Herbstjacken-Sew-Along 2014.

Tag 14:  Bei strahlendem Sonnenschein habe ich mein neues  Jerseykleid ausgeführt (Wanda aus  der LaMaisonVictor). Tatsächlich ist das mein erstes Jerseykleid und ich muss mich noch etwas damit anfreunden. Aber ich fand die Kombination aus Nicht-Wickelkleid mit Wickelbändern ganz interessant. Die Farbe wird mich sicherlich aber noch etwas mit dem Kleid versöhnen, denn Petrol geht immer!

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#mmmay17 Woche 1

Huch, einen Tag verspätet, aber hier kommt meine Zusammenfassung der ersten Woche vom MeMadeMay2017. Widererwartend war es gar nicht so schwer…gut um die Auswahl meiner Garderobe habe ich mir auch nicht so große Gedanken gemacht, aber das tägliche fotografieren ist dann doch etwas gewesen, vor dem ich zurückgeschreckt bin. Aber die Anschaffung einer SD-Karte mit W-Lan bringt die Fotos jetzt ganz fluxs auf mein Handy, und dann ist es ja nur noch ein Katzensprung. Einen Fotografen gibt es unter der Woche leider nicht mehr.

Was mir aber aufgefallen ist, ist dass ich über die meisten Kleidungsstücke noch nicht gebloggt habe…vielleicht hole ich das noch nach, aber dann wahrscheinlich nicht unbedingt mit neuen Fotos. Ich werde mal sehen, wie ich es unterbekomme.

Tag 1: In dem neusten Zuwachs meines Kleiderschranks (ok, zu dem Zeitpunkt der Aufnahme). Einer Amy von Pattydoo aus einem Stoff aus dem örlichen Stoffladen.

 

Tag 2: Hier ist meine Vitamin D Jacke zu sehen.

 

Tag 3: Heute musste es etwas förmlicher sein für die Arbeit und das Usselwetter ließ keine Fotos draußen zu. Da unsere Wohnung etwas kleiner ist, nur ohne Kopf. :) Getragen habe ich eine Burdabluse und meine Ginger Jeans.

 

Tag 4:  Heute komplett in memade.

 

Tag 5: Hier hab ich meine Schmetterlingsbluse ausgeführt. Ich brauche unbedingt noch so eine! Aber dann eine Nummer kleiner…

 

Tag 6: Wochenende! Im Weihnachtskleid von 2016.

 

Tag 7:  Heute zählt memade eigentlich nicht wirklich. Effektiv hatte in den Pullover kaum an, nur auf dem Hin- und Rückweg zum Schwimmbad. :)

Ich freu mich schon auf Woche 2!

My #MMMay17 Pledge

‚I, Steffi of einmalmondundzurueck.wordpress.com and @steffi_einmalmondundzurueck , sign up as a participant of Me-Made-May ’17. I endeavour to wear at least one me made item for at least 5 days of the week for the duration of May 2017‘

So, nun gibt es kein Zurück mehr. :) Die letzten Jahre schon hab ich es immer mit viel Freude verfolgt, den Me-Made-May von Zoe. Dieses Jahr taste ich mich nun das erste Mal selber daran, und hoffe damit auch meine Blogpause hier etwas in den Griff zu bekommen. Um erstmal etwas sanfter zu starten, versuche ich es mit mindestens 5 Tagen selbstgenäht oder -gestrickt die Woche, denn für mache Gelegenheiten ist meine Me-Made-Garderobe noch nicht vollständig ausgestattet.

Ich versuche die tagesaktuellen Fotos auf instagram zu posten und eine Wochenzusammenfassung auf dem Blog zu machen. Wenn ich noch mehr Zeit finden sollte gibt es vielleicht auch noch separate Blogpost zu den Teilen, die ich noch nicht verblogt habe, denn auch wenn es hier auf dem Blog für mindestens das letzte halbe Jahr sehr still war, so habe ich doch einiges genäht. Aber das wäre nur ein nettes Sahnehäubchen und kein Muss.

So, wir sehen uns also morgen!

Weihnachtskleid Sew-Along | Finale

Jetzt ist schon Finalzeit beim Weihnachtskleid Sew-Along, der dieses Jahr von Dodo und Yvonne auf dem MeMadeMittwoch-Blog gehostet wurde. Und ich bin erstaunlicher Weise für meine Verhältnisse schon sehr früh fertig gewesen, was aber vielleicht auch ein bisschen an der räumlichen Trennung von knapp 350 km zwischen den Nähmaschinen und mir seid dem 4. Adventswochenende liegen mag. Um so froher bin ich, dass ich trotz dem Stoffdebakel noch zu einem Weihnachtskleid gekommen bin, das mir gefällt.

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Genäht habe ich das Jasper Dress von Paprika Paterns, ein Sweatkleid mit Prinzessnähten und Kragen. Die Prinzessnähte haben mir, nachdem ich mich entschieden habe an welchen Stellen die Streifen aufeinandertreffen sollen, keine Probleme gemacht. Ander sahe es aber an der Kragenfront aus. Zunächt etwas konkaves an etwas konvexes nähen. Ok. Dann aber auch noch einen doppelt gelegten Kragen, wo die Streifenabfolge nicht auf beiden Seiten gleich war…Horror. Nach mehrmaligem Auftrennen bin ich aber sehr zufrieden, auch wenn die Streifen noch nicht ganz hunderprozentig aufeinander treffen, bzw. es sich durch die Wölbung der Naht, die ich bewusst nicht abgesteppt habe, eh immer etwas verschiebt.

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Das Epaulet, welches den Kragen in Form hält, soll der Anleitung nach mit einem dicken Knopf fixiert werden, wobei ich mich für einen hölzernen Anhänger mit „handmade“ Aufschrift entschieden habe.

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Die Taschen, die im Prinzip nur eine große Tasche sind, habe ich ein wenig aus der Not heraus, ein wenig mit Kalkül in einer Kontrastfarbe gefüttert. Wenn schon maritim, dann auch richtig. :) Beim normalen Tragen stehen die Taschenöffnungen auch nicht so weit offen.

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Zum Tragekonfort vielleicht auch noch ein paar Worte (schließlich ist Weihnachten). Der Sweat, den ich verwendet habe, ist ein 100 %iger Baumwollsweat und nicht elastisch, genauso wie der blaue Sweat für die Bündchen. Bei der ersten Anprobe war ich da doch etwas erstaunt, wie eng es an den Oberschenkeln ist. Es ist halt doch etwas anderes als Hosen, was die Bewegungsfreiheit angeht. Die Ärmel sind auch etwas weiter als ich sie erwartet hätte, passen aber ganz gut. Wären sie nämlich enger gewesen, und damit auch die Bündchen, wäre es aus unelastischem Stoff schon eng geworden. Würde ich das Kleid allerdings noch einmal aus elastischem Sweat nähen, würde ich die Ärmel etwas verschmälern.

Im Großen und Ganzen bin ich aber wirklich sehr zufrieden mit meinem Kleid! Ich hatte es, da ich ja schon so früh fertig war, auch schon einige Male an und habe mich immer wohlgefühlt! So soll es sein!

Ich wünsche euch allen schöne Festtage und vorsichtshalber schon mal einen guten Rutsch!

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Modell: Jasper Dress von Paprika Patterns, Größe 3.

Material: blau-weißer Streifensweat und blauer Sweat (beides 100% Baumwolle) aus dem örtlichen Stoffladen.

Änderungen: Keine.

Fazit/fürs nächste Mal: Gerne wieder!

Weihnachtskleid Sew-Along | Stoff- und Schnittvorstellung

Ich hächel leider etwas hinterher, aber hier kommt nun auch von mir der zweite Teil zum Weihnachtskleid Sew-Along. Es soll nun um die Stoff- und Schnittvorstellung gehen.

Bei mir stand ja der Schnitt beim letzten Mal schon fest, das Jasper Sweat Dress von Paprika Patterns. Ein Sweatkleid mit Prinzessnähten, Taschen und einem Schalkragen. Super. Ich habe mir den Schnitt wieder auf A0 plotten lassen und bin auch schon so weit gekommen, dass ich ihn mir abkopiert habe.

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Ich hätte auch liebend gerne schon zugeschnitten, allerdings war der erhoffte, bestellte Traumstoff leider doch keiner. Dabei hat zunächst alles so gut ausgesehen. Ich war ausnahmsweise mal passend zu Hause als der Paketmann klingelte, freute mich über die schöne Aufmachung des Pakets (pinkes Seidenpapier zum Schutz des Stoffes :)) und die Zugabe von unbestellten (leider unbeschrifteten) Stoffproben und kleinen Scherenanhängern…und dann fasste ich den Stoff an und hätte mir in den Hintern beißen können. Vor lauter Euphorie hatte ich beim Bestellen nicht auf das Material geachtet. 100 % Polyester. Bingo.

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Nach dieser Enttäuschung bin ich noch einmal komplett umgeschwenkt und wieder bei für mich Altbewährtem gelandet. Streifen. Maritim. (Leider) mein Ding. Das ist aber auch ein Garant dafür, dass ich das Kleid gerne tragen werde, sofern schnittechnisch alles gut geht.

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Noch mehr schöne Schnitte und schöne Stoffe gibt es auf dem MeMadeMittwoch Blog.

Weihnachtskleid Sew-Along | Inspiration und Rückblicke

Es ist bald wieder so weit! Das Weihnachtsfest steht an! Und da mag sich  frau ja schon ganz gern in ein neues Gewand kleiden. Gut das es den Weihnachtskleid Sew Along auf dem Me Made Mittwoch Blog gibt.

Bei dem ersten Treffen heute geht es um Insprationen und Rückblicke. Ich starte der Einfachheit halber mal mit dem Rückblick.

Mein erstes Weihnachtskleid ist von 2013, das dasjährigen Lemmingkleid Butterick 5951 .

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2014 ist es das Dodokleid, Modell 118 aus Burda 10/2012, geworden.

Letztes Jahr hatte ich eine Kombination aus schwarzem Bleistiftrock und einem Schößchenoberteil geplant. Allerdings hatte ich mir dann mittendrin in den Kopf gesetzt doch mal schnell meine Diss fertig zu schreiben, wodurch Beides bis Weihnachten nicht fertig wurde. Der Rock sollte dann zwischenzeitlich noch zum Disputationsrock werden, was ich dann aber wegen Missgefallen nicht gemacht habe. Ein Probeteil für das Schößchenoberteil kann ich aber doch noch vorweisen.

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Nachgereichtes Weihnachtsoberteil von 2015 (Marilyn von Pattydoo).

Nun will ich aber auch mal zu den Inspirationen für dieses Jahr kommen, beziehungsweise tatsächlich schon zu einem recht konkreten Plan.

Dieses Jahr hätte ich ganz gerne etwas Bequemes und Warmes, was ich auch in meinem wenig glamurösen Alltag noch tragen kann. Ich bin also auf die Suche nach einem Sweatkleid mit dem „gewissen Etwas“ gegangen (insoweit es das bei Sweatkleidern gibt ;) ). Gefallen hat mir dann direkt Jasper von Paprika Patterns. Die Prinzessnähte mit den eingebauten Taschen und der (hoffentlich) wärmenden Kragen haben mich überzeugt. Auch eine Stoffauswahl habe ich, zumindest virtuell, schon getätigt. Ich hoffe der Stoff üerzeugt mich auch noch, wenn er bei mir auf der Türschwelle liegt. Darüber berichte ich dann bei unserem nächsten Treffen.

Viele weitere Inspirationen finden sich auf dem Me Made Mittwoch Blog.

12 von 12 | Oktober 2016

Heute mache ich mal wieder ganz spontan bei 12 von 12 mit.

1| nachdem ich gestern auf dem Fahrrad ganz schön nass geworden bin und nicht ganz fit bin, fahre ich heute mit dem Bus zur Arbeit. Der ist leider zu spät, dafür kann ich die Sonne beim Aufgehen beobachten.

2| ich bin trocken angekommen und die Sonne war schon fleißig.

3| Datumcheck – check!

4| huch da ist der Frühstückstee ja schon fast leer.

5| heute ist ja eigentlich auch memademittwoch…daher auch mein (halbes)ootd. Neues Streifenshirt (noch unverbloggt), Vitamin D und das Lillipilliwrap (huch, auch noch unverbloggt).

6| so. Und wer füllt mir jetzt das Wasser wieder auf? Im Hintergrund sehr ihr leider nicht die Überbleibsel einer Konfettisause, sondern eines Locherunfalls.

7| weise Entscheidung mit dem Bus zu fahren…morgen kann ich aber hoffentlich wieder mit Rad.

8| so nehme ich Wasser doch viel lieber! Und dann auch noch in Kombination mit schönen Herbstfarben!

9| eigentlich habe ich heute ein geplotteten Schnitt erwartet den ich noch fürs Wochenende nähen wollte. Der war aber leider nicht in der Post (wohne ich jetzt zu weit nördlich?). Da muss also ein Plan B her und ich passe einen einigermaßen passenden longsleeve-Schnitt an den Kragen vom Renfrewtop an, das bei mir nämlich leider überhaupt nicht sitzt!

10| die verliebten Flamingos müssen nun noch warten.

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11| fix noch die haushaltlichen Pflichten erfüllen.

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12| noch ein kleines Betthupfler mit Lieblingsmüslilöffel.

MMM #19 | Blumenhollyburn

Nachdem ich letzten Sommer schon gerne meinen Hollyburn-Rock aus dem Ankerstoff getragen habe, dachte ich mir neulich es wäre an der Zeit ihm einen Nachfolger bzw. eher Kompangnon zu nähen. Den passenden Stoff hatte ich schon so lange im Vorrat wie den Ankerstoff, beide habe ich auf dem letztjährigen Stoffmarkt in Rheda gekauft.

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Da der Schnitt nun kein Neuland war, war der Rock ohne Probleme und Anpassungsorgien zu nähen. Anders als bei den Ankerrock wollte ich hier aufgrund des aufregenden Musters auf Außen sichtbare Nähe verzichten und habe den Bund und auch den Saum mit Blindstich per Hand angehäht.

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Das sichtbare Nähe wirklich keine gute Idee sind, wurde mir dann bewusst als ich die Gürtelschlaufen annähte und es wirklich gräuslich aussah. Also wieder abgetrennt. Zu diesen Farben hätte ich eh keinen passenden Gürtel gehabt. :)

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Generell ist dieser Rock tatsächlich eine richtige Farbexplosion in meinem Kleiderschrank. Zunächst ungewohnt, aber ich könnte mir (in Maßen) tatsächlich noch mehr Farbe in meiner Garderobe vorstellen. Muss an diesem Frühling (oder jetzt schon fast Sommer) liegen, denke ich.

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Mehr (farbenfrohe) Kleidung ist sicherlich auch beim heutigen MeMadeMittwoch zu finden, an dem uns Nadine als Gastbloggerin heute unter anderem einen Traum aus Seide vorstellt.

Modell: Hollyburn von Sewaholic in Größe 8, Version B, allerdings um 10 cm gekürzt.

Material: Bunter Blumenstoff vom Stoffmarkt, leicht elastisch.

Änderungen: 10 cm gekürzt.

Fazit/fürs nächste Mal: Immer wieder gerne!

 

Geburtstagsshirt zum 2. Geburtstag

Der Geburtstag ist nun zwar schon einen Monat her, allerdings steht die Archivierung des Geburtstagsshirts des Neffen vom Liebsten noch aus. Hier ist das vom letzten zu sehen.

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Dieses Mal habe ich auch das T-Shirt selber gemacht, denn wenn ich ehrlich bin, hielt ich es für einfacher ein T-Shirt zu nähen als in die Stadt zu gehen und mich durch die Geschäfte zu wühlen um ein nicht langweiliges, aber auch nicht mit einem Druck versehenes T-Shirt zu finden.

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Außerdem konnte ich dann auch mal die Halsausschnittversäuberungsvariante (ha! tolles Wort) von Frau Kännchen ausprobieren. Fazit: Mache ich sicherlich wieder.

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Modell: Regenbogenbody von Schnabelina in Gr zum T-Shirt gekürzt.

Material: Jerseyreste aus dem Vorrat.

Änderungen: keine.

Fazit/fürs nächste Mal: Das Geburtstagsshirt ist wieder sehr gut beim Neffen angekommen.

MMM #18 | Pam

Heute bin ich auch mal ganz schnell beim MMM dabei. Ich zeige euch die schon von anderen viel genähte Bluse Pam aus dem ersten Heft dieses Jahres der La Maison Victor.

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Genäht habe ich sie aus ganz leichtem Batist von Atelier Brunette. Ich habe diesen Stoff schon im letzten Jahr angeschmachtet, und als ich dann das Schnittmuster dieser Bluse sah, da wusste ich das ich mich jetzt endlich aufraffen muss diesen Stoff zu kaufen!

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Genäht habe ich die Bluse in Gr. 36 mit meiner Standardanpassung der Schulterverbreiterung um 1cm. Allerdings habe ich an den Oberarmen neben der Schulternaht etwas wenig Bewegungsfreiheit… Das nächste Mal werde ich versuchen, das Schnittmuster im Schulterbereich auf Gr 38 zu bringen und den Rest bei 36 zu belassen. Denn ein nächstes Mal wird es bestimmt geben. Schneller Näherfolg, trotz französischen Nähten überall, und viele Variationsmöglichkeiten = Glück!

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Ich sehe schon Varianten mit abgerundetem, hinten längerem Saum vor mir, und auch mit dem Ausschnitt (der mir hier leider etwas zu tief ist) lässt sich einiges anstellen.

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Weitere Damen in selbstgeschneiderter Garderobe sind wie immer auf dem MeMadeMittwoch-Blog zu bewunderen, heute angeführt von Dodo.

Modell: Bluse Pam aus der La Maison Victor  Jan/Feb 2016 , Gr. 36.

Material: Bye Bye Birdy in schwarz von Atelier Brunette .

Änderungen: Schultern um 1cm verbreitert.

Fazit/fürs nächste Mal: An den Schultern ist es trotz Abpassung zu eng. Das Nächste Mal im Schulter/Armbereich eine 38 + Anpassung und sonst eine 36 zuschneiden.

MMM #17 | Georgetown

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Heute schaffe ich es mal wieder zum MeMadeMittwoch! Dabei bin ich allerdings nicht mit etwas Genähtem, sondern mit etwas Gestricktem.

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Während alle im Tuchstrickfieber waren, habe ich mich einer Jacke gewidmet (dafür stricke ich jetzt ein Tuch, nämlich dieses).  Anfang Februar haben der Liebste und ich uns eine Woche Urlaub gegönnt (das hatten wir uns hiernach auch verdient), allerdings hatten unsere Organisationskünste nur noch für eine Woche Holland gereicht. Und da es bekanntlich um diese Zeit noch nicht sonderlich warm ist, brauchte ich a) wärmende Kleidung und b) eine Beschäftigung fürs Sofa. Da bot sich Georgetown von Hannah Fettig an, denn dieses Strickstück besteht zu großen Teilen nur aus glatt rechts.

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Zu der eigentlichen Konstruktion ist auch nicht viel zu sagen. Ich habe die Jacke in der nahtlosen Variante gestrickt, der Schalkragen wird aber trotzdem nur angestrickt. Da wurde es dann „abwechslungsreicher“ mit rechts/links. :)

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Prinzipiell bin ich mit dem Sitz ganz zufrieden, etwas kürzer hätte sie vielleicht sein können, aber da bin ich ja selber Schuld. Allerdings hatte ich hier nicht an die Verbreiterung der Schultern gedacht (Standardanpassung beim Nähen für mich), wodurch der Schalkragen etwas als Schulterersatz hinhalten muss und nicht mehr mittig gefaltet werden kann. Allerdings macht er im unteren Teil sowieso was er will, was mich allerdings nicht sonderlich stört.

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Ich wünsche euch damit allen einen schönen (vielleicht sonnigen) MeMadeMittwoch, wo uns als Gastgeberin heute Sybille in ihrem neuen Trenchcoat begrüßt.

Modell: Georgetown von Hannah Fettig via Ravelry, Gr. S, nahtlos gestrickt.

Material: Cotton Merino von Drops, Farbe grau .

Änderungen: keine.

Fazit/fürs nächste Mal: Hier habe ich das erste Mal die Ärmel direkt an die Armkugel angestrickt. Dadurch spart man sich zwar das Annähen am Ende, allerdings war es mir zwischendurch etwas eng auf den Nadeln. Mal sehen, ob ich es noch einmal so machen würde. Außerdem sind die Schultern (mal wieder) zu schmal für mich, was kein großes Problem ist, weil Teile des Schalkragens umfunktioniert sind, allerdings lässt sich der Kragen dadurch nicht mehr mittig umfalten.

Back to Business

Heute möchte ich mich auch einmal wieder zu Wort melden. Der letzte Beitrag ist ja schon einige Zeit her. Und das hatte seinen guten und meiner Meinung nach auch sehr erfreulichen Grund. Der Dezember, und eigentlich auch schon die Monate davor, war sehr, sehr anstrengend, der Jahresanfang sehr aufregend aber Ende Januar habe ich es geschafft. Die Promotionszeit hatte mit der Disputation ihren Höhepunkt und Schlusspunkt erreicht!

Diss

Um diesem Beitrag aber noch ein wenig „Nähen“ als eigentliches Blogthema beizufügen (obwohl es sich mit der Schärpe auch schon in das obige Bild geschlichen hat…) hier noch das „Probeoberteil“ zu meinem geplanten Weihnachtsoutfit während des WKSAs. Ich nehme es direkt vorweg, es wird wohl kein eigentliches Schößchenoberteil geben, denn zumindest in der Form finde ich, passt es nicht so richtig zu mir.

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Aufgenommen habe ich die Bilder schon im Dezember, als das Büro dann zu später Abendstunde mir allein gehörte. Getragen habe ich es dann auch in der Form mit schwarzer Hose an Heiligabend.

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Genäht habe ich das Oberteil (Marylin von Pattydoo) in Gr 36, und falls ich es doch noch einmal nähen sollte, bräuchte ich auf jedenfall eine Nummer größer, denn zum einem ist es über der Brust zu eng und wirft dort Falten und zum anderen sind die Ärmel etwas spack.

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Und auf dem ersten Foto sieht man noch die schlechte Kombination aus Jerseyschößchen, Hosenknopf und meiner „Bauch an Tischkannte“-Schreibtischhaltung. :) Nach dem Waschen ist diese, ich nenne sie mal Dehnungsstelle, allerdings wieder verschwunden.

Ich sende euch liebe Grüße, Steffi

PS: Ich hoffe, dass ich in der nächsten Zeit wieder etwas öfter nähen und damit auch bloggen kann!

Winterjacken Sew Along | Finale

Heute ist das Finale des Winterjacken Sew Alongs!

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Mein Mantel ist schon seit 2 Wochen fertig und wurde schon einigen Tragetests unterzogen. Aber erst einmal zu den Randbedingungen. Genäht habe ich den Dufflecoat Schnitt Albion von Colette. Dabei handelt es sich eigentlich um einen Männerschnitt, aber in dem Sew Along auf dem Colette-Blog wird gut beschrieben, wie der Schnitt auf einen Damenschnitt angepasst wird.

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Den Stoff habe ich bei Butinette gefunden, für meinen nächsten Mantel würde ich aber auf einen weniger dicken Wollstoff zurückgreifen, denn an manchen Stellen bin in an die Grenzen meiner Füßchenhöhe gestoßen.

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Gefüttert habe ich mit einem karierten Baumwollflanell.

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Da ich allein den Knebelverschlüssen nicht vertraut habe, habe ich noch einen Reißverschluss eingenäht, den ich mit dem Futterstoff eingefasst habe.

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Durch die Kapuze ist der Hals nicht so frei, wie ich es für einen Mantel ohne Kragen erwartet hatte, ein Schal ist aber für windige Wintertage schon angebracht. Apropos windig…ich habe leider während des Nähens eine blöde Entscheidung getroffen. Ich habe nämlich aufgrund der Bewegungsfreiheit die Thinsuatewattierung aus den Ärmeln entfernt. Da war ich bei dem ersten Ausflug doch überrascht wie viel Wind doch durch den dicken Wollstoff zieht. Wieder was gelernt. Aber zum Glück ist der Mantel weit genug, um noch eine wärmere Lage drunterzuziehen.

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Bevor ich angefangen habe zu nähen, habe ich eigentlich schon Anpassungen am Schnittmuster vorgenommen, bei der Schulterweite war ich allerdings etwas zu zarghaft. Da musste ich nochmal währen des Nähens 1,5 cm Weite rausnehmen.

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Zum Schluss möchte ich mich noch bei Lucy und Karin von der Me Made Mittwoch Crew und allen die während des Sew Alongs ein Tutorial beigesteuert haben bedanken!

MMM #16 | Lynn

Seit einer gefühlten Ewigkeit schaffe ich es auch einmal wieder zum Me Made Mittwoch!

Heute (bzw. eigentlich Montag) trage ich meinem am Wochenende genähten Kapuzenpullover. Unsere Uni ist leider gefühlt komplett aus Aluminium, und daher im Winter sehr kalt und zugig. Da ist es schon ganz gut, wenn man etwas dicker angezogen ist. Und genau an der Kleiderschrankfront herrschte Mangel.

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Daher habe ich direkt bei dem neuem Schnittmuster von Pattydoo zugeschlagen (mein erster Schnitt von ihr, und das ich ihn jetzt direkt nähen musste, obwohl doch eigentlich die Weihnachtskombi wartet, hab ich vor mir selber genau damit gerechtfertigt. Muss ich doch erstmal schaun, ob die Größen aus so passen und wie das mit den Proportionen so ist) Ich wollte schon länger einen Kapuzenpullover (mit dem Begriff Hoodie, kann ich mich nicht so recht anfreunden) mit so einer gedoppelten Kapuze.

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Die Taschen und besonders die nach vorne Verlaufenden Seitennähte sind ein schönes Detail, machen den es einem aber mit der individuellen Anpassung was die Weite oder eine Taillierung angeht etwas schwer.

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gefüttert mit Sternenjersey – und nein die sind eigentlich nicht weiß sondern haben fast die Farbe des Sweatstoffes

Gedacht sind eigentlich Ärmelbündchen mit Daumenlöchern. Allerdings sind meine Bündchen nur aus dem Sweatstoff, und daher zu dick und wenig elastisch um die Löcher zu nähen (ja, ich habe es erprobt :) ) Daher habe ich die Ärmel einfach um 3.5 cm gekürzt und die Bündchen mit einer Breite von 20 cm zugeschnitten. Passt.

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Trotzdem hätte ich den Pulli kurz nach dem Nähen fast verflucht. Der Stoff ist nämlich die reiste Katastrophe! Recht dick und furchtbar fusselnd! Außerdem habe ich leider erst nach dem Zuschnitt gesehen, dass er einen ausgeblichenen Streifen vom Stoffbruch hat! Super, der verläuft jetzt dekorativ nicht ganz in der Mitte über Vorder- und Rückenteil. Kompletter Anfängerfehler, und ich tapse rein. Trotzdem soll er mir nun über den kalten Uniwinter verhelfen. So. Vielleicht bekommt er aber auch noch einen großen Bruder (oder Schwester). Ganz abgeneigt bin ich da nicht.

Ich wünsche euch einen tollen MeMadeMittwoch!

Modell: Lynn von Pattydoo, Gr. 36.

Material: türkisfarbener Sweat von Stoffmarkt (leider schlechte Qualität) und dunkelblauer Sternenstoff aus dem örtlichen Stoffladen.

Änderungen: Ärmel um 3,5 cm gekürzt und breiteres Bündchen (20 cm) angenäht.

Fazit/fürs nächste Mal: Vielleicht würde ich versuchen, ihn etwas körperbetonter zu arbeiten, an den Schultern hingegen passt er. Das würde allerdings bedeuten, die Schrägen Seitennähte zu begradigen. Vielleicht würde ich ihn auch ein wenig in der Gesamtlänge kürzen und die Taschen weglassen, bzw. verändern.

Weihnachtskleid Sew Along | Stoff- und Schnittvorstellung

Heute treffen sich schon wieder alle Weihnachtskleidnäherinnen zum zweiten Termin auf dem MeMadeMittwoch Blog.

Zum zweiten Treffen darf ein wenig über Stoff- und Schnittwahl sinniert werden. Mein Stoff steht schon ein wenig länger fest, zumindest der für das Jerseyoberteil (langweilig dunkellila). Den für den angedachten Bleistiftrock habe ich letztes Wochenende bei Marc Aurel erbeutet. Es ist ein leicht elastischer, mattschwarzer Stoff, mit einem gewissen Wollanteil (wie meine Nase nach dem Waschen festgestellt haben wollte). Er war auch kaum verknittert als er aus der Waschmaschine kam, könnte also ein recht pflegeleichtes Teil werden.

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Könnte, denn bei dem Rock bin ich mir Schnitttechnisch noch ein wenig unsicher. Ich schwanke noch zwischen hohem oder weniger hohem Bund. Bei meiner weniger vorhandenen Taille, ist die Frage wie das mit dem hohem Bund so wirkt…wenn es allerdings ein niedriger (bzw. weniger hoher) Bund werden soll, dann aber gerne mit richtigem Bund und nicht nur mit Beleg. Da muss ich allerdings noch ein wenig meine Schnittmusterhefte durchforsten. Ich würde nämlich ungern einen Schnitt kaufen. Wenn ich garnichts passendes finden sollte, überlege ich auch mir den Schnitt selber zu konstruieren, ich denke so ein Bleistiftrock mit Formbund eignet sich einigermaßen als Einsteigerprojekt.

Nun zum Oberteil. Ich hatte ja letzte Woche schon geschrieben, dass ich gerne ein Schößchenoberteil aus Jersey nähen möchte. Entschieden habe ich mich dann für einen Schnitt von Pattydoo.  Ob ich da tatsächlich einen Bubikragen annähe oder doch eher eine auffälligere Kette zu tragen möchte, entscheide ich spontan. Fest steht nur, dass ich die 3/4 Ärmel auf Komplettärmel verlängern werde. Das ist mir sonst doch ein wenig zu frisch unterm Baum. :)

Kinderkleidung

Manchmal bin ich zu nett. Da weiß ich nicht wann ein Nein vielleicht mal angebracht wäre. So geschehen vor 2 Monaten als ich eine gute Freundin (und Mutter) mit auf den Stoffmarkt nahm. Und dann hab ich mir vielleicht 1, 2 Kinderhosen aus den Rippen leihern lassen. Später kam dann die Frage nach einem Pullover…und passenden Mützen oder Schals. Tja, und so wurde die Liste immer länger und ich konnte nicht mehr abspringen. Nicht, dass ich falsch verstanden werde, ich tue eigentlich gerne Gefallen und nähe auch gerne für andere, aber weniger gerne auf Befehl. Vorallem nicht in einer Zeit in der meine Nähzeit recht eingeschränkt ist (so eine Diss schreibt sich leider nicht von alleine…) Nun ja, aber die Stoffe waren Winterstoffe und so kleine Stöpkes ja leider so schnell wachsen, konnte ich das ja nun auch nicht bis nächstes Jahr vor mir herschieben.

Kinderkleidung

Also habe ich mich hingesetzt und an 2 Wochenenden (nicht komplett, so schildkrötig bin ich dann doch nicht) Kinderkleidung genäht. Entstanden sind 3 Hosen nach den Schnittmuster RAS von Nähfrosch, 3 Wendemützen nach eigenem Schnitt, 3 Halstücher, die ich allerdings mit Klettverschluss gearbeitet habe, damit die Größe etwas variabler ist, und ein Pulli nach dem Regenbogenbodyschnitt von Schnabelina.

Nun habe ich aber ja ein bisschen aus meinen „Fehlern“ gelernt, und tatsächlich schweren Herzens zwei neue Nähen-Für-Andere (NFA) Anfragen abgelehnt. Aber wie macht man das am Geschicktesten? Ohne dem Fragenden komplett vor den Kopf zu stoßen? Wie lernt man „nettes Nein-Sagen“?

Weihnachtskleid Sew Along | Inspiration

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Es ist wieder soweit! Weihnachskleid Sew Along Zeit! Heute soll es zum einen um einen Rückblick auf vergangene Weihnachtskleider als auch um die Inspiration für das diesjährigen gehen.

Mein erstes Weihnachtskleid ist von 2013, das dasjährigen Lemmingkleid Butterick 5951 .

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Letztes Jahr ist es das Dodokleid, Modell 118 aus Burda 10/2012, geworden.

Dieses Jahr werde ich mich wohl mal auf anderen Pfaden bewegen, und bin froh, dass die „Weihnachtskleider“ auch auf Röcke, Hosen usw. ausgweitet wurden. Ich habe nämlich festgestellt, das mein Leben leider nicht genug Anlässe für Kleider bietet. Und ich fänd es wirklich zu schade, wenn die WKSA-Euphorie weiterhin die meiste Zeit des Jahres im Schrank verbringen muss.

Daher würde ich mir dieses Jahr gerne eine Kombi aus Bleistiftrock (lässt sich sicherlich nochmal tragen) und Jersey-Schößchen-Oberteil (geht auch zur Jeans) nähen. Was die Schnitte angeht, habe ich schon Ideen, aber darum soll es ja erst nächste Woche gehen. Nicht das ich dann nichts mehr zu erzählen habe. :)

Weitere Pläne und geliebte Weihnachtskleider gibt es auf dem MMM-Blog.

Winterjacken Sew Along | Letzter Zwischenstand

Aiaiai, ich bekenne mich direkt schuldig, ich habe den letzten Zwischenstand geschwänzt. Schande über mein Haupt. Den Sonntag vor zwei Wochen habe ich lieber zum Nähen als zum Bloggen genutzt. Dafür kann ich aber heute einen fast fertigen Mantel präsentieren.

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Trotz der Anfertigung eines Probemantels, hab ich mich leider an der Schulterweite verschätzt. Ich hatte im Vorfeld die Schultern um 1 cm verschmälert und hab gedacht das reicht, weil ich ja so einen dicken Stoff verarbeite. Tja, da habe ich mich wohl getäuscht. Ich habe also während des Nähens noch 1,5 cm aus der Schulterweite rausgenommen. Jetzt sitzt er dort recht gut.

Nun, das Foto ist von heute morgen. Ich habe mich dann den Tag über rangehalten und die Knebelverschlüsse angenäht  und noch ein paar Schönheitsstiche gesetzt (auf dem Foto sieht man die abstehenden Ärmelriegel…). Beim nächsten Treffen kann ich dann sicherlich schon von ein paar Trage- und Praxiserfahrungen erzählen.

Mehr Mäntel und Jacken sind heute auf dem MMM-Blog zu sehen.

Winterjacken Sew Along | Erster Zwischenstand

Hallo zum dritten Termin des Winterjacken-Sewalong! Heute (ja ok, ich bin spät dran, eigentlich gestern…) soll ein erster Zwischenstand gezeigt werden. So richtig viel habe ich leider noch nicht vorzuzeigen, aber ich bin am Ball. Da ich ja einen Männerschnitt (Albion von Colette) verwende, musste ich ein Nesselmodell nähen. Neben der Saumlänge, die ich um 7 cm gekürzt habe, habe ich die Schultern um 1 cm verschmälert. Bei einer ungefütterten Jacke hätte es sicherlich noch mehr sein können, aber da ich ja einen recht dicken Mantelstoff + Thinsulate + Futter verarbeite, bin ich da lieber auf Nummer sicher gegangen.

Außerdem habe ich noch eine leichte Taillierung eingearbeitet. In der Taille habe ich 3 cm weggenommen, wie man hier auf dem Bild sieht.

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Nach der Anpassung ging es dann ans Zuschneiden. Futter, Oberstoff und Einlage. Puh, das war ganz schön anstrengen. Herausgekommen ist dabei dann dieser Haufen.

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Nachdem ich den Oberstoff dann mit dem Thinsulate innerhalb der Nahtzugaben verbunden habe, ging es  e n d l i c h  ans Nähen. Allerdings bin ich über die Taschen noch nicht hinausgekommen. :) Auf dem Colette-Blog gibt es ja einen Sew-Along für die Jacke, allerdings wird da vorgeschlagen, die unteren Ecken einfach durch Bügeln passen zu knicken. Mein Stoff ist recht dick, daher funktioniert das nur semigut. Da habe ich mich an die Minoru-Jacke erinnert, bzw. an ein Tutorial von Tasia, wo sie beschreibt, wie die Ecken ordentlich genäht werden können, und schön rechtwinklig werden.

Jetzt habe ich also die rechtwinkligen Taschen, die gleich ihren Weg auf die Mantelvorderteile finden werden. Denn ich würde mich gerne etwas ranhalten…es ist ja schon recht frisch und bei meiner alten Winterjacke ist der Reißverschluss kaputt. Es wird also nach Nachschub verlangt. :)

Wie es bei den anderen Jackennäherinnen aussieht, lässt sich auf dem MMM-Blog erfahren.

Sommernachlese

Ha, diesen Sommer war ich nicht komplett untätig an der Nähmaschine, ich habe es nur leider nicht geschafft irgendwas davon hier zu zeigen. Schande über mein Haupt. Daher wird es hier eine kurze Zusammenfassung der entstandenen Teile geben, mit jeweils einer kurzen Beschreibung, insofern mir etwas erwähnenswertes dazu einfällt. :)

Starten wir einfach mal mit ein paar T-Shirts.

Shirt1Das erste hier ist das  Elise Tee von Fine Motor Skills, ein kostenlose Schnittmuster. Genäht habe ich es aus einem leicht durchsichtig-strukturiertem Poly-Jersey in Größe S. Nachdem ich die Bündchen angenäht hatte, für welche es extra ein Schnittteil gab, hätte ich mich ohrfeigen können, es nicht vorher einmal anprobiert zu haben. Denn die Bündchen standen blöd ab, weil sie zu weit waren. Overlocknähte trennen habe ich dann hier auch direkt gelernt. Getragen habe ich es diesen Sommer nicht wirklich, da es mir von der Form nicht so wirklich toll gefällt, aber bei dem Umzug meiner Schwester, am heißesten Tag des Jahres, hat es mir durch seine Luftigkeit gute Dienste geleistet.

KimonoDann bin auch ich dieses Jahr nicht um das Kimono Tee von Maria Denmark herumgekommen. Hier zu sehen aus einem schönen Streifenstoff, den ich mir auf dem ersten Stoffmarkt dieses Jahres gekauft habe. Leider ist er auch recht polylastig (ich wurde leider durch die schönen Streifen geblendet) und pillt recht doll.

Das gleiche Schnittmuster habe ich dann noch einmal mit dem Stoff vom Elise Tee kombiniert, und bin damit deutlich glücklicher. Mit einem Top drunter, kann man es auch außerhalb des Strandes oder 40 °C-Umzügen tragen.

BluseDann habe ich noch eine Bluse genäht, nach dem Schnitt Alice aus der La Maison Victor (Juli/August).  Aus einem ganz weichem, etwas durchsichtigem Streifenstoff von Marc Aurel. Eigentlich sind die Streifen für Querstreifen gewebt, aber ich habe einfach 90 Grad versetzt zum Fadenlauf zugeschnitten. Was ich richtig gut fand, war die in der Anleitung beschriebene Verarbeitung der Passe. Ich habe mich schon oft geärgert, wenn das innere Passenteil nur durch Nahtumbügeln, an das Rückenteil genäht wurde und damit dann Außen abgesteppt wurde (keine Ahnung, ob das jetzt verständlich beschrieben ist…). Bei mir wurde das nämlich meinst etwas krumm…Hier wir das Rückenteil, nachdem die Passe schon am Vorderteil angenäht ist, durch ein paar Verrenkungen und einige Nadeln zwischen die beiden Passenteile genäht und dann gewendet. Das Ergebnis: eine saubere Naht, die dann ebenso sauber abgesteppt werden kann. Die Bluse trug ich dann im August in Italien, als ich meinen ersten Vortrag auf einer internationalen Tagung halten durfte. Sagen wir so: sie hat mir Glück gebracht.

Weiter geht es mit ein paar Beinkleidern.

Hollyburn

Schon etwas länger hatte ich den Hollyburnschnitt von Sewaholic auf meinem Rechner, und diesen Sommer hat dieser Ankerstoff uns auch endlich zusammengeführt. Die äußeren beiden Bilder zeigen ihn in noch nicht komplett vollendeter Form, in Venedig in der Mitte zieren ihn dann auch noch zwei rote Knöpfe.

Genäht habe ich Version B, die mit der mittleren Länge. Nach der ersten Anprobe habe ich aber noch einmal beherzt zur Schere gegriffen und um 10 cm gekürzt.

MaritimHier präsentiere ich, mit einigen Mückenstichen versehen, die Maritime Shorts von Grainline Studio. Auf den Fotos erkennt man es leider nicht so genau, aber der Stoff ist ganz fein hellblau gestreift. Und dabei gar nicht durchsichtig. Denn er hat eine mittelblaue Rückseite, die bei den Taschen auch ins Spiel kommt. So eine Shorts hatte ich schon für letztes Jahr geplant, der Stoff lag auch schon bereit (wieder ein Stoffcoupon von der Arbeit meiner Mama) und dieses Jahr war es das letzte was ich vor dem Abflug nach Italien noch fertig gestellt hatte.

Kommen wir nun noch zu einem Kleid und einer Jacke.

Kleid

Bei dem Kleid handelt es sich um McCall’s 6887 aus einem mittelblauem Denim. Es war das erste Kleidungsstück mit Prinzessnähten für mich, und die Anpassung hätte sicherlich noch besser sein können. Beim Nähen habe ich mich komplett an dem Sewalong bei lladybird gehalten und das Kleid nicht gefüttert. Verstürzt habe ich die Säume und Ausschnitte mit pinkem Sternchenschrägband, welches noch von der Babydecke übrig war.

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Bei der Rückenansicht habe ich 3 statt 2 Knöpfen angenäht, und dafür selbstbeziehbare Knöpfe genommen. Auf den Bilden ist es leider nicht zu erkennen, aber ich habe versucht einen Stern vom Schrägbandstoff so gut es geht mittig zu platzieren. Getragen habe ich es dann auch am Comer See.

    AlegraHa, den Abschluss mach doch tatsächlich ein Kleidungsstück, dass ich noch nicht wirklich getragen habe. Der Schnitt ist wieder eine Alegra, allerdings habe ich dieses Mal die Schultern verbreitert, allerdings das Anpassen der Ärmellänge vergessen. Mit dem Zusammenspiel zwischen Stoff und Schnitt bin ich nicht so zufrieden. Bei der ersten Alegra war der Stoff etwas dehnbarer, was hier leider komplett fehlt. Daher sind die Ärmel etwas eng. Mit T-Shirt geht es gerade noch so, aber lange Ärmel darunter sind nicht möglich. Aus Ermangelung an passendem Garn, sind die Ärmelsäume und der untere Saum mit einem Verlaufsgarn abgesteppt.

Puh, jetzt sind wir auch durch mit der Sommernachlese. Während meines Tagungsaufenthaltes im August, hat es tatsächlich geklappt, dass ich jeden Tag me made getragen habe. Beim Gala Dinner durfte das Cambie Dress noch einmal raus, und auch der Morris Blazer war ein wirklich guter Begleiter.

Jetzt wird es aber langsam mal Zeit, dass ich mich an meine Herbst- und Wintergarderobe mache. Auch wenn ich einige der hier gezeigten Teile, noch gerne etwas tragen würde, aber der Herbst ruft!

Winterjacken Sew Along | Schnitt und Stoffvorstellung

Heute geht es beim Winterjacken-Sewalong um Schnitt und Stoff. Beim letzten Treffen tat ich mich mit der Entscheidung zwischen den zwei sehr ähnlichen Schnitten von Colette und Grainline Studio ja noch sehr schwer. Schlussendlich habe ich mich nun für Albion von Colette entschieden. Nachdem ich dem Liebsten versprochen hatte, dass er  auch irgendwann einen solchen Mantel bekommt, half er mir auch beim zurechtschneiden des Papierschnittes. Denn ganze 88 Seiten wollen zurechtgestutz werden.

Albio

Gleich werde ich mich noch mit Kleber bewaffnen und alles zusammenkleben. Als nächstes steht dann wohl ein Probemantel an. Eventuell versuche ich mich dann auch daran, noch einen Kragen anzubauen, denn was Zugluft am Hals angeht, bin ich eigentlich recht empfindlich. Vielleicht reicht aber auch ein Schal.

Stoff kann ich heute leider noch nicht zeigen, denn der wird (hoffentlich) erst morgen geliefert. Wenn er dann angekommen ist, werde ich noch Fotos nachreichen – jetzt gibt es fürs erste die Links zu den Shops. Bestellt habe ich einen Mantelstoff bei Butinette, denn es war gar nicht so einfach einen hellgrauen Mantelstoff zu finden. Der Stoffmarktbesuch am letzten Wochenende war leider nicht erfolgreich. Auch Flanell lies sich dort nicht auftreiben (oder ich was blind…)

So jetzt sind die Stoffe da!

So jetzt sind die Stoffe da!

Da wurde ich dann bei Alles für Selbermacher fündig. Oder besser gesagt, ich hoffe ich wurde fündig, denn eine gewisse Unsicherheit besteht noch. Er ist nicht explizit als Flanell ausgewiesen, soll aber für Flanellhemden geeignet sein. Ich bin also gespannt. Ich wollte meine Comfortzone dieses Mal etwas verlassen (blau, blau, blau sind alle meine Kleider…was ist mein Schatz jetzt nochmal?) und habe mich für grün in der Grundfarbe entschieden (da ist es der Förster!). Ganz ohne blau ging es aber auch nicht. :)

Wenn der Stoff dann gekommen ist, werde ich mich noch entscheiden müssen, ob ich eine Membran einbauen möchte bzw. muss. Über Membranen hat sich auch Karin informiert, und berichtet darüber beim heutigen Treffen auf dem MMM-Blog.

Winterjacken Sew Along | Inspiration und Schnitte

Hach, ich melde mich  auch mal wieder aus der Versenkung…und das mit einem guten Grund, denn gestern startete der Winterjacken-Sewalong auf dem MeMadeMittwoch-Blog. Und da ich schon vor der Ankündigung einen Winterjackenplan in meinem Kopf herumspuken hatte, schließe ich mich dem bunten Treiben doch gerne an.

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Ich möchte dieses Jahr gerne einen Duffle-Coat nähen. Ganz gerne hätte ich einen aus einem hellgrauen Oberstoff und einem karierten Flanellfutter. Die Frage ist ja nur, ob ich da auch fündig werde. Ich baue auf den Stoffmarkt am Wochenende. Außerdem muss ich mir noch überlegen, ob noch eine weitere Futterlage hinzukommen soll, aber das gucke ich dann, wenn der Stoff steht.

Nun soll es ja heute auch um die Schnitte gehen. Da muss ich mich noch zwischen Cascade von Grainline Studio und Albion von Colette entscheiden. Albion ist ja eher als Herrenschnitt konzipiert, aber da ich ja eher breitere Schultern habe, sollte ich da nicht so Probleme haben, zudem kann soetwas ja sonst auch angepasst werden. Cascade ist ausschließich ein Damenschnitt, da würden dann gewisse Passformfragen wegfallen. Bei Albion gefallen mir allerdings die Ärmel besser, da sie nicht nur aus einem Schnittteil bestehen und die Naht wie eine Verlängerung der Rückenpassennaht aussieht. Ansonsten ähneln sich die beiden Schnitte schon sehr, Taschen können ja immer angepasst werden, wie es einem gefällt. Andererseits habe ich gerade mal die fertigen Maße beider Schnitte verglichen. Bei Cascade hätte ich im Taillenbereich rund 25 cm Mehrweite und bei Albion ganze 40 cm. Ha, ich möchte zwar keinen stark taillierten Manteln, aber 40 cm? Ich werde wohl noch ein bisschen darüber schlafen.

Ob sich die anderen Teilnehmerinnen schon einiger in ihrer Schnittwahl sind, lässt sich auf dem MMM-Blog überprüfen.

Babyquilt #drei

So, um mich wieder ein bisschen ins Bloggen einzugrooven, starte ich heute mal mit der Vortstellung eines neulich entstandenen und noch nicht verschenkten (das spricht doch schon ein bisschen für meine deutlich gestiegene Planungskompetenz, verglichen mit den letzten beiden…) Babyquilts.

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Zu dessen Entstehung muss ich ein bisschen ausholen. Eigentlich hatte ich mir nämlich vorgenommen solch aufwändigen Arbeiten nur für mir sehr wichtige Personen zu nähen. Und aus freien Stücken. Und da sind wir auch schon beim Punkt. Als ich nämlich von der frohen Botschaft der Freundin hörte, muss auch der liebste ein wenig rosa im Kopf gewesen sein, denn schwups entschwanden seinem Mund, im Beisein der Freundin, die Worte: “Oh, dann kann Steffi ja wieder eine Decke nähen.“ Tja, mein Mund klappte danach eher auf, nachdem der Freundin nur ein entzücktes: “Oh ja!“ entfuhr. Ein bisschen in die Ecke gedrängt fühlte ich mich ja schon, denn der letzte Quilt war (für meine Verhältnisse) noch nicht so lange her und recht aufwendig.
Zuerst hoffte ich, sie würde dieses Gespräch vergessen…dann fand ich aber doch gefallen daran in nächster Zeit (also noch 7 Monate bis zur Geburt) eine Decke zu nähen. Einzige Bedingungen waren für mich nur:
1. Weniger aufwendig als der letzte => geringerer Zeitaufwand
2. Eine Stoffkollektion wählen => geringerer Zeitaufwand
3. Mitschenker ins Boot holen => geringere Kosten (denn mal ehrlich, so Patchworkstoffe mit schönen Muster und einer guten Qualität kosten einfach)

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Ich fing also schon früh genug an zu planen und entschied mich, um Punkt eins abzuarbeiten, für ein Muster aus Jellyrolls. Super, denn damit lässt sich auch Punkt zwei erschlagen. Punkt drei war gar kein Problem, denn wenn man ehrlich ist, sind in der Regel die meisten froh darüber wenn ihnen Geschenküberlegungen angenommen werden.

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Beim Nähen habe ich mir dann Zeit gelassen und nur daran gearbeitet, wenn ich gerade Lust darauf hatte.  Das Muster war auch echt angenehm und dank der Anleitung,  zu der es auch ein Video gibt, echt gut zu machen.

Es wird anfangs dazu geraten sich nicht so viele Gedanken über die Stoffverteilung zu machen…dadurch sind jetzt leider öfters zwei grüne Streifen nebeneinander…naja, aber so stark stört es das Gesamtbild jetzt nicht, finde ich.

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Anders als beim letzten Quilt habe ich mich dieses Mal wieder für ein Baumwollvlies entschieden und wieder einen großen Sternenstoff für die Rückseite und kleinen fürs Binding genutzt, wie auch schon beim ersten.

Wenn die zu Beschenkende dann demnächst da ist, werde ich noch den Namen unterbringen, und hoffen das die Decke den Eltern gefällt.

Modell: Jellyroll-Anleitung vom Fat Quarter Shop.

Material:  Color Theory von V. & Co. für Moda. Baumwollvlies.

MMM #15 | Alegra

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Huch, so nach einem Monat Blogpause möchte ich euch heute meine neue Jacke zeigen. Sie ist nach dem neusten Schnittmuster „Alegra“ von Milchmonster entstanden. Und auch auf die Gefahr hin unglaubwürdig zu erscheinen (ich bemerkte ähnliches beim Morris): Ich bin wirklich froh über diesen Zuwachs meines Kleiderschrankes!

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Ich besaß mal eine Jacke von H&M mit einem ähnlichem Schnitt. Sie hatte allerdings vor einiger Zeit ein paar Löcher vorzuweisen (woher auch immer…ich habe die Waschmaschine in Verdacht) und irgendwie sind auch die Ärmel immer kürzer geworden. Also landete sie auf dem „Muss-ersetzt-werden–nicht-vergessen!–Stapel“. Ich hatte dann vor 2 Monaten schon einen Stoff dafür besorgt, war mir aber was den Schnitt anging noch unsicher. Ihn von der alten Jacke abzunehmen traute ich mir nicht zu. Und dann sah ich bei Julia die Jacke, die es dann auch bei mir werden sollte!

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Alegra war auch dann das erste Projekt an meiner kürzlich erstandenen Overlock. Puh, ich hätte mir sicherlich einen einfacheren Stoff für das erste Mal aussuchen können, aber es ist doch recht problemlos gelaufen. Der Strickstoff war recht leicht und etwas flutschig, die Maschine meisterte aber alles (also alles was nicht mein Fehler war ;) ) tippitoppi. Große Liebe!

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An einem sonnigen Sonntag trug ich dann tatsächlich das erste Mal komplett memade (Rock von hier). Also oberbekleidungstechnisch. Denn nach dem erfolgreichem Jackenprojekt widmete ich mich auch meinem ehemaligem Angstgegner. Und jetzt bitte nicht lachen: einem einfachem Top. Ich hatte mir letztes Jahr den Basic Top Schnitt von Kibadoo zugelegt und frohen Mutes die Größe, die laut Tabelle (Achtung: Fertigmaße! Warum? Erschließt sich mir leider nicht) passen sollte zugeschnitten. Größe 38. Passte vor dem Annähen der Bündchen gar nicht. Aber so überhaupt nicht. Trotzdem versuchte ich mich an den Bündchen und bin mit meiner Maschine ohne verstellbaren Füßchendruck sowas von gescheitert. Richtig, richtig doll. Damals sah ich es nicht ein, nur dafür eine weitere Maschine anzuschaffen und biss in den saueren Apfel und investierte (nach einiger Grummelzeit) in den meiner Meinung nach schweineteuren Obertransportfuß von Bernina. Arg. Danach traute ich mich jedoch nicht noch einmal an dieses Top. Denn wenn es wieder nicht funktionieren sollte, würde es ja bedeuten ich wäre des Ganzen nicht fähig. Die Blöße wollte ich mir nicht geben.

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Gestärkt durch die neue Maschine bezwang ich nun also dieses Top, welches ich in Gr. 34 zuschnitt (in der Taille ist es immer noch etwas zu weit…), den Außschnitt etwas entschärfte, und außerdem deutlich mehr Bündchen nutzte, als in der Anleitung angegeben ist.  Die ist für eine Anfängeranleitung meiner Meinung nach auch leider etwas knapp gehalten. Aber nun gut.

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Und der Obetransportfuß ist auch nicht um sonst angeschafft worden, denn mit ihm lässt sich wunderbar das Dehnen des Stoffes beim Nähen des Saumes verhindern. Das passiert nämlich leider, wenn mit dem normalen Füßchen genäht wird. Grob gesagt also: Ende gut, alles gut.

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Zu Jeans habe ich die Jacke auch schon getragen. Da gefällt sie mir offen am Besten. Mit Knoten habe ich sie zum Rock auch nur getragen, weil ich dadurch ein wenig mehr Definition in die Taille bekommen konnte. Was die Passform angeht, habe ich leider nicht meine Standardanpassung bei den Schultern vorgenommen…werde ich aber auf jeden Fall bei meiner Nächsten tun! Der Stoff liegt schon bereit!

Ich wünsche euch weiterhin einen tollen MMM!

Modell: Alegra von Milchmonster, Gr. 36.

Material: Strickstoff Viskose/Polyester 54/46, 1.8 m.

Änderungen: keine.

Fazit/fürs nächste Mal: Beim nächsten Mal würde ich die Schulterbreite um 1 cm breiter machen und die Ärmel auch um 2 cm verlängern. Sonst passt alles gut. Es ist aber auch dadurch, dass vorne nicht geschlossen wird, wenig passformsensibel.

MMM # 14 | Morris Blazer

Hui! Der heutige Beitrag fällt unter die Kategorie Samstagmorgenflausen. Ich hatte einen freien Samstag vor mir, überlegte mir morgens so grob was ich vorhatte, bzw. was tatsächlich so abgearbeitet werden müsste, warf (fast) alles über Bord, kaufte ein Schnittmuster, ging in die Stadt um den Stoff zu kaufen, wusch den Stoff, trocknete ihn an der frischen Luft (buk einen Kuchen), klebte, schnitt, nähte, bäm 1:00 Uhr Sonntagmorgen: neues Kleidungsstück fertig. Puh. Müde aber glücklich.

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Bei diesem gehirndurcheinanderbringenden Schnitt handelt es sich um den Morris-Blazer von Grainline Studio. Genäht habe ich ihn aus einem (leider) recht dehnbarem etwas dickerem Jersey. Leider deshalb, weil der Beleg mit Einlage bebügelt wird, also nicht mehr wirklich dehnbar ist, das Jackenvorderteil jedoch durch das Gewicht des Stoffes (das hatte ich ein wenig unterschätzt) etwas durchhängt und dadurch manchmal ein paar Falten entstehen. Trotzdem ist er mit mir jetzt schon einmal Eisessen und auf der Arbeit gewesen.

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Genäht habe ich, nach Abgleich der Maße, Größe 4. Allerdings habe ich die Schulterbreite ausgemessen und um der Problematik dieses Mal früh genug Herr zu werden, die Schultern nach dieser Anleitung um einen halben Inch (fragt nicht wie ich auf die Idee gekommen bin Inch zu verwenden…ich ärgere mich doch jedes Mal wenn nur Inchmaße angegeben sind…) verbreitert. Und was mich gefreut hat: es hat nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis funktioniert.

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Also alles im Allem ein erfolgreicher Samstag und ein wirklich toller Schnitt. Ich habe hier noch ein paar Stoffcoupons von meiner Mutter liegen (sie arbeitet in einer Firma für Herrenanzüge), aber leider sind sie entweder zu klein (1m) oder deutlich zu viel, sodass sie doch besser für ein Kostüm aufgehoben werden sollten. So ärgerlich. Sonst hätte ich heute schon den nächsten Blazer zugeschnitten. :)

Weitere (näh)begeisterte Damen finden sich wie immer auf dem MMM-Blog zusammen.

Modell: Morris Blazer von Grainline Studio, Gr. 4.

Material: dicker Jersey unbekannter Zusammenstellung aus dem örtlichen Stoffladen, 1,5 m.

Änderungen: Schulterweite um 1/2 inch verbreitert.

Fazit/fürs nächste Mal: Hach, ich bin glücklich. Beim nächsten Mal würde ich in der Länge vielleicht noch 2 cm zugeben, damit der Blazer am Rücken besser mit den Hosen abschließt. Ich bin gespannt, wie er sich aus weniger dehnbarem Material verhält.

MMM #13 | Geburtstagsshirts im Doppelpack

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Ein ganzes Jahr ist es schon her, dass ich diese Decke zur Geburt verschenken durfte. Zu eben dieser Feier wollte ich mir noch eine neue Bluse nähen. Stoff und Pläne waren schon länger da, in Angriff genommen wurde es erst einen Tag vorher…Schon als ich im April vor 2 Jahren die Burda durchblätterte gefiel mir Bluse 106 ganz gut. Öfters hatte ich sie auch im Hinterkopf, wenn ich mal wieder im Stoffladen stöberte, doch fündig wurde ich dann beim Stoffmarkt Holland in Hannover dieses Jahr. Laut Ballen handelt es sich um Baumwolle, aber in einer sehr glatten Qualität. Fast wie von ganz toller Bettwäsche. :)

Bluse5

Der Schnitt ist recht simpel, 2 Schnittteile für Vorne und Hinten, plus jeweils noch ein Beleg. Falten in den Auschnitt und der rest ergibt sich fast wie von selbst. Eine kleine Änderung habe ich allerdings vorgenommen. Eigentlich ist ein ganz normaler Saum vorgesehen. Jedoch gefiel mir das beim Probetragen nicht so sehr. Also habe ich die Bluse um 5 cm gekürzt und unten einen Tunnelzug für ein Gummiband gemacht. Schwupp, fällt es nicht mehr so lang und glatt herunter und ich finde die Bluse trägt sich so sehr gut zur engen Jeans.

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Einziges Manko: Die Ärmelausschnitte sind doch schon recht groß. Ohne ein Top darunter ist die Bluse leider nicht zu tragen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob sich das irgendwie beheben lässt ohne komplett die Bewegungsfreiheit einzubüßen.

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Schön war hingegen, dass ich anstatt mit den angegebenen 1,50 m Stoff (bei 1,35 m Breite) mit 1 m (bei 1,50 m Breite) hingekommen bin. Ich bin zwar noch nicht sicher, was sich mit dem Rest anstellen lässt, aber aufgehoben wird es auch jeden Fall. Vielleicht wird ein Kopfkissen daraus. :)

Bluse1

Am Tag der Feier war die Sonne leider dann nicht ganz so gnädig mit uns, wie auf den Fotos hier, aber mit der Vitamin D Strickjacke, war ich dann gut gerüstet.

Bluse7

So, nun löse ich noch gerade das „Geheimnis“ des Titels, denn zu sehen war hier ja nur eine Bluse. Das Geburtstagskind durfte natürlich nicht leer ausgehen und bekam das passende T-Shirt geschenkt.

T-Shirt

Ich wünsche euch allen einen tollen MeMadeMittwoch!

 

Modell: Bluse 106, Burda 4/2013, Gr. 36.

Material: Baumwoll-Punktestoff vom Stoffmarkt.

Änderungen: Um 5 cm gekürzt und unten ein Gummiband eingezogen.

Fazit/fürs nächste Mal: Vielleicht würde ich beim nächsten Mal versuchen die Ärmelausschnitte etwas kleiner zu machen.

MMM #12 | Cambie-Dress

Anfang April waren der Liebste und ich auf eine Hochzeit von guten Freunden eingeladen. Und was liegt da näher, als sich das Hochzeitsgastoutfit selber zu nähen? Ich komme in meinem Alltag ja leider nicht in den Genuss Kleider tragen zu können, daher habe ich mich umso mehr darüber gefreut endlich wieder eins mit Tragegarantie (zumindest einmaliger…) nähen zu können. Um es dann im Sommer doch auch mal ohne größeren Anlass tragen zu können, ist es eher schlichter geworden. Damit es jedoch feierlich genug für eine Hochzeit ist, gab es aus dem selben Stoff noch ein Bolerojäckchen dazu. So war zumindest meine Logik (außerdem war es doch recht frisch, Pluspunkte für die Jacke).

Cambie6

Genäht habe ich ein Cambiedress von Sewaholic, nachdem ich den Schnitt im großen 30%-Sale ergattert hatte. Da ich mir bei der Größenauswahl unsicher war (Ich habe vorher erst einen Schnitt nach Sewaholic Schnittmustern genäht (die Minoru-Jacke) und da ging es ja vorallem um die obere Körperhälfte) habe ich mich nicht auf die damals gewählte Größe verlassen und lieber nocheinmal verglichen. Heraus kam Größe 6 für den Brust- und Taillenumfang, jedoch nur Größe 2 was die Hüfte angeht. Meine „Problemzone“ Schultern konnte ich bei diesem ärmellosen Schnitt ja mal außer Acht lassen. Deshalb habe ich bei dem Rockteil beim Kopieren des Schnittmusters nach Gutdünken von Größe 6 am Taillenband auf 2 in der Hüftregion angepasst. Da ich den tollen Stoff (wieder ein Glücksgriff bei Marc Aurel) nicht vermasseln wollte, gab es auch hier noch eine Probeteil aus Nessel. Zum Glück passte die Hüftregion super, und ich habe nur kleine Anpassungen am Ausschnitt vornehmen müssen.

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Bei dem Bolerojäckchen musste ich ein bisschen auf die Suche gehen. Ich wollte einen wirklich schlichten Schnitt ohne Verschluss oder Bänder/Zippel vorne. Fündig wurde ich bei einem Burda-Schnitt (Schnitt 7686-V). Die inneren Nahtzugaben habe ich dabei mit Schrägband mit der Hong-Kong-Finish-Methode eingefasst. So sieht es auch von innen etwas edler aus. Auch den Saum bzw. den Halsausschnitt, das geht ja alles ineinander über habe ich mit Schrägband versehen und es dann von Hand angenäht. Zwei Mal. Denn leider war das gekaufte Satinschrägband nicht sonderlich elastisch, sodass es die Kurven an der Schulternaht eher wiederwillig mitgemacht hat.

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So, jetzt lasse ich noch ein paar Bilder ohne Jacke sprechen.

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Ich habe mich auf der Feier in dem Kleid sehr wohl gefühlt und hoffe, dass ich im Sommer noch ein paar mal die Gelegenheit bekommen werde es auszuführen.

Weitere gut gekleidete Damen versammeln sich wie jeden Mittwoch wieder auf dem MMM-Blog.

Habt einen tollen Tag!

Modell: Cambie von Sewaholic und Bolero von Burda (Gr 36).

Material: Etwas festeres, trotzdem leicht strechiges Mischgewebe von Marc Aurel, Futter vom Stoffmarkt.

Änderungen: Kleid: Oberteil in Größe 6 und beim Rockteil von 6 auf 2 (Hüfte) verschmälert. Beim Bolero keine Änderungen.

Fazit/fürs nächste Mal: Das Kleid gefällt mir. Vielleicht gibt es für den Sommer noch eins in der anderen Version mit gekreuseltem Rockteil aus leichtem Sommerstoff.

Dia-Lampe

Das Projekt, das ich euch heute zeigen möchte, hat mal nichts mit Nähen zu tun (auch wenn sich umgewollt eine Nähmaschine mit in den Post geschlichen hat). Aber ich fange lieber mal von vorne an, denn die Geschichte dieser Lampe zog sich etwas in die Länge. Irgendwann Ende letzten Jahres hat es mich in den Teil der Uni verschlagen, in dem der Sperrmüll gelagert wird. Nachdem ich einen Schrank mit verdächtig schmalen Schubladen inspiziert hatte, freute ich mich über dessen Inhalt. Er war voll mit aussortierten schwarz/weiß Dias! Ich steckte direkt 3 Schachteln (es waren bestimmt noch 100 weitere vorhanden) ein, mit dem Gedanken im Hinterkopf daraus einen Lampenschirm zu machen. Die Lampe sollte dann ein Weihnachtsgeschenk für eine gute Freundin werden.

Nach etwas Internetrecherche habe ich mich bei der Umsetzung für die Variante mit Löchern und Biegeringen entschieden. Ich konnte meinen Vater überzeugen das Bohren zu übernehmen. Da ganze hatte allerdings einen Haken…denn die Dias waren zwischen Glas gefasst…gut dass das weder mir noch meinem Vater aufgefallen ist, bevor er das Glas beim Bohren knacken hörte.  Ich habe erst noch versucht andere Verbindungsmöglichkeiten für die Dias zu finden. Ich mach es kurz: alles Murcks. Ich war kurz davor nur ein Teelichthäuschen zu machen.

Dialampe_2Damit habe ich mich aber nicht zufrieden gegeben. Also ging ich bei e*Bay auf die Suche nach Diarahmen aus Plastik, war aber entsetzt über die teilweise horrenden Preise. Immer mal schaute ich mich auch bei den Kleinanzeigen um (da würden ja dann wenigstens die Versandkosten wegfallen) und hatte irgendwann Glück! 500 Diarahmen (ich brauchte ca. 50) zu verschenken! Von da an ging es schnell. Dias entrahmt und umgepackt, Löcher rein, Ringe durch und an den entkleideten Lampenschirm gehängt. Et voilà!

Dialampe

Die Lampe ist nun (lediglich mit knapp 4 Monaten Verspätung…) heile bei ihrer neuen Besitzerin angekommen und passt perfekt in ihr Zimmer! Mission completed.

Kurze Kissenschlacht

Heute melde ich mich hier nur ganz kurz und mit kleinen Nähwerken zu Wort. In letzter Zeit sind zwei Kissen mit ganz unterschiedlichen Verwendungszwecken entstanden.

Zum einen brauchte ich ein zweites Nadelkissen, damit ich mein einziges nicht immer zwischen Nähmaschine (im Schlafzimmer) und Bügel-/Absteckbrett (in der Küche) hin und her schleppen muss. Es ist natürlich immer dort, wo ich nicht bin, versteht sich. Schon Anfang des Jahres habe ich auf einer Handarbeitsmesse in der Stadt so ein kleines Quiltquadratepacket gekauft. Und das wartete fast nur auf die richtige Bestimmung. Als ich dann vor Kurzem auf die Sternenkissen-Anleitung von Mema stieß, musste ich beides direkt zusammenführen. Durch die vorgeschnittenen Quadrate war das saubere Arbeiten noch etwas einfacher, und ich wieder einmal in die „Nadel-unten-Funktion“ meiner Nähmaschine verliebt.

Kissen

Bei dem zweiten Kissen handelt es sich um ein Trauringkissen, welches ich für gute Freunde genäht hatte. Ich hatte zum Glück komplett freie Hand bei der Gestaltung, und mit noch mehr Glück (glaube ich) voll ins Schwarze getroffen. Die Braut hatte sich für die Hochzeitsdeko für rosa und Spitze entschieden, daher habe ich beides für das Kissen übernommen. Das Herz habe ich nach dieser Anleitung von Cluck Cluck Sew gearbeitet und die Spitze darüber gelegt. Da es danach nicht mehr so gut zu erkennen war, habe ich die Konturen noch umstickt. Die selbstgemachte Paspel entspricht leider nicht ganz meinen Vorstellungen von Perfektion….daher wurde meine Nähfüßchenfamilie neulich um einen Paspelfuß erweitert. Weiterer Verpaspelung zukünftiger Nähwerke steht also nichts mehr im Weg!

Me Made Mittwoch #11 | Karohemd

Ohjeminee…weiß ich überhaupt noch wie das geht…eine Blogpost schreiben. Ich war ja schon ganz schön abstinet in letzter Zeit…aber da die meisten Gründe, bzw. die Menge hier den Rahmen springen würde, gibt es dazu noch einmal einen separaten Post.

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Heute soll es um meine neue Bluse gehen. Sie ist, was das Nähen angeht, das erste Kleidungsstück dieses Jahr. Ja, Schande über mein Haupt. Den Stoff hatte ich letztes Jahr schon im örtlichen Stoffladen gekauft, und gedacht: yeah, das wird bestimmt ne schnieke Hemdbluse. Dann lag er erst ein wenig rum. Bis ich letzten Monat die erste deutsche Knip (also die Fashion Style) mit nach Hause nahm und darin eine Bluse entdeckte und umsetzten wollte. In der Ausgabe war auch ein „How-to-Karostoff-Zuschneiden“ und ich habe mich gefreut, mit ein paar Tips durch das Zuschneiden geleitet zu werden. Bis ich meinen Stoff noch einmal genauer ansah, in der Zeitschrift las und merkte, menno dein Karo ist natürlich nicht spiegelgleich gleichmäßig und doppellagig Zuschneiden fällt weg. Also habe ich mich über unseren großen Küchentisch gefreut und zwei Abende fleißig Karoschnittteile produziert.

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Da ich noch nie etwas aus der Knip genäht hatte, musste ich auch erstmal meine Größe bestimmen und war erstaunt, dass ich dieses Mal ziemlich gut zu einer Größe passte und nicht irgendwo total abwich. Die Freude sollte sich allerdings später noch trüben…nungut.

Das Nähen verlief dann erstaunlich geschmeidig (wenn man über das Ärmel drei mal falsch eingesetzt hinweg sieht). Die Anleitung war gut und recht ausführlich beschrieben, wobei ich trotzdem zugeben musst, dass ich dann beim Kragen doch auf die Anleitung von Tasia bei Sewaholic zurückgegriffen habe (sie hat passenderweise gerade ganz viel zu Hemddetails geschrieben). Mit den Ärmelschlitzen war ich ihr leider etwas vorraus, und ihre Anleitung ist deutlich besser gewesen, als die nach der ich es gemacht habe. Nun, das Hemd hat trotzdem ganz passable Ärmelschlitze.

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Wo ich gerade bei den Ärmeln bin. Tja, eben schrieb ich noch ich habe mich über die passende Größe gefreut. Drei Mal dürft ihr raten, wo es nicht passt. Na? Natürlich wieder die vermalledeiten Schultern. Ich sollte mich mal im Vornherein über die Schultererweiterung schlau machen…Da ich das aber nicht gemacht habe, habe ich die Schulternähte lediglich mit 0,75 cm Nahtzugabe anstatt den 1,5 cm genäht. Das resultierte in etwas zu langen Ärmeln, aber ich habe diese unten dann um 2,5 cm gekürzt. Jetzt haben sie denke ich die richtige Länge. Und trotzdem fühle ich mich wohler, wenn die Ärmel hochgekrämpelt sind (zum Glück habe ich französiche Nähte gemacht!!!). Denn eigentlich…finde ich die Bluse etwas zu weit. Ok, man könnte das jetzt lässig nennen, und so trage ich sie jetzt auch, aber noch einmal nähen werde ich sie nicht. Da teste ich lieber noch einmal einen anderen Hemdblusenschnitt aus. Auch durch Abnäher lässt sich nämlich hier nicht viel herausholen denke ich, denn die Bluse hat hinten noch eine Falte im Rückenteil unter der Passe. Das gibt doch noch etwas Weite.

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Damit der Stoff noch ein wenig gewürdigt werden kann (Karo verschwimmt auf Fotos ja gerne mal zu einer Mischfarbe) hier noch ein etwas näheres Foto.

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Ob vielleicht noch jemand heute in Karo unterwegs ist, lässt sich auf dem MMM-Blog ersuchen.

Euch noch einen schönen Mittwoch!

Modell: Bluse 14 aus der Fashion Style 01/2015.

Material: Karostoff (ca. 1,80 m) aus dem örtlichen Stoffladen, 12 Knöpfe.

Änderungen: Ärmel 2,5 cm gekürzt und nur mit 0.,75 cm Nahtzugabe eingenäht.

Fazit/fürs nächste Mal: Auf jeden Fall auf ausreichend Schulterbreite prüfen. Nocheinmal würde ich diesen Schnitt allerdings für mich nicht nähen. Denn eigentlich ist mir der Fall zu weit (was auf den Fotos in der Zeitschrift leider nicht so genau zu erkennen war).

Aus dem Winterschlaf erwacht

Puh, hier bin ich wieder. Zwei Monate Blogabstinenz. Diese möchte ich hier gar nicht großartig erklären, denn manchmal gibt es halt so Zeiten da ist viel los, es gäbe eigentlich etwas zu erzählen, aber sich aufraffen (und wenn es sich schon so anfühlt ist was falsch an der Sache) fällt schwer. Also lieber Pause machen und vor sich hinwerkeln.

Genäht habe ich diese Jahr noch nicht viel…Anfangs lag es tatsächlich an einem fehlenden Bügelbrett, denn meins hatte ich bei den letzten Bügelarbeiten zu Weihnachtsgeschenken (ein Bullikissen für den Herrn Vater…) geschrottet. Ich hätte vielleicht doch den Dampf des Bügeleisens die Arbeit machen lassen sollen und nicht mein Körpergewicht…und Nähen ohne Bügeln ging in meinen Augen nicht. Da habe ich lieber die alten Stricksachen vom letzten Jahr beendet (zu sehen hier und hier), mich dem Kettenhäkeln (passend zum Weihnachtskleid) und Armband „stricklieseln“ gewidmet

und etwas neues begonnen. Zunächst eine Ringelstrickjacke nach einem kostenlosen Ravelry-Muster…und dann brauchte ich unbedingt Eulen! Und nicht diese ganzen bunten auf den Kinderjerseys sondern gestrickte auf dem Pulli.

Also startete ich mit dem Pullover und lies die Jacke erst links liegen. Voller Tatendrang und Stricken während der Pausen auf der Arbeit (meine Kollegen waren ganz fasziniert von dem Reihenzähler :)) kam ich auch schnell voran. Und da ich dieses Mal extra eine Maschenprobe gestrickt habe und diese auch gewaschen habe, wusste ich das bei Merino Big noch einiges an Weite hinzukommt nach dem Tränken. Blöderweise habe ich es dann beim Ärmelstricken wieder vergessen (nennt man das Strickdemenz?) und die sind jetzt Meilen zu lang. Grr. Also ist aus meinem Plan den Pullover vorzuziehen, damit ich ihn jetzt zu kühleren Temperaturen noch tragen kann, nichts geworden. Ich kann mich nicht dazu aufraffen die Eulen noch einmal aufzumachen um die Ärmel zu kürzen (denn natürlich sind die von unten nach oben gestrickt…). Zumindest nicht bevor ich nicht versucht habe im Ärmel ein Stück aufzuschneiden, aufzuribbeln und mit Maschenstich wieder zusammenzunähen. Eine Operation am offenen Herzen sozusagen. Falls das in die Hose geht, kann ich ja immer noch die Eulen wieder aufmachen. Nur um mich da wirklich ranzuwagen brauche ich Ruhe. Viel Ruhe (vor allem im Kopf glaube ich…). Und die hatte ich noch nicht.

Dieser „Rückfall“ war aber vielleicht auch gar nicht so schlecht, denn er hat mir wieder den Schubser an die Nähmaschine gegeben. Anfangs zwar nur um endlich das Trauringkissen für Freunde zu nähen (noch nicht ganz fertig, da gibt es noch Bilder), schon lang rumliegende Flickteile abzuarbeiten (dem Liebsten reißen gerne komplett die Taschen aus der Hose aus…da landet der Schlüssel dann auf den Schuhen), lauter Klettverschlüsse an Kinderhalstücher zu nähen…zusammengefasst: Kleinkram zu erledigen. Als das alles abgearbeitet war, nähte ich eine Bluse (zeige ich euch morgen), schnitt eine Jacke für den Liebsten zu und nähte ein erfolgreiches Probeteil für das Hochzeitsgast-Cambie-Kleid. Tschakka! Ich bin wieder im Nähflow! Jetzt muss das nur noch mit dem Bloggen klappen.

Me Made Mittwoch #10 | Vitamin D

Auch wenn der Post-Titel es vermuten lässt, geht es heute nicht um das Sonnen-Vitamin, dass im Moment ja leider etwas zu kurz kommt, sondern um mein letztes Überbleibsel von 2014. Die Vitamin D Strickjacke von Heidi Kirrmeier. Angefangen habe ich sie im August, weil ich endlich mal früh genug starten wollte um im Herbst eine neue Strickjacke zu besitzen. Außerdem gab mein einziger schwarzer Cardigan so langsam den Geist auf und wollte ersetzt werden.

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Lief auch alles super, bis ich den ersten Ärmel gestrickt hatte, der dann gar nicht dem entsprach, was ich mir vorgestellt hatte. Ok. Ich hatte ihn, anders als im Original bis zum Handgelenk verlängert, allerdings war er mir deutlich zu weit. Bis ich mich dann aufraffen konnte ihn 1) wieder aufzuribbeln und mir 2) Gedanken um die Abänderungen zu machen, strich einiges an Zeit ins Land. Dann packte mich auf einer langen Zugfahrt der Ergeiz und ich habe sie in den verlängerten Weihnachtsferien fertig stellen können…also fast. Denn auch ich schiebe das Zusammennähen (und wir sprechen hier nur von 1 (in Worten: E I N E R) Naht, denn einen Ärmel hatte ich schon zusammengenäht) von Strickstücken vor mir her. Lustigerweise habe ich mich gerade an dem Abend dazu aufraffen können, an dem Frau Nahtzugabe über eben dieses Thema schrieb.

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Nun halte ich aber eine neue Strickjacke in den Armen und bin sehr glücklich darüber. Sie ließ sich, nachdem ich mich mit der englischen Anleitung arrangiert hatte (dabei hat mir wirklich dieser Knit Along geholfen), gut stricken und, wenn ich die Ärmel direkt in Runden gestrickt hätte, wäre sie auch komplett nahtfrei gewesen. Allerdings haben sich die letzten Reihen ganz schön hingezogen, denn ein Vorderteil ist ja quasi genauso breit wie das Rückenteil…Raffiniert sind die Zunahmen durch Umschläge, wodurch das Lochmuster entsteht, und die spitz zulaufenden Vorderteile durch verkürzte Reihen. Was ich leider etwas schade finde ist, dass die Vorterteile bei mir nicht so schön fallen, wie auf den Bildern in der Anleitung. Die Spitzen drehen sich immer nach innen.

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So, nun habe ich keine Strickstücke mehr in der Hinterhand und werde bei meinem nächsten MMM wohl endlich mal wieder was genähtes zeigen, aber bis dahin seht ihr hier die Teilnehmerinnen von heute.

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Modell: Vitamin D von Heidi Kirrmeier via Ravelry.

Material: Drops Baby Merino, schwarz, ca. 350g.

Änderungen: Ärmel nach meinen Maßen gestrickt und verlängert, gestrickt mit Nadelstärke 3,5.

Fazit/fürs nächste Mal: Tolle Jacke, sicherlich so ein Stück, welches so unaufgeregt ist, dass es in verschiedenen Farben super den Basics-Kleiderschrank auffüllen kann. Ich kann sie mir auf jeden Fall noch in einer anderen Farbe vorstellen. Die Wolle ließ sich gut verstricken.

Me Made Mittwoch #9 | Himbeerstrickjacke

Ich wünsche euch einen wunderschönen Mittwoch! Zum ersten regulären Me Made Mittwoch in diesem Jahr gibt es bei mir Gestricktes mit einer laaaangen Geschichte.

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Angefangen habe ich die Jacke nämlich kurz nach erscheinen des Heftes. Das war 2013! Also schon ein Weilchen her. Dann wurde mir auf den letzten Reihen doch die Wolle knapp, obwohl ich schon vorsichtshalber ein Knäuel mehr bestellt hatte (ok, es war nicht die Originalwolle, aber die Lauflänge stimmte ungefähr). Das resultierte darin, dass der Kragen nicht sonderlich passend ausgefallen ist, außerdem hatte ich mich da an die Anleitung gehalten, die vorschlug auf der Hälfte der Knopfblende erst mit dem Kragen zu beginnen.

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Fand ich dann im fertigen Zustand eher so mittel. Also wieder ab damit…allerdings hat das etwas gedauert. Also nicht das Ribbeln, sondern das mit dem Ribbeln Anfangen. Denn zwischenzeitlich verließ mich der Glaube die Jacke tatsächlich tragen zu wollen, denn sie war schon ganz schön schwer. Irgendwann (ich glaube es war im Frühjahr 2014) gab ich mir einen Ruck bestellte Wolle nach und strickte das gute Stück fertig. Ja….zum Tragen kam es dann allerdings noch lange nicht.

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Die Jacke brauchte ja noch Knöpfe! Und ich konnte mich nicht damit anfreunden die vorgeschlagenen Metallknöpfe zu kaufen, da sie mir die Jacke zu trachtig machen würden. Also schlich ich immer mal wieder durch den super Kurzwareladen mit riesiger Knopfauswahl in Bielefeld, ohne jedoch Knöpfe mitzunehmen. Entweder es gab nichts passendes, oder sie waren mir schlicht und einfach zu teuer…denn die gute Jacke verlangt nach so einigen Knöpfen. Acht große und 6 kleine. Mit den noch existierenden Bauchschmerzen, ob ich das gute Stück tragen wollte, war es mir das dann nicht wert.

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Als ich dann im November (oder war es schon Dezember…egal) bei Marc Aurel war um Stoff für mein Weihnachtskleid zu kaufen, vielen mir diese fake Lederknöpfe in die Hand. Von den angebotenen Größen passten sie super und ich hab sie eingepackt. Nicht mehr lange und sie waren an der Jacke und ich konnte sie endlich ausführen! Ich musste dann feststellen, dass sie mir getragen gar nicht mehr so schwer vorkommt und sie mir in der Uni an den kalten Tagen (Isolierung war früher ein Fremdwort…) gute Dienste geleistet hat. Wir sprechen hier also von einem Happy End.

Die Farbe der Wolle ist auf den Fotos leider nicht so gut getroffen, sie ist, bezeichnet als bordeaux, etwas himbeeriger. Verstrickt habe ich mal wieder Drops Big Merino, und zwar satte 800g. Puh. Und bei dem Schachbettmuster ist das sicherlich kein Figurschmeichler, aber so schön warm!

Was die anderen Damen in der Me Made Runde, die heute von Dodo angeführt wird, so zu zeigen haben, seht ihr auf dem MMM-Blog.

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Modell: Modell 46 „Jacke mit Aranzöpfen“ aus der Stricktrends Herbst 2013.

Material: Drops Big Merino, bordeaux, 800g.

Änderungen: keine, gestrickt wie angegeben mit Nadelstärke 5,5.

Fazit/fürs nächste Mal: Im Endeffekt bin ich froh die Jacke fertig bekommen zu haben (wieso eigentlich nicht früher?), denn sie hat mir schon gute Dieste geleistet. Allerdings würde ich für nachfolgende aufbauschende Strickmuster, wie dieses Schachbrett, nicht noch einmal so eine dicke Wolle nutzten. Denn für noch mehr so richtig dicke Jacken habe ich zur Zeit keinen Bedarf.

Me Made Mittwoch | Liebling 2014

Das neue Me Made Mittwoch-Jahr beginnt mit der Frage nach unserem Lieblingsstück des lvergangenen Jahres. Als ich vor ein paar Tagen meinen Blog noch einmal durchgegangen bin um einen Rückblick zu schreiben, war ich überrascht, dass ich doch mehr Kleidung genäht hatte, als ich es in Erinnerung hatte.

Würde nicht nach dem Liebling sondern nach dem meistgetragenem Kleidungsstück gefragt, wäre meine Antwort einfach. Denn das waren sicherlich die einfachen Jerseyoberteile gewesen (1, 2, 3), denn die lassen sich im Moment noch am einfachsten in meinen jeden-Tag-Hose-Alltag integrieren.

Richtige Lieblinge sind eher andere Kleidungstücke. Auch wenn ich meine Herbstjacke nur zwei Wochen tragen konnte (dann war es leider zu kalt…), ist sie auf jeden Fall ein Liebling des letzten Jahres!

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Sie ist während des Herbstjacken-Sew-Alongs nach dem Minoru-Schnittmuster von Sewaholic entstanden und meine erste richtige Jacke (Sweatjacken zähle ich jetzt nicht dazu).

Ein weiterer Liebling ist der erste Rock dieses Jahres. Ich habe ihn pünktlich zu meinem Besuch in der Hauptstadt fertig bekommen und ihn auch danach, vorallem im Urlaub, gerne getragen.

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Was bei den anderen Teilnehmerinnen ganz oben auf der MeMade-Liste von 2014 steht, seht ihr auf dem MMM-Blog.

Jahresrückblick 2014 – Jahresausblick 2015

Mein erstes volles Blogjahr liegt nun hinter mir und da liegt es nah dieses einmal kurz zusammenzufassen.

Zwischenzeitlich habe ich gedacht ich habe fast gar nichts genäht. Als ich dann eben nochmal alle meine Beiträge durchgegangen bin, war ich ein wenig erstaunt, das da ja doch einiges zustande gekommen ist. Es hätte sicherlich noch mehr sein können, aber ich will da mal nicht so streng mit mir sein. Ich muss aber feststellen, dass ich oft phasenweise genäht habe, wo gleich mehrere Teile entstanden sind. Andererseits gab es dann auch Nähpausen. Die Statistik an genähten Sachen fällt also so aus:

3 langärmlige Obteteile
4 kurz- oder ärmellose Oberteile
2 Kleider
2 Röcke
3 Jacken (eine für den Liebsten)
2 Babyquilts
7 Sonstiges (z.B. Tasche Thea; Babysachen; Badetuch)

Gestrickt habe ich auch ein wenig. Entstanden sind 1 Schal, 1 Jacke (das Frühlingsjäckchen) und 1 Pullover (der WM-Pullover, dem nur noch eine Seitennaht fehlt…). Eine andere Jacke habe ich ebenfalls angefangen, die mich zwischenzeitlich ganz schön geärgert hat, aber ich hoffe sie diesen Monat noch fertig zu bekommen.

Ich habe dieses Jahr viel gelernt. Ein sanfter Einstieg mit einfachen Langarmoberteilen, führte mich über die mich etwas fordende Punktebluse schließlich zu meiner ersten Jacke, welche während des Herbst-Jacken-Sew-Alongs entstand. Außerdem habe ich zwei Babyquilts genäht und das erste Mal freihand gequiltet.

Für das nächste Jahr möchte ich mich mal dem Hosennähen annehmen. Ich habe zugegebenermaßen dieses Jahr schon einen Versuch gestartet, allerdings fristet der im Moment noch ein Darsein als UFO. Außerdem feiern im April gute Freunde ihre Hochzeit, da möchte ich auch gerne im selbstgeschneiderten Kleid auftreten. Ansonsten mache ich mir nicht zu viele Nähvorsätze, denn ich kann 2015 Näh-Zeitfenster-technisch noch überhaupt nicht einschätzen. Es wird viel auf mich zukommen, denn meine Uni-Zeit wird wahrscheinlich ihr Ende finden, und voher mit Diss fertig schreiben ordentlich stressig werden. Damit geht natürlich dann ein Job-Wechsel und Umzug einher. Einerseits freue ich mich schon auf alles, andereseits macht mir das Ungewissen schon ein wenig Bauchgrummeln. Ob ich mich an das Nähen von Disputations-Kleidung wagen…wir werden sehen.

Ich wünsche euch allen ein wundervolles Jahr 2015!

 

 

 

Weihnachtskleid Sew-Along | Finale!

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Es ist so weit! Finalsonntag beim Weihnachtskleid Sew-Along! Und heute geht es ganz lapidar um:

*****Es ist so schön geworden!*****

Und schon allein diese Worte verraten: Ja! Ich bin der vermalledeiten Zeit Herrin geworden und tatsächlich trotz letzmaliger Jammerei fertig geworden!!! Yeah!

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Ich habe alle angesprochenen Änderungen vorgenommen. Durch die Wegnahme von 2 cm in der hinteren Mittelnaht oben ist der Ausschnitt jetzt so, dass die BH-Träger nicht sichtbar sind, was mir wichtig war. Dann war aber immer noch das Problem mit dem vielen Stoff im Seitennahtbereich. Die Armkugeln waren mir deutlich zu groß, auch die Ärmel schlackerten mir zu sehr und meine Oberweite konnte vorne leider die Stofffmassen nicht adäquat ausfüllen. Daher habe ich in einem Rutsch ab der Taille bis ca 20 cm in die Ärmel rein Stoff weggenommen. An der maximalen Stelle waren das 1,5 cm. Jetzt sitzt es meiner Meinung nach deutlich besser.

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Mein Kleiderschrank beherbergt ein weiteres (gekauftes) Wasserfalloberteil, allerdings aus deutlich dünnerem und leichterem Stoff. Da fällt der Kragen natürlich etwas anders. An den schweren Fall bei diesem Kleid muss ich mich erst gewöhnen. Generell müssen wir erst ein wenig warm werden glaube ich. Durch die einseitige Raffung neige ich dazu zu oft daran rumzuzuppeln, weil ich denke, es sitzt komisch. Und vielleicht wäre eine Brosche zum Fixieren des Wasserfalls auch keine schlechte Idee.

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Ansonsten ist der Stoff (soweit ich das bis jetzt beurteilen kann…aber glaubt mir beim Anpassen habe ich es  h ä u f i g  angehabt…) ein für mich perfekter Weihnachtskleistoff! Denn er ist durch den leichten Strechanteil wirklich bequem und eignet sich dadurch hoffentlich auch zum Abend-auf-der-Couch-ausklingen-lassen.

Jetzt bleibt mir nur noch euch allen eine schöne Weihnachtszeit zu wünschen und mich bei Juli und Dodo für das sonntägliche Anfeuern zu bedanken. Es ist wirklich toll, dass der Sew-Along wieder stattgefunden hat! Danke!

Die anderen glücklichen Weinachtskleidbesitzerinnen feiern auf dem MMM-Blog!

Schnitt: Wasserfallkleid, Gr 38, Modell 118 aus Burda 10/2012.

Material: Kleingemusterter doppellagier Stoff von Marc Aurel.

Änderungen: Hintere Mittelnacht oben um 2 (bzw. ja eigentlich 4) cm verschmälert. An den Seiten und Ärmeln je 1,5 cm weggenommen, Länge um 10 cm gekürzt, Ärmel um 15 cm gekürzt.

Fazit/fürs nächste Mal: Puh. Falls ich das Kleid noch einmal machen würde, dann müsste ich wahrscheinlich noch einmal eine Nummer kleiner kopieren. Vielleicht fallen dann einige Änderungen weg. Außerdem würde meine Stoffwahl auf einen dünneren und einfarbigen Stoff fallen, denn dieser doppellagige macht die seitliche Raffung doch schon recht wuchtig.

Me Made Mittwoch #8

So kurz vor Ende des Jahres schaffe ich es auch noch einmal beim Me Made Mittwoch mitzumachen. Ich zeige euch heute meinen Anlassrock, der noch vor das Weihnachtskleid geschoben werden musste.

Leider musste ich feststellen, dass Hotelzimmer nicht unbedingt beste Fotobedingungen bieten, so um kurz nach Mitternacht, aber ein Foto zeige ich euch trotzdem.

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In dem Outfit habe ich mich letzten Freitag auf die Weihnachtsfeier unseres Kooperationspartners begeben. Von dem Rock ist auf dem Bild leider nicht viel zu erkennen, es handelt sich aber um Modell 121 aus der Oktober Burda von 2012.

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Auf der technischen Zeichnung sieht man, dass vorne durch die Abnäher eine Tasche entsteht. Diese ist zwar nicht durchgängig, doch weiß man bei bedeutungslosem Rumstehen ohne Getränk in der Hand wenigstens wohin mit den Händen. Weil mir die Farbkombi dunkelblau/bordeaux schon bei meiner Herbstjacke gut gefallen hat, bekamen die Taschen das selbe Futter.

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Vernäht habe ich einen Stoff, den ich als Restestück zusammen mit meinem Stoff für das Weihnachtskleid ergattert habe. Ich tippe auf Wollanteil, bringt also die nötige Portion Wärme für dieses Jahreszeit mit. Der Maßtabelle folgend habe ich mich für eine 38 entschieden, dann aber die Seitennähte oben um je 1,5 cm enger genäht. Naja, enger geht ja zum Glück immer, ist aber trotzdem nervig. Gekürzt habe ich die Länge um 3 cm. Dabei musste ich wieder feststellen, dass ich das unsichtbare Handsäumen noch etwas üben sollte. Wieder sieht man die umgeschlagene Saumkante…vielleicht ist aber auch das doppelte Umschlagen zu dick und trägt deshalb auf. Eventuell mache ich das also noch einmal auf und überlege mir eine andere Lösung.

Nachdem die Spiegelfotos eher weniger gelungen sind, wollte ich am Wochenende noch neue machen, mit der ernüchternden Feststellung auch diese für Details nicht zu gebrauchen sind. Aber dunkelblau bei schlechten Wetterbedingungen ist auch nicht unbedingt dein Freund.

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Noch kurz ein Bügelfoto und dann verweise ich zu den anderen Teilnehmerinnen auf dem MMM-Blog.

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Schnitt: Rock mit Fronttaschen, Modell 121 aus Burda 10/2012.

Material: Dunkelblauer Wollstoff, bordeauxfarbenes Futter.

Änderungen: An den Seiten je 1,5 cm weggenommen, 3 cm kürzer als das Schnittmuster.

Fazit/fürs nächste Mal: Es ist ein ganz schöner A-Linienrock und die Taschen mal was anderes, dennoch denke ich dass es bei diesem einen Modell für mich bleiben wird.

Weihnachtskleid Sew-Along | Treffen 5

Heute gibt es leider einen ganz großen mimimi-Post von mir! Die Zeit und die Termine spielen gegen mich! Letzte Woche habe ich es geschafft einen Ärmel (nicht ganz perfekt) einzunähen, mit der ernüchternden Feststellung, dass sich das das letztes Mal schon angesprochene zu-viel-Stoff-unter-den-Armen-Problem wirklich bestätigt. Dazu kommt noch der etwas weite Ausschnitt. Den Abend war ich dann so bedient, dass ich das Kleid in die Ecke geworfen fein säuberlich auf den Bügel an den Schrank gehängt habe und schlafen gegangen bin.

Es ist ja nicht so, dass ich nicht wüsste was zu tun ist, aber die Näh-Time-Slots sind rar gesäht. Mit Weihnachtsfeiern, -märkten, -putz, Promotionen inkl. Esel-Wagen-Bauen/Nähen und liebe Kolegin spielen und Praktikumsdienste übernehmen, ist meine Woche leider voll. Ich plane aber ganz fest den Freitagabend als Nähabend ein. So. Und dann nehme ich aus der hinteren Mittelnaht Oben etwas Weite raus, um das Ausschnittproblem zu lösen. Dann werden beide Ärmel ordentlich eingenäht und neu über das Stoffmassen-Problem geurteilt. Bei schlechtem Abschneiden wird da noch etwas Stoff entfernt. Dann fehlt eingentlich nur noch der Saum. Eigentlich. Drückt mir die Daumen!

Advent

Als Abschluss, und damit das hier kein vollkommen bilderloser Post wird, ein Foto von meinem improvisierten Adventskranz zu unserem eigenen Weihnachtsmarkt im Garten.

Und nun reihe ich mich mit ein bisschen Bauchweh (wird das Kleid bis Weihnachten fertig???) in die Reihe der anderen WKSA-Teilnehmerinnen ein.

Weihnachtskleid Sew-Along | Treffen 3 und 4

Puh, da ist das letzte Treffen für mich doch tatsächlich im vorweihnachtlichen Stress untergegangen. Darum werden hier heute beide zusammengefasst.

Treffen 3:

Ich bin in Stimmung, erste Nähte sind gemacht!  / Endlich hab ich angefangen / Probemodell sitzt, ich kann den richtigen Stoff zuschneiden / Ich bin ein Streber und nähe jetzt mein zweites Weihnachtskleid / Plätzchenessen ist doch irgendwie auch Nähen, oder?

Treffen 4:

Uah, es passt nicht, das muss ich ändern / Ich habe diese schwierige Stelle gemeistert und bin stolz wie Bolle! / Das sieht doch schon ganz gut aus, oder? / Ich hab ein Hängerchen und brauche Motivation!

Letztes Wochenende hätte ich auch tatsächlich noch nicht viel zeigen können, denn ich hatte mal gerade den Zuschnitt geschafft. Zu meiner Verteidigung kann ich den gleichzeigtigen Zuschnitt eines Anlassrocks vobringen, der auch schon fertig genäht ist, weil der Anlass noch vor Weihnachten liegt.

Heute habe ich dann aber die ersten Nähte gemacht und es ging schneller als ich gedacht hätte. Der Stoff ist super dankbar und franst nicht, da fällt das Versäubern also weg. Yeah! Und durch die leichte Elastizität konnte ich mir auch den Reißverschluss sparen. Ich bin so weit gekommen, dass nur noch die Ärmel und der Saum fehlen.

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Ich musste es natürlich unbedingt schon anprobieren und ich bin begeistert! Die Abnäher im Rücken in Kombination mit dem etwas dickerem Stoff kommen super mit meinem Hohlkreuz klar. Strike!

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Unter den Armen ist eventuell noch etwas viel Stoff, aber nach Einsetzen der Ärmel gibt sich das vielleicht noch. Da bin ich noch etwas unerfahren. Falls nicht, lässt sich das glaube ich noch ganz gut korrigieren.

Auf dem Me Made Mittwoch-Blog versammeln sich alle anderen Weihnachtskleidnäherinnen.

Weihnachtskleid Sew-Along | Treffen 2

Heute treffen wir uns zum zweiten Teil des Weihnachtskleid Sew-Alongs. Die Themen sind dieses Mal:

Oh, so ein schönes Schnittmuster wird da genäht, ich entscheide mich schnell um / Ich habe mich für mein Traumkleid entschieden und bleibe dabei / Ich nähe mal lieber erst ein Probemodell / Schnitt kopieren, zuschneiden, wer sagt eigentlich, dass Nähen Spaß macht? 

Ich war am Samstag in Verl bei Marc Aurel und habe mich bei den Stoffen umgesehen um mich durch meine Stoffwahl bei meiner Schnittmusterwahl voranzubringen. Und ich war erfolgreich. Ich habe neben zwei anderen Stoffen auch den Stoff für mein Weihnachtskleid gefunden.

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Ich schaffe es im Moment leider nicht, bei Tageslicht zu Hause zu sein, deshalb gibt es leider nur Kunstlichtfotos des Stoffes, aber er wird doch ganz gut wiedergegeben. Das Muster ist recht klein, und vielleicht hier noch einmal besser zu erkennen.

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Nun hab ich noch gar nicht gesag, für welches Kleid ich mich entschieden habe. Ich wusste ja, dass ich nicht die „innovativsten“ Schnitte ausgewählt habe, aber als ich noch einmal die Google-Bildersuche zu Rate gezogen habe, musste ich echt schmunzeln. Denn total unbewusst habe ich bis auf ein Kleid die gleiche Auswahl an Schnitten getroffen wie Andrea vor zwei Jahren! Wir haben uns dann aber doch für unterschiedliche Kleider entschieden. Denn bei mir wird es das Dodokleid werden.

Der Stoff ist etwas dehnbar, ich bin also sehr in der Versuchung keinen Reißverschluss einzunähen…das entscheide ich aber dann, wenn der Schnitt und die Beschreibung vor mir liegt.

Was ich mir auch nuoch überlegen werde, ist ob ich die Ärmel vielleicht aus der linken Stoffseite mache. Ich bin mir nämlich wirklich unsicher, ob so ein kleingemusterter Stoff so komplett nicht etwas viel wird…

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Aber all diese Unsicherheiten geben sich hoffentlich bis zum nächsten Treffen. Dieses Mal begrüß uns aber erst einmal Juli auf dem MeMadeMittwoch Blog.

Herbst-Jacken-Sew-Along | Finale!

Heute ist der erste Final-Sonntag beim Herbst-Jacken-Sew-Along! Ich bedanke mich ganz herzlich bei Chrissy und Karin für die Idee dieses Sew-Alongs, denn auch wenn der Gedanke für die Jacke schon vorher stand, wäre ich ohne feste Termine dieses Jahr bestimmt nicht mehr fertig geworden. Danke sehr!

Ich bin schon fertig und zeige voller stolz mein Werk / Ich habe mehrere Jacken genäht und zeige die erste bzw. die Herbstvariante / Ich kämpfe noch mit den letzten Schritten (den Knöpfen, das Futter..) / Hilfe, ich habe noch ein dickes Problem und brauche euren Rat

Bei mir trifft heute nur die erste Aussage zu. Ich war ja beim letzten Treffen schon recht weit und habe es dann auch geschafft die Jacke zum letzten Wochenende fertig zu haben.

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Und was soll ich sagen!? Ich bin so glücklich! Es war mein erstes Jackenprojekt und ich habe viel gelernt und bin froh über den positiven Ausgang.

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Traurig bin ich jetzt nur über die fallenden Temperaturen. Unterhalb von 10 °C wird es etwas frisch. Aber ich habe zum Glück noch genug Platz für eine Fleece-Jacke darunter.

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Am Schnittmuster habe ich  nur ein paar Modifikationen vorgenommen. Nach einem Probeteil habe ich mich wegen meinen breiten Schultern (und ich bin keine Schwimmerin) zum Glück für eine Nummer größer entschieden, die Schnittteile aber schon beim Kopieren an der eingezeichneten Linien um ca. fünf cm gekürzt. Außerdem habe ich Pattentaschen eingefügt. Die hätten im Endeffekt noch ein bisschen höher sitzen können und der Eingriff könnte noch zwei cm gebrauchen. Passt aber auch so. Da ich an den Schultern mehr Weite brauchte, die Maße meiner Hüfte aber eher kleineren Größen entsprachen, habe ich ab der Taille freihand je ca. vier cm weggenommen. Der untere Saum ist also um ca. 16 cm schmaler. Dementsprechend ist auch das Gummiband kürzer als vorgesehen ausgefallen.

Die Ärmel hatte ich erst in der Originallänge zugeschnitten, musste dann aber feststellen,  wie schon viele vor mir, dass sie etwas zu lang sind. Sie mussten dann zwei cm ihrer Länge lassen. Das Gummiband in den Manschetten habe ich auch gekürzt, so kann jetzt unten auch kein Wind reinziehen.

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Die Kapuze trage ich meistens im Kragen. Nicht weil ich keine Kapuzen mag (ich liebe Kapuzen! Keine Jacke ohne!), sondern leider eher, weil ich den Kragen leider nicht mit Einlage verstürzt habe und er ohne Kapuzenstabilität eher so rumschlabbert.

Hier gibt es noch ein Real Life Tragefoto vom letzten Wochenende.

Spiegelfoto

Wie weit die anderen Jackennäherinnen sind seht ihr heute bei Chrissy.

 

Schnitt: Minoru von Sewaholic, Gr. 10.

Material: Baumwollköper und Viskosefutter von Alfatex, Kunstlederpaspel von Dawanda.

Änderungen: An den eingezeichneten Linien um 5 cm gekürzt | am Saum 4 cm Weite weggenommen | Ärmel um 2 cm gekürzt | Manschettengummiband 1,5 cm gekürzt | Taillengummiband nach Sicht und Gefühl gekürzt | einen längeren Reißverschluss an der Kapuze verwendet.

Fazit/fürs nächste Mal: Ich schließe eine Wiederholungstat nicht aus, wenn auch nicht in der nächsten Zeit. Die Jacke passt mir mit den Änderungen gut, die eingeplanten Körpermaße für Sewaholic-Schnitte habe ich jedoch nicht. Durch den Sewaholic Sew-Along der Jacke war sie auch wirklich einfach zu nähen. Einziges Manko ist vielleicht der Reißverschluss der Kapuze, der bei mir in der angegebenen Länge nicht passte und vielleicht dass die Art der Bügeleinlage nicht angegeben war (meine bietet glaube ich zu wenig Formstabilität).

Weihnachtskleid Sew-Along | Treffen 1

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Endlich ist es wieder so weit! Die nähende Gemeinschaft trifft sich zum gemeinschaftlichen Weihnachtskleid nähen. Letztes Jahr habe ich das erste Mal mitgemacht und der Sew-Along war auch der Tritt-in-den-Allerwertesten Grund endlich einen Blog zu eröffnen. Dieses Jahr werden wir liebevoll von Dodo und Juli durch diese Zeit geleitete. Die Themen für das erste Treffen lauten:

Ich bin 1a vorbereitet und habe schon alles zusammen gesucht / Weihnachten? Ist nicht noch Sommer? / Ich such nach Inspiration und guck mal, was die anderen machen / Schnitt da aber kein Stoff oder andersrum? / Kleine Rückblende: mein Weihnachtskleid 2013/2012/2011

Die erste Aussage kann ich für mich erst einmal verneinen. Wegen einer Vielzahl (also zumindest für mich) anderer Nähaktivitäten war in meinem Kopf kein Platz für Kleidergedanken. Also stehen weder Schnitt noch Stoff. Dem Stoff werde ich allerdings hoffentlich demnächst Abhilfe schaffen, denn es geht nach Verl zu Marc Aurel. Da wird sich hoffentlich was finden lassen, was dann auch meine Entscheidung für eins der vier favorisierten Kleider leichter werden lässt. So der Plan.

Was alle meine Kleider gemeinsam haben, sind lange Ärmel. Auch wenn es an Weihnachten eher heiß hergeht, wegen viel warmen Essen und vielen Menschen, hätte ich gerne Ärmel, wenn auch nur 3/4.

Bei dem ersten Kleid handelt es sich um das allseits bekannte Dodo-Kleid. Da es da schon viele Beispiele zu gibt, auch bei den letztjährlichen WKSAs, wäre es eine recht sichere Bank.

Quelle: Burda Style, Kleid 118A, 10/2012

Bei dem nächsten Kleid gefallen mir die Falten am Kragen ganz gut, und ich hatte Glück die entsprechende Burda in der Bibliothek zu finden.

Quelle: Burda Style, Kleid 121, 08/2012

Bei diesem Kleid gefällt mir der riesige Rollkragen, ich würe es allerdings um ein ganzes Stück verlängern, denn es ist schon irgendwie arg kurz für meinen Geschmack.

Quelle: Burda Style, Kleid 121, 12/2014

Dieses Kleid fällt für mich in die Kategorie klassisch chick. Obwohl bei uns an Weihnachten gewiss kein Desscode herrscht könnte ich die Gelegenheit nutzen, mir mal wieder ein schickeres Kleid zu nähen.

Quelle: Burda Style, Kleid 128, 08/2009

Das Kleid vom letzten Jahr hat sich nämlich sehr gut für semi-offizielle Anlässe geeignet und ich hatte es dort öffters an (z.B. hier zu sehen). Nun bekommt es auch noch einmal hier seinen Auftritt.

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Als sicherlich eine der letzten, reihe ich mich nun noch auf dem MMM-Blog bei den anderen Teilnehmerinnen ein.

Babysachen

Hätte ich nicht gerade meine Herbst-Jacke fertig gestellt, was ja schon ein bisschen Zeitinput impliziert, könnte der Eindruck entstehen ich würde nur noch für andere Nähen oder Stricken. :)

Heute zeige ich eine Babyhose (genäht nach der kostenlosen Anleitung RAS) für den Kleinen meiner Freundin K., die ja schon mit der Decke beschenkt wurde. Ich war mir nämlich zwischenzeitlich nicht mehr sicher, ob ich mit der Decke bis zu meinem Besuch fertig werde und so ist die Hose als eine Art Ersatzgeschenk entstanden.

Babysachen

Die Mütze ist eine Wendemütze für den Neffen des Liebsten. Trotz des Bündchens unten, ist die Mütze im Moment allerdings noch ein bisschen zu groß und rutscht ihm immer ins Gesicht. Ich befürchte sie ist für den Winter vielleicht nicht warm genug und hoffe also, dass sie im Frühling richtig passt.

Beide Sachen habe ich aus den Dinopunks-Stoffen von Jolijou genäht.

Mutter-Tochter-Schal

Nachdem ich mir letztes Jahr einen Schal gestrickt hatte und meine Mama ihn sah, stand er bei ihr auf dem Weihnachtswunschzettel. In etwas schmaler bitte, waren die einzigen Anweisungen. Ich habe gegen Weihnachten auch schon mit dem Stricken begonnen, weiß aber gar nicht mehr warum es bis zur Fertigstellung so lange gedauert hat. In einem Monatsrückblick diesen Sommer habe ich mich auch mit ihm beschäftigt.

Schal

Das Muster ist wieder Raspberry Sorbet von Drops, bis auf den Anfang stricke ich das Muster jetzt schon fast im Schlaf.

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Die Bilder sind noch im ungespannten Zustand entstanden, deshalb drehen sich die Spitzen hier noch ein bisschen ein.

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Lustiger Weise hatte ich meinen Schal bei der Fertigstellung auch dabei. Deshalb hier ein etwas anderes Mutter-Tochter-Portrait.

Gestrickt habe ich ihn aus 200 g Lana Grossa Cool Wool Merino superfein (50 g = 160 m) in dark berry, und das Muster um 2 Raporte des Hauptmusters verschmälert.

Babydecke zur Geburt

Im dritten HJSA-Post habe ich es ja schon angedeutet. In den letzten Wochen habe ich nicht nur an meiner Minoru-Jacke gearbeitet, sondern auch an einem Babyquilt für meine Freundin. Nachdem ich ihr den Quilt für den Neffen des Liebsten gezeigt hatte, hat sie sich auch eine Decke von mir gewünscht. Das war im April. Und obwohl ich dadurch ja eigentlich genug Zeit gehabt hätte, wurde es am Ende wieder eng. Das Muster stand recht schnell fest. Nachdem ich die tolle Decke von Barbara gesehen hatte, wusste ich, dass ich mich an Hourglass-Blöcken versuchen wollte. Die Entscheidung für passenden Stoff gestaltete sich dann schwieriger. Im Frühjahr nahm ich dann auf dem Stoffmarkt in Rheda ohne groß nachzudenken drei Stückchen Stoff mit, die ich mir gut vorstellen konnte.

Stoffausbeute

Bei folgenden Internetrecherchen war ich dann überfordert. Passen die Farben zu den schon gekauften Stoffen? Wie sehen alle Stoffe dann in Kombination aus? Diese Verzweiflung führte dann zu einem verlängerten Sommerloch. Als dann im Herbst der Stoffmarkt in Bielefeld stattfand hoffte ich darauf, dass der Stand, bei dem ich in Rheda fündig geworden bin, auch in Bielefeld zu Besuch war. Und das Glück war mir mir. Ich stattete mich mit sechs weiteren Stoffen aus und zog glücklich nach Hause. Um meine Nerven das nächste mal zu schonen, werde ich mich wohl auf eine Stoffserie festlegen, da weiß ich dann, dass alles zusammen passt.

Die Decke hat eine fertige Größe von 110×110 cm und die einzelnen Blöcke sind 10×10 cm groß.

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Die Anordnung der einzelnen Blöcke hat mich fast zur Verzweiflung gebracht. Denn da ich acht verschiedene Stoffe bei einer Blockanzahl von acht mal acht hatte, wollte ich keinen Block doppelt in einer Reihe haben. Einfaches Ausprobieren durch Auslegen scheiterte meist kurz vor Schluss. Ich musste also erst einen Plan austüfteln, der zum Glück auf ging.

Für die Rückseite hatte ich mich für einen Kinderstoff vom Möbelschweden entschieden, was mich während des Nähens aber noch gut zum Fluchen brachte. Denn die meisten Stoffe sind dort ja eher dickere Dekoqualität. So auch der.

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Als ich die Applikationen auf der Rückseite aufnähte, bewegte er sich schon eher unschön unter der Maschine. Mir graute es also schon vor dem Quilten. Denn ich hatte mich auch noch für dass 1,5 cm dicke Volumenvlies 295 entschieden.

Das Quilten lief aber ganz gut, erst beim Annähen des Bindings mit der Hand rutschen mir wieder nicht für Kinderohren bestimmte Worte aus dem Mund. Ich fasse es mal so zusammen: mein Daumen und Zeigefinger haben ordentlich gelitten und einiges an Hornhaut zugelegt.

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Ich bin aber trotzdem sehr glücklich mit dem Ausgang des Projekts, und hoffe der kleinen Familie wird es gefallen.

Sommerrückblick: neue Tops

14.111

Auch wenn wir jetzt schon November haben, habe ich noch etwas sommerliches nachzureichen: eine Reihe Tops, die den Sommer über entstanden sind. Achtung Bilderflut!

Burdatop2

Das „älteste“ Stück ist das in der Mitte und ich hatte es schon zum WM-Finale dieses Jahr an. Es wird also einmal Zeit, dass es verblogt wird. Dabei handelt es sich um ein Ringertop Nr 116 aus der Burda 06/14. Ich habe aber noch einiges daran verändert, denn zum einen war mit der Ausschnitt zu tief (irgendwie ist das bei mir ein Standardmeckergrund) und zusätzlich noch einiges zu weit. Da wurde also auch noch deutlich Stoff gelassen.

Burdatop

Bei diesem Top habe ich aber auch noch einiges dazugelernt. Am wichtigsten dabei: Nahtband macht Sinn! Bzw. eine Naht auf der Nahtzugabe, die das Ausleiern verhindert. Das ist mir natürlich erst aufgefallen, nachdem ich den Ausschnitt mit Wabenstich gesäumt hatte. Also alles wieder aufmachen. Ein wenig steht es am Rücken noch ab, das konnte ich leider nicht beheben.

Sorbetto1

Als nächstes kamen dann die Sorbetto-Tops dazu. Das eigentliche Probeteil, gefällt mir allerdings besser als der Nachzügler. Es ist aus dem Rest meines Sommerkleides entstanden, und der hat auch haargenau gereicht. Mir war schon vorher klar, dass mir die Originallänge zu kurz sein wird, und da habe ich dann einen Extrasaum angenäht. Finde ich super.

Die Fotos aller Tops sind in meinem diesjährigen Sommerurlaub (ok, der war erst im Oktober, aber Spaaaanien) entstanden. Der Liebste hat die Fotos gemacht und sich in Sachen Actionshoots bei mir einen Namen gemacht.

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Er hat extra auf die Welle gewartet, mich nicht vorgewarnt und eine komplett nasse Hose riskiert. Zum Glück nur riskiert, denn ich habe nur ein paar Spritzer abbekommen. Sieht aber auf dem Foto nicht so aus.

Sorbetto2

Nun kommen wir zum zweiten Sorbetto. Dieses hat an den Seitennähten die Originallänge, ich habe den Saum nach Vorne und Hinten allerdings abgerundet. Den Saum habe ich mit einem Beleg verstürzt, denn die abgerundeten Säume durch Umschlagen waren mir zu frickelig. Es ist aus dem Stoff entstanden, den ich im Frühjahr schon für ein Sorbetto auf dem Stoffmarkt in Hannover gekauft hatte.

Sorbetto3

Im Endeffekt ist mir der Stoff allerdings etwas zu steif, das Probesorbetto fällt einfach viel schöner und ist angenehmer zu tragen.

Schnitt: Ringertop 116 aus Burda 06/14, Gr 36 | Sorbetto von Colette, Gr. 8.

Material: Jersey vom Stoffmarkt | Nr. 1: Rest Blümchenstoff, Nr. 2: Zickzackstoff vom Stoffmarkt.

Änderungen: Beim dem Ringertop habe ich an den Seiten und bei den Schulternähten mindestens 1 cm weggenommen | Nr.1: zur Verlängerung ein ca. 2 cm breites Büchen angefüht, Nr. 2: um ca. 5 cm verlängert und Saum abgerundet.

Fazit/fürs nächste Mal: Das Top wird wohl das einzige seiner Art in meinem Schrank bleiben, denn es passt einfach nicht gut genug | Mit dem Sorbetto könnte ich mich wohl noch ein weiteres Mal anfreunden, allerdings aus weichfallendem Stoff wie dem des Probeteils. Sieben Stück, so wie  hier werden es aber wahrscheinlich nicht werden.

 

Herbst-Jacken-Sew-Along | Treffen 4

Heute bin ich mal ausnahmsweise nicht auf den letzten Drücker dabei. Es ist schon das vierte Treffen, und in zwei Wochen ist Finale. Puh, wie die Zeit verging. Thematisch geht es heute um folgendes:

Was habe ich bis hierhin geschafft? Was fehlt noch? Brauche ich eure Hilfe oder einen Motivationsspritze? Ich bin schon fertig und zeige den Mantel auf der Puppe. Ich steh vor dem Futter und weiss nicht genau, wie’s weitergeht. Ich bin total verzweifelt und kurz vorm Hinschmeißen. 

Ich habe mich diese Woche ordentlich rangemacht, weil ich die Jacke nächstes Wochenende unbedingt fertig haben möchte um sie bei meiner Reise nach Ludwigshafen zu tragen. Ich hatte den freien Mittwochabend eingeplant um ordentlich vorran zu kommen. Dann machte mir aber der nicht passende Reißverschluss einen Strich durch die Rechnung. In der Anleitung wird für alle Größen ein 45 cm Reißverschluss für die Kapuzennaht vorgeschlagen. Das passt aber bei mir leider vorne und hinten nicht, denn der Schlitz ist auch laut Schnittteil 49 cm lang. Dadurch war ich leider ausgebremst, habe aber Freitag und Samstag ordentlich aufgeholt. Ich zeige euch nun den Zwischenstand von heute Morgen, jetzt gerade fehlt mir nur noch der Saum und ein paar Handnähte.

14.111e

Letzte Woche war ich mir ja noch nicht sicher, ob ich die Kapuze kontrastfarbig fütter oder nicht. Weil ich aber Angst hatte, dass der Außenstoff gedoppelt etwas zu dick wäre, ist die Kapuze innen jetzt bordeaux und mit Paspel abgesetzt.

Kapuze

 

Das Schnittmuster sieht ebenfalls eine Schlaufe zum Aufhängen der Jacke vor. In dem ausführlichen Sew-Along der Jacke bei Sewaholic schlägt Tasia vor diesen noch zu verzieren. Und da die Zierstiche meiner Maschine schon ewig vernachlässigt wurden und ich zufällig farblich perfekt passendes multicolor Garn da hatte, ist meine Schlaufe jetzt nicht mehr schlicht blau.

Schlaufe

Wie weit die anderen Teilnehmerinnen sind, lässt sich heute bei Karin nachschlagen.

Herbst-Jacken-Sew-Along | Treffen 3

Wenn auch wieder auf den letzten Drücker, kommt heute noch mein Beitrag zum Zwischenstandstreffen beim Herbst-Jacken-Sew-Along. Die Fragen lauten dieses Mal:

Wie weit bin ich bisher gekommen? Welche Probleme und Hürden tun sich auf? Mein Probeteil sitzt, jetzt geht es an das „richtige“ Stück! Ich bin schnell und habe den ersten Mantel schon fertig und fange jetzt einen zweiten an. Hilfe ich habe noch (fast) gar nichts gemacht, kann ich das trotzdem noch alles schaffen?

Nachdem bei mir das letzte Wochenende und die folgende Woche nähtechnisch etwas dazwischen geschoben werden musste (da ist so ein kleiner Mensch gekommen, der unbedingt einen Babyquilt brauchte…naja als wenn ich nicht 9 Monate Zeit gehabt hätte), bin leider noch nicht so weit wie ich mir erhofft hatte. Nachdem ich im letzten Beitrag mein Probeteil gezeigt hatte, habe ich mich dank der netten Kommentare dazu entschieden noch einmal eine Nummer größer zu kopieren.

Jacke

Ich nähe ja die Minoru-Jacke von Sewaholic, welche leider, außer 2 Innentaschen, keine Taschen beinnhaltet. Es werden zwar Nahttaschen vorgeschlagen, jedoch konnte ich mich damit nicht so recht anfreunden. Daher habe ich mich für Pattentaschen entschieden und mich wieder, wie schon bei meiner Collegejacke, an diesem Tutorial orientiert. Die Handnähte habe ich mir allerdings noch aufgehoben…

Tasche_1

Um das Futter noch einmal aufzugreifen, habe ich es auch zur Hälfte für die Taschen verwendet. Ich gebe zu, dass mein Plan eigentlich die umgekehrete Anordnung der Stoffe beinhaltete, mich ein Knoten im Hirn aber an der Umsetzung hinderte. Finde ich aber im Nachhinein nicht all zu schlimm. Um so etwas für noch folgende Taschen zu umgehen: Der zuerst eingesetzte Taschenbeutel ist der, der am Ende am Körper und nicht an der Jacke liegt.

Taschen_2

Dann hatte ich mich entschieden schwarze Kunstlederpaspeln zu verarbeiten. Erst sollten sie nur zwischen Futter und Oberstoff an der Innenseite neben den Reißverschluss. Jetzt habe ich sie aber noch in die vorderen Raglannähte eingefasst und sie kommt noch in die Naht der Kapuze. Das mit der Kapuze habe ich bei Nina von Kleidermanie gesehen und musste es einfach übernehmen. Allerdings muss ich mich bei der Kapuze noch entscheiden ob ich sie einheitlich blau mache oder Innen auch den Futterstoff nutze. Was meint ihr?

Paspeln

Worüber ich mir ein wenig den Kopf zerbreche ist, ob sich die Raffungen, die ja zwischen Kragen und den Rest des Mantels gearbeitet werden sollen, durch die Paspeln ein wenig verkomplizieren, weil das Band schon recht steif ist. Drückt mir die Daumen!

Wie weit die anderen Jackennäherinnen schon sind, sehen wir dieses Mal bei Chrissy.

Herbst-Jacken-Sew-Along | Treffen 2

So kurz vor knapp schaffe ich es auch noch meinen Beitrag für den HJSA zu tippen. Ich muss ja zugeben, dass ich mich in den ersten zwei Wochen komplett rausgehalten habe bzw. raushalten musste, denn den ersten Beitrag habe ich auf dem Weg zum Flughafen geschrieben…daher habe ich erste diese Woche richtig durchstarten können.

So, nun widme ich mich mal den Fragen.

Für welchen Schnitt habe ich mich jetzt endgültig entschieden? Habe ich den passenden Stoff schon gefunden? War der Stoff eher ein Kompromiss oder habe ich meinen Wunschstoff gefunden? Gab’s das passende Futter dazu?

Ich bin bei meiner Entscheidung von letzten Mal geblieben, es wird bei mir Minoru von Sewaholic. Anfang der Woche habe ich mich dann auf die Stoffsuche in die Stadt begeben. Allerdings bin ich an den drei Stellen, die ich angelaufen bin, nicht fündig geworden. Anfangs hatte ich eine blaue Jacke im Kopf. Dann hatte ich einen grauen feinen Fischgrät gefunden, von dem allerdings nicht mehr genug vorhanden war. Fürs Futter hatte ich etwas bordeauxfarbenes im Sinn. Am liebsten mit einem bisschen lila/pflaume Einschlag…ums kurz zu machen. Nicht gefunden. Zumindest nicht in der Qualität, die ich mir vorgestellt hatte.

Fündig wurde ich dann bei Alfatex. Zwar kein Fischgrät, aber einen schönen marinefarbenen Baumwoll-Köper. Dazu gab es dann noch ein Viskose-Futter.

HJSA_1

Die sind dann heute angekommen (darum auch jetzt erst der Post) und haben schon ihre Runde in der Waschmaschine gedreht. Jetzt fehlen noch passendes Garn, Reißverschlüsse, das Gummiband und ein Paspelband habe ich noch bestellt.

Ist ein Probeteile geplant oder schon fertig? Womit habe ich schon losgelegt? Oder ist mir schon so kalt, dass meine Jacke schon fast fertig ist?

Wie ich schon beim letzten Treffen gesagt habe, bin ich mir mit der Größe recht unschlüssig und nähe auf jeden Fall ein Probeteil. Und das war auch gut so.

HJSA_3

Wenn ich normal stehe: 1a. Allerdings fehlt mir im Rücken ein wenig Bewegungsfreiheit. Wo wir wieder bei meinen breiten Schultern wären. Grmpf.

HJSA_2

Ich bin also noch unschlüssig, ob ich eine Größe größer zuschneide, oder im Stoffbruch für das Rückenteil 1-2 cm zugebe. Die Weite in der Taille wird ja eh über das (hier noch fehlende) Gummiband eingestellt. Außerdem werde ich noch ein wenig an Taschenlösungen experimentieren und 2 cm in der Länge wegnehmen.

Die anderen Teilnehmerinnen treffen sich dieses Mal bei Karin.

Herbst-Jacken-Sew-Along

Chrissy und Karin veranstalten dieses Jahr einen Herbst-Jacken-Sew-Along. Das passt mir ganz gut in den Kram, denn ich war schon vor der Ankündigung hoch motiviert, mich dieses Jahr dem Jackennähen zuzuwenden. Dann war allerdings in der Uni so viel los, dass ich übers Schnittaussuchen und -kopieren nicht herausgekommen bin. Das soll sich jetzt ändern.

Entschieden habe ich mich für Minoru von Sewaholic.

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Ich möchte Version A mit der Kapuze nähen. Und da ich mir bei der Größe etwas unsicher bin, mache ich erst ein Probeteil. Da kann ich dann auch etwas mit Taschen experimentieren, denn es sind im Schnittmuster keine eingeplant.

Wer sonst noch alles Jacken für die kühleren Jahreszeiten nähen möchte, seht ihr hier.

Projekt „Florian“

Der Neffe des Liebsten wird morgen getauft. Als Geschenk gibt es von uns ein Kapuzenhandtuch. Und das unverkennlich im Feuerwehrdesign. Geplant wurde es nicht von mir, ich war nur ausführendes Organ. Der Liebste hatte genaue Vorstellungen wie es werden soll.

Vorlage

Wir haben also ein großes rotes und ein kleines naturweißes Handtuch (für den „Helm“) gekauft, und ich habe dann rabiat die Schere angesetzt. Nach einem Abend an der Nähmaschine und dem damit einhergehenden Verteilen kleiner roter Fusseln in der ganzen Wohnung (ich kann ja doch nicht ganz still sitzten…), war das Handtuch fertig.

Handtuch

Ich habe es mit selbstgemachten Punkteschrägband eingefasst und ein wenig geflucht (Memo an mich: Schrägband annähen üben :)). Mit dem Endergebnis bin ich einigermaßen zufrieden. Geht aber sicherlich besser…

Handtuch(2)

Auch wenn die Feuerwehr nicht wirklich die 112 vorne auf dem Helm hat, das Handtuch jetzt schon.

Aus den Resten ist auch noch etwas entstanden, was schon seit einigen Monaten geplant ist. Als der Liebste mit mir auf dem Stoffmarkt war, hat er ein Materialpaket für eine kleine Ente gesehen. Da aber weder er noch ich es eingesehen haben 6 Euro dafür auszugeben, habe ich selber eine gezeichnet. Nähen musste dann der Herr. Dabei herausgekommen ist eine niedliche Ente mit ordentlich Hummeln  einer Rassel im Hintern.

Ente

In Fehmarn auf Rügen

Ich habe es tatsächlich geschafft und den Liebsten vor die Linse bekommen. In seiner Geburtstagsjacke. Hier hatte ich ja schon einen kleinen Teaser gezeit. Und wer jetzt aufs Datum guckt, merkt, dass das Verbloggen doch einige Zeit gedauert hat. Nun habe ich es aber während unseres Kurzurlaubs auf Rügen geschafft, Fotos zu machen.

Genäht habe ich Fehmarn von Schnittreif aus Sweat. Ich habe mich für die Kapuzenvariante und die Kombi aus weinrot und dunkelgrau entschieden. Die Taschen habe ich als Eingriffstaschen gearbeitet, sie sind auch im Schnitt beschrieben. Obwohl ich grauen Bündchenstoff gekauft habe, habe ich mich im Endeffekt für den grauen Sweatstoff entschieden. Der Bündchenstoff hat farblich nicht tiptop gepasst hat, das konnte ich nicht mit meinem inneren Monk vereinbaren. Der Stoff war zum Glück auch recht dehnbar, weshalb es fast Bündchencharakter hat.

Jacke(1)

Im Prinzip war der Schnitt gut zu nähen, auch die Anleitung gut verständlich. Dennoch würde ich beim nächsten Mal etwas anders Machen. Bei der Naht, die Kapuze und Jacke miteinander verbindet, bin ich fast verzweifelt. Also nicht bei der Naht an sich, sondern dabei sie unter Webband zu verstecken. Beim nächsten Mal würde ich direkt einen Einfassstreifen mit einnähen, so wie das in diesem Tutorial beschrieben ist.

Jacke(2)

Genauso war es beim Reißverschluss. Auch da habe ich beim Webband annähen geflucht. Da würde ich demnächst vielleicht auch vorher den Reißverschluss getrennt einfassen (so wie mit Schrägband) und dann ein- und annähen.

Jacke(3)

Den Sweat habe ich aus zwei verschiedenen Stoffgeschäften, daher war die Qualität auch unterschiedlich. Der graue hat nach dem ersten Waschen (also vorm vernähen) unfassbar starkt geflußt und Knötchen auf den linken Seite gebildet. Nach dem ersten Tragen war auch das T-Shirt über und über mit Fusseln bedeckt. Das hat sich jetzt zum Glück nach dem nächsten Waschen gegeben.

Trotzdem ist die Jacke eher eine Herbst-Winterjacke, da der Sweat schon recht dick ist. Sie macht sich daher auch gut in der Sammlung von Männer-Schnittmustern bei Monika, dem Herbst-HerrMann.

Schnitt: Fehmarn von Schnittreif.

Material: weinroter und dunkelgrauer Sweatstoff aus zwei örtlichen Stoffgeschäften.

Änderungen: Zugeschnitten in Größe L, statt Bündchenstoff habe ich den Sweatstoff genutzt.

Fazit/fürs nächste Mal: Die Jacke passt in der Größe perfekt, was ich das nächste Mal anders machen würde, habe ich oben schon beschrieben. Hier noch einmal in aller Kürze: Einfassstreifen an der Kapuzennaht und auch beim Reißverschluss. Die Jacke mache ich bestimmt noch mal. Dann vielleicht ohne Kapuze?!

In Marine am Fluss

Anfang August war ich auf Tagung in Berlin, und brauchte  u n b e d i n g t  noch etwas Neues. Und wenn sich die Gelegenheit schon einmal bietet eine Woche lang kein festes Schuhwerk tragen zu müssen, durfte es auch gerne ein Rock sein. In der Burdaausgabe vom August ist mir dann direkt der Rock 122 ins Auge gefallen, allerdings sicherlich nicht, wegen der schönen Stoffwahl. Eher hatte ich direkt ein Outfit im Kopf, welches ich bei Lauren von LLadybird gesehen habe. Sie zeigt dort einen Hollyburn-Rock aus marineblauem Uni-Stoff und kombiniert dazu ein Streifen-Oberteil. Gut das für mich als Nordlicht immer dunkelblau und Streifen gehen. Der Burda-Rock ist natürlich vom Schnitt her nicht mit dem Hollyburn zu vergleichen, aber es war ja auch nur eine Inspiration.

Und so habe ich meinen ersten zip-fly (wie heißt denn das wohl auf deutsch…ich habe nur Schlitzreißverschluss gefunden…unschön) genäht, und ich muss sagen: gar nicht schwer. Ich habe dabei die Anleitung in der Zeitschrift, welche netterweise eine Bilderanleitung im Heft war, und das Zipper-Tutorial von LLadybird kombiniert.

Rock(2)

Und ich hoffe, dass die Saumhandnaht in Natura nicht so doll auffällt, wie hier auf den Fotos. :)

Rock(1)

Rock(3)

Schnitt: kurzer Rock mit Reißverschluss, Falten und Nahttaschen, Modell 122 aus Burda 8/2014.

Material: marineblaue Gabardine, von Karstadt.

Änderungen: Zugeschnitten hatte ich 38 und außer 3 cm mehr in der Länge, musste ich nichts ändern.

Fazit/fürs nächste Mal: Mir gefällt der Rock ganz gut. Ich habe festgestellt, dass ein zip-fly nicht schwer zu nähen ist und ich mich jetzt ohne Bedenken an Kleidungsstücke mit solch einem Reißverschluss wagen kann. Eine Wiederholung dieses Rockes würde ich jetzt nicht per se ausschließen, vielleicht aus etwas leichterem Stoff.

Sommerkleid trotzt grauem Wetter

Um meine Sommergarderobe nicht ganz aus den Augen zu verlieren, greife ich meine im letzten Post angedeutete Motivation, im August unverbloggte Kleidungsstücke zu zeigen, zwar erst im September auf, aber immerhin. Heute beginne ich mit einem Kleid welches ich bereits im Juli begonnen habe. Den Stoff hatte ich eigentlich für eine kurzen Overall gekauft, in den ich mich schon als die Zeitschrift erschien, verguckt hatte. Dazu sei gesagt, dass es sich dabei um die Mai-Burda aus 2013 handelt. Gut Ding will Weile haben…oder den Blick verschleiern. Denn als ich die Zeitschrift aufschlug, mit dem festen Vorhaben jetzt endlich den Schnitt zu kopieren, fiel mir der doch sehr tiefe Ausschnitt auf. Und da ich mich da schon mal ordentlich verschätzt hatte (bei dieser Bluse), habe ich meine Overall-Wünsche über Bord geschmissen. Da ich aber gerade in Nählaune war habe ich die Augabe noch einmal genauer inspiziert und mich für das Kleid 124 entschieden.

Kleid(2)

Eigentlich sollte es an einem freien Samstag für die anstehende Geburtstagsfeier am Abend fertig werden, allerdings waren Passform und Ich an dem Tag keine Freunde. An sich ist es ja kein Problem an den Seiten etwas Weite rauszunehmen, allerdings war das Oberteil gedoppelt und ich hatte die Nähte schon alle, wie es die Anleitung vorsieht, abgesteppt. Da war mir das Auftrennen doch zu mühselig.

Unter der Woche hatte ich dann aber doch Muße, habe die Steppnähte aufgetrennt, an den Seiten etwas Weite rausgenommen, nicht nocheinmal angesteppt (gefiel mir eh nicht so gut) und konnte das Kleid dann am nächsten Wochenende bei unglaublicher Hitze zum Festival in Münster tragen. Durch die Streublümchen fallen Falten nicht sonderlich auf, weshalb man mit dem Kleid auch gut auf der Wiese sitzen konnte.

Wie man auf den Fotos allerdings sieht, war mir auch hier der Ausschnitt im fertigen Zustand etwas zu tief, deshalb trage ich lieber ein Top darunter. Macht das luftige Gefühl natürlich wieder etwas zu nichte, aber der Wohlfühlfaktor hat Vorrang.

Kleid(3)

Kleid(4)

Kleid

Schnitt: Sommerkleid mit Taillenpasse, Modell 124 aus Burda 5/2013.

Material: Streublümchen-Webware, aus einem örtlichen Stoffgeschäft.

Änderungen: Zugeschnitten hatte ich 38, es war allerdings zu weit, also an den Seiten je 1 cm weggenommen, genauso an den Schulternähten.

Fazit/fürs nächste Mal: Schönes luftiges Sommerkleid, allerdings für mich nicht ohne ein Top darunter tragbar. Die Art gefällt mir allerdings, weshalb es sicherlich noch ein Kleid in der Art, aber nicht nach dem gleichen Schnitt geben wird.

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Monatsrückblick Juli

Lieber spät als nie, ne? Auch wenn der August nun schon fast halb rum ist, möchte ich trotzdem noch einen kurzen Monatsrückblick vom warmen Juli machen. Auch wenn hier auf dem Blog nichts los war, heißt das nicht, dass nicht trotzdem was passiert ist. Nähtechnisch habe ich 1 Jerseytop gerettet (dazu hoffentlich irgendwann noch mehr), ein Kleid und einen Rock genäht. Auch die stehen noch in meiner Postwarteschleife, aber ich bin motiviert sie diesen Monat noch verbloggt zu bekommen, vorallem, weil die Fotos schon gemacht sind.

Am Anfang des Monats hatten wir Besuch von den Haseneltern. Der Kleine, von dem ich hier kurz berichtet hatte, hat sich seit seinem 1-wöchigen Urlaub bei uns nicht mehr blicken lassen.

Haseneltern

Abends habe ich mich dann noch mit dem Liebsten aufs Rad geschwungen und wir haben mit tiefstehender Sonne den Obernsee umrundet.

Obernsee

Obernsee(2)

Obernsee(1)

Raupe

Mitte des Monats war bei uns in der Nähe auch wieder ein Stoffmarkt. Eigentlich auf der Suche nach einigen Kleidungsstoffen, kam ich nur mit 3 Patchworkstoffen wieder. Das Farbschema für den nächsten Babyquilt ist nun also festgelegt.

Stoffausbeute

Abends war dann noch das grandiose WM-Finale, welches ich mir mit einer großen Meute leider nicht unter freiem Himmel angeschaut habe. Apropos WM…da war doch noch was mit WM-Pulli-Stricken. Ja. Also am Wochenende vorm Finale ging mir doch tatsächlich die Wolle aus, ich musste nachordern, die Lieferung hat etwas gedauert und schwupp war die Motivation weg. Nun muss tatsächlich nur noch eine Naht geschlossen werden, dann ist der Pulli fertig. Ich kann also den August schon als Resteblog-Monat ausrufen.

WM-Finale

Das auf die WM-Sieg-Jubel-Woche folgende Wochenende kann glaube ich als das heißeste des Monats verbucht werden. Eigentlich also eins für möglichst wenig bewegen, Eistee schlürfen und Melone essen. Gut, nachdem wir mit Bier und Burger (so der Titel der Einladung…funfact, ich mag beides nicht…) am Freitag noch einigermaßen nah dran waren an faulenzen…

Kerze

…war der Samstag mit wir-fahren-nach-Münster-zum-Festival doch schon weiter weg.

Die Hinfahrt im Zug war allerdings sehr angenehm. Als wir jedoch in Münster am Bahnhof auf die Gleise traten, war es als liefen wir gegen eine Wand. So wie im Winter bei den Kaufhäusern…nur das es nicht besser wird. Nachdem wir Freunde zuerst in der Wohnung besucht hatten, haben wir uns dann gemeinsam auf den Weg zum Schloss gemacht.

Schloss_Münster

Die gerade spielende Band war nicht ganz nach meinem Geschmack, aber das erhöht natürlich die Vorfreude auf den eigentlichen Anfahrtsgrund. Thees Uhlmann. Wieder mal hat es sich gelohnt. Wie viel Freude er bei seinen Songs, die er schon unfassbar oft gespielt haben muss, rüberbringt. Toll.

Bühne

Nach dem Konzert ging es dann bevor wir uns auf den Heimweg machten noch an den Aasee.

Aasee

Der Rest des Monats war recht unaufregend. Ich habe noch ein Wochenende bei meinen Eltern verbracht und einfach nur gefaulenzt. Das tat gut. Die letzte Juliwoche war durch Vorbereiten geprägt, denn anfang August ging es in die Hauptstadt auf Tagung. Es werden also im Augustrückblick sicherlich ein paar Berlineindrücke eingestreut. Vorher verabschiede ich mich aber noch mit einem zusammenhangslosen Bild, welches beim Shooting des Julikleides entstanden ist.

Feder

Monatsrückblick Juni

Der Juni liegt schon wieder hinter uns, die erste Jahreshälfte ist um. Passend dazu möchte ich gerne mit meinen Monatsrückblicken anfangen. Dadurch, dass ich mir am Anfang des Monats schon vorgenommen habe dazu etwas zu schreiben, habe ich viel mehr Fotos gemacht als es sonst vielleicht geworden wären. Und das freut mich sicherlich am Ende des Jahres, wenn ich noch einmal alle Bilder durchschaue.

Anfang des Monats habe ich für meine Verhältnisse unglaublich viel gebacken. Das erste Backwerk waren Schwedische Zimtwecken. Da es sich dabei um einen Hefeteig handelt, ist Hefe natürlich irgendwie essentiell. Und die war aus. Der Rest des Teiges allerdings schon in der Küchenmaschine gelandet. Also hieß es Nachschub besorgen. Draußen regnete es leider Bindfäden, aber Regenschirm, Regenjacke und meine gelben Gummistiefel ließen mich trockenen Fußes von Tür zu Tür gelangen.

2014_06_04

Also stand dem weichen, süßen Glück nichts mehr im Wege.

Am anschließenden Pfingstwochenende war es dann ja bekanntermaßen vorbei mit Schietwetter und die Sonne hat uns einige heiße Tage beschert. Ich habe den Geburtstag einer Freundin gefeiert und zu diesem Anlass Muffins gebacken. Wir haben ein tolles Picknick im Park gemacht und neben all den Leckereien auch die Bewegung nicht zu kurz kommen lassen. Wir hatten ihr eine super weit fliegende Frisbee geschenkt und dank genug Platz auf der Wiese konnten wir diese direkt einweihen.

2014_06_08 Brot, Pfirsichkäsekuchen

Am gleichen Wochenende ist auch noch ein Pfirsichkäsekuchen für die Mama des Liebsten entstanden, sowie unser 2-wöchentlicher Brotvorrat.

Nicht das ihr glaubt ich habe das ganze Wochenende nur in der Küche verbracht, nein. Mein 2. Hauptaufenthaltsort war unser Sofa auf dem Balkon. Dank Sonnenschirm konnte man es dort gut aushalten. Und bei dem ein oder anderen Hörspiel habe ich noch an einem Schal für meine Mama gestrickt. Ja. Im Juni…ich hänge etwas hinterher…

2014_06_08

In der nächsten Woche, die ja leider (oder zum Glück, je nachdem wie man es sieht) etwas mildere Temperaturen zu bieten hat, haben wir unser Fakultäts-Sommerfest gefeiert. Mit unermüdlichen Volleyballmatches und einer tollen Organisation der Fachschaft war es wirklich ein toller Abend. Und da wir gerade eh in Feierlaune waren, stand am Freitag den 13. direkt die nächste Fete auf dem Plan. Ein guter Freund hat seinen Disputationsvortrag gehalten und darf nun so zwei Buchstaben vor seinem Namen tragen.

Am nächste Tag ging es dann für mich nach Hannover auf den Stoffmarkt (natürlich nicht ohne eine Beschäftigung für die Fahrt). Meine Ausbeute hatte ich ja schon gezeigt. Allerdings noch nicht die „Verpflegung“ die ich mir immer gönne, wenn ich in Hannover bin. Vor Kar*stadt steht schon seit Ewigkeiten eine Bude, die einfach unfassbar gute Schmalzkuchen macht. Da kann ich nicht einfach so vorbeigehen.

2014_06_14

Für mich als Exil-Niedersachsin in NRW ist es immer noch verwirrend wie viele Feiertage es gibt, die mir vorher noch gar nicht so geläufig waren. So schenkte uns Fronleichnahm ja in der nächsten Woche noch einen freien Tag. Der Abend davor wurde daher zum „Bäumchenpflanzen“ bei einer Kollegin genutzt, die nun in ihr neues Heim gezogen sind. Außerdem habe ich es endlich mal wieder geschafft am MMM mitzumachen. Um den freien Tag zu nutzen, habe ich mich an den Abbau meiner Stoffmarktausbeute gemacht und aus den gekauften Jerseys das erste Top genäht. Ich zeige es erst später, so ganz zufrieden bin ich damit noch nicht.

Am Freitag war ich in der Freilichtbühne, wo „Die Päpstin“ gespielt wurde. Ich fand es toll wie dort mit der Dämmerung gespielt wurde und die einzelnen Spielorte in Szene gesetzt wurden. Da ich weder Buch, noch Film gesehen hatte, war ich ohne jegliche Vorstellung in dieses Stück gegangen und muss sagen, dass es mir, obwohl das Mittelalter wirklich nicht „meine Zeit ist“, gut gefallen hat.

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Am Wochenende musste dann noch das Geburtstagsgeschenk des Liebsten beendet werden. Ich musste zwar „nur noch“ den Reißverschluss fertig machen, aber viel Zeit war nicht mehr. Ich hoffe ich kann demnächst noch Fotos am Mann zeigen.

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Wie schon gesagt Geburtstag. Der stand dann am Montag an. Für die Jacke war es leider zum Glück etwas zu warm, am Abend kam tatsächlich noch mal die Sonne raus. Da haben wir uns auf gemacht und die neue Strandbar über den Dächern der Stadt erkundet.

2014_06_23Casio Strandbar Svens Geburtstag

Und ich muss sagen: ich bin begeistert! Auch wenn Palettenmöbel jetzt nicht mehr sonderlich innovativ sind, die ganze Aufmachung ist wirklich gelungen. Über zwei Ebenen, auf dem Dach eines Parkhauses hat man einen tollen Blick auf den Teuto und dank wenig hohen Häusern in der Nähe auch noch sehr lange Sonne.

Die anschließende Woche wurde an vielen Abenden von der WM geprägt, auf der Arbeit hat mein Praktikant seinen Abschlussvortrag gehalten (dabei ist es ja nicht so, als wäre nicht schon längst wieder ein anderer da) und ich kann dadurch wenigestens wieder etwas mehr durchatmen. Also arbeitstechnisch gesehen.

Am letzten Juniwochenende lag dann in Bielefeld der NRW-Tag an. Am Freitag habe ich meinen Freund beim Armbrustschießen auf dem Historischen Jahrmarkt angefeuert und wir haben uns die alte Spinnerei im Ravensberger Park im schönen Licht angeschaut.

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Nachdem ich mich am Sonntag mit zwei Freundinnen zum Frühstück getroffen habe, ging es danach nochmal in die Stadt zu Götz Alsmann. Zunächst bei Sonnenschein konnte ich die Bühne noch einigermaßen begucken, als jedoch dann immer mehr schwarze Wolken aufzogen, spannten sich auch immer mehr Schirme auf, der Blick zur Bühne war damit verschwunden. Gelohnt hat es sich trotzdem.

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Mit einem weiteren Bild dieses Monats, welches vor allem die Wetterlage gut zusammenfasst, aber auch die tollen Ereignisse und Veranstaltungen vereint, verabschiede ich mich vom Juni, und freue mich auf den kommenden Monat!

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Me Made Mittwoch #7

Mein heutiges Me Made Mittwoch Outfit habe ich so am Sonntag zum Eisessen und durch die Stadt und den Wald schländern mit meiner Schwester getragen. Die Bluse (131 aus der Burda 5/2014) war in ihren Grundzügen bestimmt schon einen Monat fertig,  jedoch war ich noch mit ein paar Kleinigkeiten nicht ganz zufrieden.

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Die Knopflöcher sind mir, warum auch immer, etwas zu weit vom Rand weg gerutscht, deshalb musste ich noch einmal 1 cm umschlagen und absteppen. Finde ich aber nicht schlimm. Stärker gestört hat mich der immer aufklaffende tiefe Ausschnitt. Dem bin ich dann einfach mit einem Druckknopf zu Leibe gerückt. Ohne ein Top darunter möchte ich die Bluse allerdings trotzdem nicht tragen.

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Was mich bei dieser Bluse ganz schön gefordet hat, waren die Manschettenschlitze. Nachdem ich in meinem Schrank dann allerdings eine Kaufbluse mit der gleichen Art von Manschetten gefunden habe, wurde mir die Anleitung auch etwas verständlicher.

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Ich habe alle Nähte als französische Nähte gearbeitet, weil mir der Viskosestoff doch etwas zu stark ausfranste. Damit ist das alles in allem doch ein etwas aufwändigeres Stück in meinem (noch recht überschaubarem) Me Made Kleiderschrank.

Weil ich so stolz bin, gibt es hier nochmal Detailaufnahmen der Manschetten.

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Die anderen Teilnehmerinnen findet ihr wie immer auf dem MMM-Blog.

Schnitt: Bluse mit Stehkragen, Modell 131 aus Burda 5/2014.

Material: Blau grundierter Punktestoff, Viskose, aus einem örtlichen Stoffgeschäft.

Änderungen: Die Knopflochleiste 1 cm eingeschlagen und festgesteppt, Nähte als französische Nähte gearbeitet.

Fazit/fürs nächste Mal: Die Bluse wird wohl ein Einmaltäter bleiben. Außerhalb des Hosenbundes getragen gefällt sie mir an mir nicht und der Ausschnitt ist für mich ohne etwas drunter nicht tragbar. Die Raffungen beim Passenübergang gefallen mir allerdings sehr gut.

Nun noch eine kleine Geschichte zu den Fotos…Auf unserem Balkon stehen bei schlechtem Wetter auch unsere Fahrräder, damit sie nicht so stark zuregnen. Für die Fotos mussten diese weichen und ich habe angefangen sie die Treppe herunter auf den Weg zustellen. Um dann Fahrrad Nr 2 zu holen habe ich über die Wegecke abgekürzt und mich ordentlich erschrocken, denn ich bin knapp an diesem Kleinen hier vorbeigeschrammt.

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Nicht größer als meine Hand, lebt dieser kleine Feldhase (getauft Morton) nun also seit Sonntag in unserem Garten. Seine Eltern schauen ab und an mal vorbei, aber sonst bewegt er sich maximal in einem Radius von 5 m. Trotzdem passe ich jetzt bei jedem Schritt durch den Garten auf, nicht auf so ein kleines Lebewesen zu treten. Wer weiß, ob er nicht noch Geschwister hat.

Stoffmarkt-Ausbeute

Am Wochenende habe ich mich auf den Weg nach Hannover zum Stoffmarkt gemacht. Zwar nicht die nächste Anlaufstelle bei Stoffmarkt-Terminen, jedoch hatte ich für Osnabrück vor zwei Wochen keine Zeit. Das war allerdings nicht wirklich schlimm, weil sich Hannover auch zum Besuch einer lieben Freundin anbot und ich während der Zugfahrt gut an meinem WM-Pullover arbeiten konnte. Ich habe also erst zwei Stunden den Markt inspiziert, und kann für nachfolgende Stoffmarktbesuche noch einmal festhalten, dass es Nachmittags deutlich entspannter an den Ständen ist. Vielleicht lag es allerdings auch am Wetter, denn einen kurzen Schauer mussten wir leider über uns ergehen lassen. Danach gab es dann ein kurzes aber tolles Treffen mit der Freundin.

Meine Ausbeute beläuft sich auf diese sechs Schätzchen.

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Links drei Baumwoll-Jerseys die zu einfachen Sommertops verarbeitet werden sollen, rechts ein dunkelblauer Leinenstoff für eine sommertaugliche Laborhose, und noch zwei Musterwebstoffe die vielleicht mal ein Sorbetto werden sollen.

Damit ich auch schleunigst loslegen kann (die warmen Tage kommen bestimmt!) wurde auch schon die Waschmaschine angeworfen, und der Abendwind tat seinen Teil dazu.

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WM-Pullover

Wie bei einigen andere Bloggerinnen, befindet sich auch bei mir gerade ein WM-Strickstück auf den Nadeln. Zwar habe ich schon letztes Wochenende, also vor dem Eröffnungsspiel, damit begonnen, allerdings wird ja die Hauptstrickzeit in der Turnierzeit liegen.

Ich hatte bei meiner letzten Wollbestellung für das Frühlingsjäckchen auch Wolle für den Pullover Santorini Blue mitbestellt. Gestrickt aus einem reinen Baumwollgarn, fand ich ihn besonders sommertauglich. Auch das  Lochmuster eignet sich super für die warme Jahreszeit, und die Einfachheit des Musters macht das Ganze auch WM-Spiel-blindstricktauglich. Sehr wichtig.

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Die Farben und das Muster geben übrigens nicht die Flagge meines Weltmeistertipps wieder. :)

Tasche Thea

Auch wenn zur Zeit überall in der Bloggerwelt der neue Taschenschnitt Arya von Frau Machwerk auftaucht, zeige ich heute meine Thea Tasche.

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Gekauft hatte ich den Schnitt und auch den Stoff schon Anfang es Jahres. Nur das Kunstleder noch nicht…und das war das Verhängnis. Letzte Woche bin ich dann gezielt los und mit diesem Wildlederimitat wiedergekommen. Danach war die Tasche dann auch nach einem Abend fertig. Ok, zugeschnitten und Vlieseline aufgebügelt war schon.

Ursprünglich war die gepatschte Borte auf den Trägern nicht so geplant, nur nachdem ich kein passendes Webband gefunden hatte, und auch nicht mehr genug Stoff am Stück übrig war, war das der letzte Rettungsanker.

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Bei dieser Tasche habe ich auch das erste Mal Paspeln verarbeitet und auch mutig vorher selber gemacht. Das Einnähen hat auch einigermaßen funktioniert, nur bin ich jetzt im nachhinein nicht mehr ganz glücklich mit der Wahl der eingenähten Wolle. Es hätte doch etwas voluminöser sein dürfen. Aber dank des Hinweises von Frau Machwerk diese Woche auf das Kordelsortiment im Li*dl, bin ich nun für meine nächsten selbsthergestellten Paspeln gewapnet.

Wenn ich nochmals eine Thea nähen sollte (mich reizt ja noch die kleine Version), würde ich wahrscheinlich etwas festere Vliseline nutzen. Wenn die Tasche nicht wirklich befüllt ist, fällt sie leider etwas zusammen beim Tragen. Allerdings ist auch das Wildlederimitat nicht sonderlich standfest, was sicherlich seinen Teil zum Problem beiträgt.

Me Made Mittwoch #6

Heute schaffe ich es mal wieder beim Me Made Mittwoch mitzumachen. Ich trage ein Raglan-Oberteil (Monday Basic, Modell 4 aus der Ottobre 5/2013) aus braun-pinkem Jersey. Die Bündchen-Abschlüsse waren nicht alle so vorgesehen, aber da ich für vernünftig lange Ärmel zu wenig Stoff hatte (wieso bloß?), und dann beim Kürzen der Ärmel auf 3/4tel Länge voller Enthusiasmus ins Oberteil anstatt in den Ärmel geschnitten habe, haben jetzt alle Abschlüsse pinkes Bündchen verpasst bekommen. Gefällt mir jetzt sogar recht gut.

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Und an alle, die vielleicht meine anderen MMM-Beiträge gelesen haben: Nein, mein Kleiderschrank besteht nicht nur aus Ringel-Oberteilen :). Es liegt sogar im Moment eine gepunktete Bluse auf dem Nähtisch, an der nur noch die Ärmel fehlen.

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Die anderen Teilnehmerinnen, und Meike als Gastgeberin, findet ihr wie immer im MMM-Blog.

Schnitt: Monday Basic, Raglan-Oberteil, Modell 4 aus der Ottobre 5/2013.

Material: braun pink gestreifter Jersey aus einem örtlichen Stoffgeschäft.

Änderungen: an der Passform nichts, allerdings die Ärmel nach Augenmaß gekürzt und ein Bündchen als Saumabschluss „gewählt“.

Fazit/fürs nächste Mal: Eventuell müssen die Schulterabnäher noch ein wenig länger. Bevor ich mit dem Selbernähen angefangen habe, war mir gar nicht so richtig bewusst, dass ich anscheinend recht breite Schultern habe.

WIP – Der Baby-Sudoku-Quilt – finished!

 

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Es ist vollbracht! Der Babyquilt ist fertig! Und ich gestehe, dass eigentlich schon ein wenig länger. Aber erst bin ich nicht zum fotografieren gekommen, und dann nicht zum bloggen. Aber so ist das nun mal, nicht?

Nun ist der Quilt aber sogar schon stellvertretend für den kleinen Bub an seine Mama übergeben worde. Allerdings nicht ohne ein wenig Hektik kurz vor Schluss. Aber lieber erstmal von vorne.

In meinem letzten Beitrag habe ich davon berichtet, dass das Top fertig geworden ist, ich  einen Mond auf die Rückseite aplizieren will, und das Quiltmuster vorzeichnen. Davon stimmen aber nur noch zwei Fakten.14.042

Wie man sieht habe ich mich neben dem Mond auch noch für drei Sterne auf der Rückseite entschieden. So sind nun alle Stoffe auch hinten vorhanden. Ich habe mich allerdings gegen das Vorzeichnen des Musterns entschieden. Ich war mir zwar echt unsicher, ob ich das so freihand hinbekomme, aber noch mehr kannte ich mich selber. Zum einen wusste ich, dass ich verkrampft versucht hätte auf den Linien zu bleiben, was bestimmt für den „Schwung“ nicht förderlich gewesen wäre. Außerdem war ich mir sicher, dass wenn ich erst auf einem kleinen Quilt-Sandwich geübt und es nicht auf Anhieb so geklappt hätte, wie ich mir das vorstellte, hätte mich der Mut verlassen, und ich hätte doch nur gerade Linien gequiltet. So habe ich mich dann einen Sonntag hingesetzt, erst in einer Stunde die einzelnen Schichten (als Batting habe ich Vlieseline 275, ein Baumwoll-Volumenvlies, benutzt) mit Sicherheitsnadeln verbunden und dann in drei Stunden die Decke im Stippling-Muster gequiltet. Puh, ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie anstrengend das für mich war. Nicht nur, dass ich mich nach den ersten Stichen verflucht später dann allerdings auch wieder versöhnt habe, auch mein Kopf war deutlich errötet und erwärmt. :) Nach fast drei vollen Unterfadenspulen war ich fertig und richtig stolz auf mich. Es ist zwar nicht an allen Stellen perfekt, aber so what?

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Für das Binding habe ich dank einem Knoten im Hirn zwei Abende gebraucht, aber dann war er fertig. Der Babyquilt.

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Übergeben wurde er dann letzten Donnerstag, allerdings nicht ohne ihn vorher noch mit Namen und Geburtsdatum zu versehen. Dazu gibt es jetzt zum Abschluss noch eine (im nachhinein) lustige Geschichte.

Der stolze Patenonkel aka der Liebste war sich seit Wochen total sicher, was die Schreibweise des Names angeht. Auf wiederholtes Nachfragen meinerseits, gab es immer nur die Antwort: „Natürlich schreibt man das mit K und nicht mit C!“. Also habe ich, um im entscheidenden Moment vorbereitet zu sein, schon einmal den Namen auf einen weißen Stoff gestickt, so musste ich dann im Fall der Fälle nur noch das Datum machen. Dann war es so weit, der Kleine war da, die Zeit recht knapp vor dem geplanten Krankenhausbesuch, und so saß ich mit nassen Haaren und im Schlafanzug auf dem Sofa und stickte in leichter Eile das Datum, bügelte Vliesofix auf die Rückseite des Quadrates und dieses dann auf die Rückseite des Quilts. Als ich mit der Umrandung begann (noch eine halbe Stunde bis Abfahrt und die Haare waren noch immer nass) fragte ich noch einmal nach, ob er denn nicht vielleicht noch einmal wegen der Schreibweise nachfragen wollen würde…nach einer ähnlichen Reaktion wie oben schon erwähnt, machte ich weiter. Als ich nur noch 1/8 Umrandung vor mir hatte, klingelte sein Telefon und ich hörte nur ein entsetztes „Jetzt wirklich!?“ aus der Küche. Ihr ahnt um was es ging? Genau. Das K war doch ein C. Jetzt hieß es Nerven behalten und weitermachen. Wie ich fuschen hasse. Also K wieder losschneiden (wie gut dass ich Vliesofix benutzt habe…grr) und irgendwie recht unsichtbar, da ja keine Knoten und Vernähen auf der Rückseite möglich war (Vliesofix!), ein C sticken. Die gute Nachricht des Telefonats war allerdings, dass wir wegen Besuchszeiten erst später kommen konnten. So wurden meine Haare dann doch noch trocken.

FJKA – Finale

Heute am sonnigen Ostersonntag versammeln sich auf dem MMM-Blog die fleißigen Strickerinnen mit ihren Frühlingsjäckchen. Auch ich habe meins bis zum Final-Termin fertig bekommen, und ich gestehe, nicht ohne einen ordentlichen Endspurt. Vorgestern wurden die Fäden vernähnt (was ja zum Glück nicht viele waren), die Löcher unter den Armen geschlossen und die Knöpfe angebracht.

Heute konnte ich dann meine Schwester überreden Fotos von mir zu machen. Bei dem großen Garten meiner Oma wurde es fast eine schwierige Entscheidung, welches blühenden Gewächs die Bilder zieren durfte. Gewonnen hat die Kirsche.

FJKABei der ersten Anprobe, habe ich gedacht: Mist, schon wieder ein Teil für die Tonne…Denn es ist doch deutlich weiter geworden, als ich es mir so vorgestellt habe. Ich habe der Jacke dann eine Wäsche gegönnt und sie in der Sonne trocknen lassen. Und: es hat etwas geholfen. Sie ist zwar immer noch nicht figurnah, was ich allerdings auch gar nicht wollte, aber mit der angemessenen Lässigkeit gesegnet. Das Lochmuster gefällt mir richtig gut.

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Die Jacke ist wunderbar leicht, allerdings durch die dünne Wolle recht reißempfindlich, und fusselt leider unerhört. Ein schwarzes T-Shirt darunter ist daher glaube ich nicht die beste Wahl, allerdings sieht man dadurch auf den Fotos das Muster besser.

Ich bedanke mich bei Meike für die Organisation des Knit Alongs. Ohne den angemessenen Zeitdruck wäre ich bestimmt jetzt noch nicht fertig!

Frühlingsjäckchen Knit Along – Teil 4

Meike lädt heute wieder zum Zwischenstand beim Frühlingsjäckchen Knit Along ein. Mit meiner Jacke bin ich leider nicht so vorran gekommen, wie ich mir das vorgstellt hatte. Das liegt zum einen daran, dass meine Wochenenden hauptsächlich mit dem Babyquilt gefüllt waren und unter der Woche diesesmal zwei tolle Abendtermine anlagen, nämlich haben wir diese drei Herren besucht und uns von diesem Herren bespaßen lassen, und zum anderen daran, dass die Reihen doch recht lang sind. Da habe ich mir dann doch überlegt habe ob ich jetzt gerade Zeit habe eine Reihe zu stricken. Denn mittendrin aufzuhören und aus dem Muster zu kommen war mir doch zu riskant. Zur Orientierung: Für je eine Hin- und Rückreihe brauche ich zusammen etwa 20 min. Die Hinreihe nimmt mit Aufpassen und Zählen allerdings mehr als die Häflte der Zeit ein.

Daher sieht mein Zwischenstand zur Zeit wie folgt aus.

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Ca. ein Drittel der Lochmusterreihen habe ich bereits.

Schema

Ich bin damit also immer noch guter Dinge zum Finale fertig zu werden. Vor allem weil ich nächstes Wochenende acht Stunden Zug fahren werde. Perfekte Strickzeit.

Die anderen Mitstrickerinnen finden sich wie immer im Me Made Mittwoch Blog zusammen.

WIP – Der Baby-Sudoku-Quilt #2

Heute geht es weiter mit dem Babyquilt. Anders als ich mir vorgenommen habe, bin ich am Wochenende leider nicht fertig geworden mit dem Top. Nicht, weil es so furchtbar aufwändig gewesen wäre, sondern einfach weil die Zeit gefehlt hat. Aber der Montag hat dann das Wochende unterstützt und das Top ist tiptop fertig.

Quadrat

Wie ich es mir schon gedacht habe, war es nicht möglich die Blöcke sudokuartig anzuordnen, wenn man die Streifenoptik beibehalten möchte. Finde ich aber nicht so schlimm. Ich habe sie dann so angeordnet, dass die „auffälligen“ Stoffe, wie z.B. der dunkelblaue Sternenstoff, gut verteilt sind.

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Die Nähtzugaben habe ich in den Blöcken auseinandergebügelt. Bei den weißen Zwischenstreifen habe ich mich dann dazu entschieden, sie zu den Blöcken hin zu bügeln, da ich dort ein Durchscheinen vermeiden wollte.

Wie sieht jetzt also der weiteren Plan aus? Für die Rückseite möchte ich noch ein Motiv patchen und applizieren. Wahrscheinlich einen Mond. Mal sehen. Außerdem muss ich das Quiltmuster auf dem Top vorzeichnen. Ganz frei traue ich mir das noch nicht zu. So also mein Plan für diese Woche bzw. das Wochenende.

WIP – Der Baby-Sudoku-Quilt

Der Liebste wird Onkel! Und das schon bald. Als Geschenk wollen wir einen Babyquilt überreichen. Wir haben also zusammen die Stoffe ausgesucht, nachdem ich mich vorher für ein Muster entschieden habe. Die Blöcke aus einem Tutorial von Oh, Fransson sollten es werden. Neun Stück an der Zahl für eine quadratische Decke. Um mich ein bisschen bei der Stange zu halten, werde ich jetzt hier meine Fortschritte dokumentieren.

Letztes Wochende habe ich die Blöcke genäht. Und da man von Stoffquadraten mit der Größe des fertigen Blocks ausgeht und zwischendurch abwechselnd schneidet und näht, waren die Blöcke auch schnell fertig.

Babyquilt (2)

Jeder einzelne Block hat jeden Stoff einmal enthalten und der Stoff sitzt auch nie an der gleichen Stelle. Das kam mir ganz entgegen, denn so entfällt die schwierige Frage der Anordnung der Muster und Farben. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob es nicht doch noch schwierig wird die einzelnen Blöcke so untereinander Anzuordnen, dass es sudokuartig passt und das Muster der sich verengenden und erweiternden Streifen erhalten bleibt. Da muss ich noch puzzeln.

Babyquilt (1)

Hier habe ich sie erst einmal nur nach dem Streifenmuster verteilt. Es lässt sich aber doch schon vaage ein Quilttop erahnen. Ich hoffe, ich schaffe es dieses Wochenende die einzelnen Blöcke noch mit weißen Streifen zu verbinden. Dann wäre ich gut im Zeitplan.

Frühlingsjäckchen Knit Along – Teil 3

Heute steht der erste Zwischenstand des Frühlingsjäckchens an. Bei meiner Jacke werden die Vorderteile und das Hinterteil in einem gestrickt. Da bin ich jetzt an der Stelle angelangt, wo die Ärmel eingesetzt werden. Einer der Ärmel ist auch schon fertig. Der zweite ärgert mich noch auf dem Nadelspiel. Mit der dünnen Wolle auf dem Nadelspiel fällt der Übergang zwischen den Nadeln doch etwas auf, ich hoffe das gibt sich noch etwas beim Tragen.

FJKA - Teil 3

Wenn der zweite Ärmel fertig ist, kommt dann alles auf eine Nadel und dann wird das Muster auch etwas interessanter. Bisher war ja fast alles glatt rechts. Darauf freue ich mich schon. Ich weiß, dass es dann wahrscheinlich nicht mehr so schnell vorran geht, aber ich denke, ich bin bisher ganz gut in der Zeit.

Wie weit die anderen Mitstrickerinnen sind, seht ihr heute auf dem Me Made Mittwoch Blog.

Me Made Mittwoch #5

Heute bin ich mit einer College Jacke beim Me Made Mittwoch dabei. Ich bin letztes Jahr fast jeden Tag mit dem Fahrrad an einem Plakat vorbeigefahren, auf dem eine Dame eine solche Jacke trug. Und ich fand sie toll. Und dann hat Monika für ihre Tochter eine solche Jacke genäht und mich daran erinnert, dass es in der März-Burda aus 2013 ja einen solchen Schnitt für Kinder gab. Da eine College Jacke ja nicht unbedingt auf Figur gedacht ist, habe ich mir die größte Kindegröße (ich glaube 164) kopiert und beim Zuschneiden im Stoffbruch 1 cm zugegeben.

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Ich habe leider keine geringelte Bündchenware gefunden, und das blau ist auch nicht exakt das gleiche, aber ich mag es trotzdem.

Stolz bin ich auf meine ersten Pattentaschen. Allerdings bin ich mit der Anleitung der Burda nicht zurechtgekommen und habe mich dann an dieser orientiert. Das hat auch wunderbar funktioniert.

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Ich wollte keinen Buchstaben auf der Vorderseite, wie bei dem Burdamodell, weil ich mich a) nicht entscheiden konnte, weil b) wenn ich das schon entscheiden kann, dann soll das ja auch was bedeuten. Das war mir dann zu kompliziert. Meine Wahl fiel daraufhin auf einen stilisierten Diamanten, der zwar auch nichts zu bedeuten hat, sich aber meiner Meinung nach ganz gut auf dem Rücken macht.

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Schnitt: College Jacke für Kinder aus der Burda 03/2013.

Material: Sweatstoff in blau und grau, sowie Bündchenware in blau aus dem ortsansässigen Stoffgeschäft, Druckknöpfe in silberfarben.

Änderungen: insgesamt 2 cm in der Breite zugegeben, und wenn ich mich richtig erinner auch etwas an der Länge der Ämel.

Fazit/fürs nächste Mal: Der Sweatstoff lässt sich super nähen, mäßig gut trennen, was man im Idealfall aber ja auch nicht muss…mit den Druckknöpfen hatte ich einen kleinen Klintsch auszutragen, da muss ich noch etwas Übung reinstecken.

Sonntagskuchen #3

Da hab ich doch beim ersten Mal gesagt, bei uns gibt es nicht so oft Kuchen am Wochenende, und jetzt bin ich schon wieder bei Monikas Sonntagskuchenaktion dabei. Falsche Einschätzung oder Zufall? Ich weiß es nicht.

Den Kuchen, den ich euch jetzt zeige haben wir zwar heute auch noch mal gegessen, ich gestehe aber, ich habe ihn schon am Freitag gebacken für den Geburtstag meines Papas am Samstag. Ich hoffe, das geht trotzdem in Ordnung.

Gebacken habe ich Kokos-Brownies nach diesem Rezept. Und keine Angst, sie schmecken nicht nur nach Kokos. :) Dafür ist genug Schokolade drin. Wenn ich sie allerdings noch mal machen sollte, würde ich sie etwas kürzer im Ofen lassen, mir hat hier das klitschig-brownie-artige gefehlt.

Die Brownies waren gestern nicht die einzigen Köstlichkeiten auf der Kaffeetafel. Ich habe euch hier mal die Auswahl zusammengefasst.

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Von links nach rechts: Brownies, Frankfurter Kranz, Torfstecher, Mascarpone-Waldmeister-Schnitten und eine Maracuja-Torte.

Und das sie alle schon angeschnitten sind, liegt nicht daran, dass sich die Bäckerin nicht zurückhalten konnte, sondern daran, dass die Kuchen gleich die Gäste zweier Geburtstagsfeiern beglücken durften. Und mein Vater war Gastgeber Nummer zwei.

Ich gebe zu, ich habe nicht alle Torten testen können. Den Frankfurter und die Waldmeisterschnitten habe ich leider enttäuscht. Aber trotzdem mussten sich die Brownies heute erst erarbeitet werden. Das Wetter war auch einfach zu verlockend und so war eine Runde Laufen Bedingung.

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Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag!

Frühlingsjäckchen Knit Along – Teil 2

Heute findet das zweite Treffen zum Frühlingsjäckchen Knit Along  auf dem Me Made Mittwoch Blog statt.

Thema heute: Wahl des Strickmusters und des Materials, Maschenprobe und Passformüberlegungen

Ich hatte vor zwei Wochen nur ein potentielles Modell vorgestellt, bei welchem es auch geblieben ist.

Allerdings habe ich mich bei der Farbe nicht für die des Originalmodells entschieden. Ich habe mich für Alpaca silk in graugrün hell entschieden. Mit der Farbe bin ich etwas flexibler, was die Wahl des darunter getragenen Oberteils angeht. Sie war, als ich sie am Dienstag nach dem letzten Treffen bestellen wollte, mit bis zu zwei Wochen Lieferzeit ausgewiesen. Aber ich hatte Glück und konnte sie letzten Samstag schon von der Packstation abholen. Ich hatte, damit sich das Porto auch lohnt etwas mehr bestellt. Wolle für einen weiteren Frühlings/Sommer-Pulli und Sockenwolle. Nicht das ich Socken stricken könnte, aber meine Oma leidet immer ganz schrecklich, wenn sie nichts in den Händen hat…mit Wolle für 10 Paar Socken, sollte sie eine Zeit lang glücklich sein.

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Letzten Samstag habe ich mich dann auch direkt an die Maschenprobe gemacht, welche auch so ungefähr gepasst hat, da aber zum einen die Jackengrößen in S/M , L/XL usw. angegeben sind, und sie nicht unbedingt auf Figur gedacht ist, lasse ich das so durchgehen. Ich hoffe Meike kann darüber hinweg sehen, wo sie uns doch heute die Wichtigkeit einer Maschenprobe erklärt hat.

Das Bündchen ist schon fertig. Ich muss sagen, dass ich es doch echt nervenraubend fand 240 Maschen anzuschlagen…ich verzähle mich doch immer. Nach dem Bündchen verringert sich die Maschenanzahl dann auf circa 180. Die Reihen lassen sich dann doch schneller stricken. :)

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Für welches ihrer Modelle sich die anderen Teilnehmerinnen entschieden haben, könnt ihr hier ansehen.

Mützenparade

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Jetzt lagen dieses Fotos bestimmt schon einen Monat auf meinem Desktop und haben darauf gewartet verbloggt zu werden. Und bevor die kalte Jahreszeit bald vorbei ist und Mützen nicht mehr ganz passen, befreie ich sie nun von ihrer Desktophaft.

Ich habe ja noch nicht lange einen Blog, und deshalb sind diese Mützen auch eine Sammlung der geschätzen letzten 5 Jahre. Und bevor ich in 5 Jahren wieder alles vergessen habe, möchte ich sie jetzt hier für mich archivieren.

Mützenparade Auf dem Foto sind sie nicht chronologisch, aber sofern ich es noch zusammen bekomme, werde ich sie jetzt in der Fertigungsreihenfolge besprechen.

Mütze Nr 1| Dieser Platz gebührt der roten „Baskenmütze“ (links in der zweiten Reihe). Dabei handelt es sich um eine gehäkelte Mütze, ohne Vorlage. Ich habe einfach angefangen, wenn ich mich recht erinnere mit zwei 50g Knäulen einer Merinowolle aus dem Kaufhaus und gedoppeltem Faden. Ab der Hälfte ungefähr habe ich Löcher gehäkelt und damit dann ein Rautenmuster erzeugt. Achja, und das ganze in Stäbchen oder halben Stäbchen, das weiß ich nicht mehr ganz genau. Beim Bündchen bin ich dann zu festen Maschen übergegangen.

Mütze Nr 2| Das ist die „Bayrische Schirmmütze“ (links und rechts in der ersten Reihe). Ich nenne sie so, weil mich die Farbkombination und vorallem die gedrehte Kordel vorne an bayrische Trachtenhüte erinnern. Auch hier habe ich ohne Anleitung gehäkelt. Ich glaube mit einer etwas dickeren Schurwolle aus dem Kaufhaus. Getragen habe ich sie aber eher weniger, weil ich das mit den Schirmen zwar bei anderen ganz gut fand, bei mir aber eher bescheiden. Es handelt sich also hier um das am wenigsten getragene Stück.

Mütze Nr 3| Auch wenn ich es nicht mehr genau einordnen kann, folgt glaube ich jetzt aus 2010 oder 2011 die „Ringmütze“ (mitte in der zweiten Reihe), die habe ich eigentlich für meinen Freund gestrickt. Ihr lest richtig, ab jetzt kann ich stricken. Bei der Wolle handelt es sich um irgendeine synthetische Mischung aus dem Kaufhaus. Aber nicht minder warm, weshalb der Liebste sie auch nicht oft getragen hat. Jetzt ist sie in meinen Bestand übergegangen und beschert mir einen Satz heiße Ohren. Gestrickt ist auch die ohne Anleitung. Das Bündchen einfach im Rippenmuster, und anschließend mit abwechselnden Doppelreihen an rechten und linken Maschen. Sie ist eigentlich so konzipiert gewesen, dass man sie eher lässig tragen kann, so wie auf dem Bild, oder auch mit umgeschlagenem Bund (dehalb ist der auch so lang). Wenn man den Bund aber umschlägt sieht es so aus, als wäre der Kopf doppelt so groß, weshalb ich lässig bevorzuge.

Mütze Nr 4| Ok, eigentlich keine Mütze, sondern ein Stirnband, das „Blümchenstirnband“ (rechts und links, in der letzten Reihe). Und aus der Restwolle der „Ringmütze“. Es ist einfach nur rechts links gestrickt und am Ende mit einer Häkelblume plus Knopf versehen.

Mütze Nr 5| Das ist die „Tatort-Mütze“ (mitte in der ersten Reihe) und die ist in der Weihnachtszeit 2012 entstanden. Und das nach dieser Anleitung. Sie sollte damit eine Reihe von (bis jetzt) drei Mützen dieser Art anführen, die letzte 2013 für meine Schwester gestrickt. Die erste ist auch aus der in der Anleitung empfohlenen Wolle, Lana Grossa Ragazza Lei. Und noch eine Premiere, die Wolle ist nicht aus dem Kaufhaus, sondern aus einem Wollgeschäft.

Mütze Nr 6| Auch hier wird geschummelt und es ist keine Mütze. Sondern das „geflochtene Stirnband“ (rechts in der zweiten Reihe). Ohne Anleitung aus einer Merinowolle von Lana Grossa, welche meine Mama noch übrig hatte. Man muss immer etwas tricksen, wenn man es aufsetzen will, und das Muster etwas in die Breite ziehen, da es sonst komisch aussieht. Komisch sieht es auch aus, wenn es hochrutscht und die Haare hochschiebt. Also eher ein Zopf-Stirnband.

Mütze Nr 7| Und dabei handelt es sich um das jüngste Mitglied der Mützenfamilie. Die „Sternenmütze“ aus Ringeln (mitte in de letzten Reihe). Den Stoff hatte ich noch von meinem Batman aka Popeye-Oberteil übrig, und er schrie danach eine Mütze zu werden. Der Schnitt ist der Freebie-Beanie-Schnitt von Hamburger Liebe. Allerdings ohne Wendefunktion, weil der Stoff da nicht mehr für gereicht hat.

Damit bin ich mit der Mützenparade durch. Und merke: ich kann jeden Tag die Woche eine andere Kopfbedeckung tragen! Und in Wirklichkeit sogar noch länger, weil auch noch ein paar Kaufmützen in der Komode schlummern. Wie gut das der Liebste keinen Mützentick hat!

12 von 12 – Februar 2014

Ich beichte es lieber gleich, erstens bin ich zu spät, denn heute ist ja schon der 14., außerdem habe ich es nicht geschafft 12 Fotos zusammen zu bekommen. Wir sind am 12. auf Tagung gefahren, und da das mit 3.5 h Autofahrt, so wie der Veranstaltung ab 16 h, wo Fotos zu machen glaube ich eher weniger gut ankommt, eine eher kurze Fotozeit ist, wurden es nur 10 Fotos. Naja, aber los geht’s, würd ich sagen.

12v12 (1)1| Da ja eine lange Autofahrt anstand, habe ich Brötchen aufgebacken. Also ersteinmal den Backofen anmachen. Hier seht ihr auch meine liebste Funktion: Schnellvorheizen. Ein Traum, sag ich euch!

12v12 (4)2| Noch mehr Proviant. Unter den Äpfeln sind auch noch Möhrchen versteckt.

12v12 (1)3| Zum Frühstück gab es dann Tee aus einer meiner Lieblingstassen. Mit den drei Freunden. Die sehen auch so aus, als wollten sie gerade auf Wanderung gehen.

12v12 (5)4| Das soll es auch bei mir gleich gehen. Die Tasche ist schon fertig gepackt.

12v12 (6)5| Mit der Bahn ging es dann zunächst zur Autovermietung. Statt eines Raumschiffs, gab es aber tatsächlich den Bulli links im Bild.

12v12 (7)6| Im Sauerland lag tatsächlich noch Schnee! Wie schön! Aber die anderen Mitfahrer wollten leider nicht abfahren zum Schlittenfahren. :)

12v12 (8)7| Ich bin immer wieder erstaunt über diesen Anblick. Man sieht in Deutschland ja nicht so häufig solche Skylines.

12v12 (9)8| Im Hotelzimmer angekommen. Nachdem wir leider mit 2 m zu hoch für die Tiefgarage waren, mussten wir abseits parken und mit der Straßenbahn zurück fahren. Das fand ich aber nicht schlimm, denn so sah man tatsächlich mal etwas von der Stadt und dem direkt hinter dem Hotel liegenden Park.

12v12 (10)9| Raus aus der Jeans und rein ins Kleid. Hier mein Weihnachtskleid. Das musste dann auch gleich für den MMM festgehalten werden.

12v12 (2)10| Dann ging es auch schon los, allerdings nicht ohne noch einen Blick auf den Platz vor dem Hotel zu werfen und auch das Stadtarchiv zu bewundern.

Die Veranstaltung begann heute mit einem etwas längeren Vortrag und ging dann direkt ins Abendessen über. Das war dieses Jahr nicht ganz so lecker, wie die letzten zwei Jahre, aber das mag vielleicht daran liegen, dass ich weder ein Schupfnudel- noch ein Sauerkrautliebhaber bin. Ich musste auch wieder einmal feststellen, dass ich sehr froh bin keinerlein Einschränkungen bei meiner Ernährung zu haben. Die Kollegin mit  der Glutenintolleranz hatte, obwohl es bestätigt vorher abgesprochen war, echt schlechte Karten. Und dann muss man sich auch noch auf das Personal verlassen, wenn sie einem bestätigen, dass etwas glutenfrei ist, wenn du dann aber noch einmal nachfragst ob denn Tiramisu (Kekse) und Grieß (Weizengrieß) wirklich unbedänklich sind…Naja. Wie gesagt, darüber bin ich sehr dankbar.

Im Hotel bin ich dann noch einmal meinen Vortrag für den nachfolgenden Tag durchgegangen, was nicht so gut funktioniert hat, dafür am Vortragstag aber umso besser (um das schon mal vorweg zu nehmen :) )

Nach einer Apfelschorle an der Bar fiel ich dann ins Bett und hoffte auf einen guten Schlaf!

Wer sonst noch über den Tag verteilt 12 Fotos (oder auch weniger) geschossen hat, seht ihr bei Draußen nur Kännchen.

Me Made Mittwoch #4

Heute melde ich mich nur kurz zum präsentieren meiner Kleidungswahl. Wie letzte Woche schon erwähnt steht diese Woche eine Tagung an. Da heute der erste Tag mit nur wenigen Vorträgen ist (und ich noch nicht darunter bin) darf mein Hosenanzug erst noch im Hotel bleiben. Es begleitet mich allerdings mein Weihnachtskleid des letzten Jahres. Dabei handelt es sich um das Lemmingkleid Butterick 5951, welches beim WKSA ja des Öfteren zu finden war.

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Hier seht ihr zunächst nochmal das Bild, welches ich Weihnachten schon zum Finale gezeigt habe.

Ich hoffe jedoch, es noch zu schaffen auf dem Hotelzimmer neue Fotos zu machen. Wenn alles gut geht, und wir auf der Autobahn gut durchkommen, sollten wir noch locker Zeit haben, bis der offizielle Teil beginnt.

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Den Transport hat das Kleid leider nicht faltenfrei überstanden, ich habe es aber trotzdem gerne getragen.

Mehr gut gekleidete Damen treffen sich heute auf dem Me Made Mittwoch Blog.

Sonntagskuchen #2

Zufälliger Weise gibt es auch diesen Sonntag wieder etwas Süßes bei uns zur Kaffeezeit. Und da schließe ich mich gerne wieder bei Monika an die Reihe der Bäckerinnen ein. Jedoch werdet ihr auch heute keinen richtigen Kuchen zu sehen bekommen.

Bei uns gibt es heute Nougat-Hörnchen. Wenn ich beim Bäcker stehe und mir etwas Süßes aussuche fällt meine Wahl meistens auf Hörnchen. Ich habe lange versucht, viel getestet um an solche Backkunstwerke heranzukommen. Aber diese doch feste, dünne Außenschicht, und der weiche luftige Kern wollten mir nicht so recht gelingen. Wenn mir also danach gelüstet, muss ich zwar immer noch zum Bäcker gehen, aber auch meine Testversuche haben Früchte getragen.

Als ich noch in einer WG gewohnt  habe, habe ich auch öfters diese Hörnchen gemacht. Anfangs ohne Füllung. Dann eine Hälfte ohne, die andere mit Nute*lla gefüllt. Als dann meine Mitbewohner anfingen, auch auf die nicht gefüllten Hörnchen Nute*lla drauf zu schmieren, bin ich dazu übergegangen, nur noch gefüllte zu machen.

Sonntagskuchen_klein

Ich habe mich an den Rezepten aus einem alleskönner Kochbuch, das mir meine Mutter mal als Teenager geschenkt hat, weil sie meinte es wäre an der Zeit, dass ich Kochen lerne, orientiert. Hier folgt jetzt aber mein angepasstes Rezept.

Für ungefähr 16 Hörchen braucht ihr:

 500 g Mehl
 200 mL Milch
 20 g Hefe
 60 g + 1 TL Zucker
 100 g Butter (geschmolzen)
 2 Eier
 1 Prise Salz
 Nute*lla nach Geschmack

1// Das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde bilden. Die Milch handwarm erwärmen, und die Hefe mit 1 TL Zucker darin lösen. In die Mulde geben und leicht mit einen Teil des Mehl verrühren. Circa eine 1/2 Stunde mit einem Tuch verdeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

2// Die restlichen Zutaten dazugeben und mit einem Holzlöffel einige Zeit (ca. 5-10min) rühren und abschlagen, bis der Teig Blasen wirft und nicht mehr am Löffel klebt. Wer mag kann sich hier natürlich auch von einer Küchenmaschine helfen lassen. Den Teig nochmal für circa 1 Stunde mit einem Tuch bedeckt gehen lassen.

3// Der Teig muss jetzt noch einmal ordentlich auf einer bemehlten Arbeitsfläche geknetet werden, so dass alle Blasen verschwinden. Anschließend kann er circa 1/2 cm dick, rechteckig ausgerollt werden. Mit einem Küchenmesser wird er einmal längs uns dann in Dreiecke, abe keine gleichseitigen, geteilt.

4// Die Dreieckte werden zur Häflte mit Nute*lla bestrichen und dann von der kurzen Seite her aufgerollt und zu Hörchnchen geformt.

5// Die Hörnchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen (genug Platz lassen, die Hörnchen gehen noch ordentlich auf) und nochmals mit einem Tuch zugedeckt 20 min gehen lassen.

6// Die Hörchen in den auf 180 °C (Umluft) vorgeheizten Backofen schieben und 15-20 min backen.

Ich hatte heute noch Nougat von der Weihnachtsbäckerei übrig, welches anstelle der Nute*lla in die Hörnchen gewandert ist. Sie lassen sich auch wunderbar einfrieren und bei akutem Hörnchen-Hunger auf dem Toaster wieder leicht aufbacken. Und ja, ein Hefeteig zählt nicht unbedingt zu den schnellsten Gebäcken. Aber in den Wartezeiten kann man wunderbar die Küche aufräumen (die sieht bei mir immer aus wie ein Schlachtfeld…) und einen Blogpost schreiben. :)

Mit einem Hörnchen in der Hand, werde ich mir gleich die Leckerbissen der anderen Teilnehmerinnen anschauen.

Euch noch einen schönen Sonntag!

Frühlingsjäckchen Knit Along – Teil 1

14.02_klDie Rosen treiben schon aus, und auch die ersten Schneeglöckchen lassen sich blicken. Was sagt uns das? Ja! Bald ist Frühling! Und damit mir dann nicht das große P in den Augen steht, was meinen Kleiderschrank anbelangt, schließe ich mich den anderen Teilnehmerinnen des diesjährigen Frühlingsjäckchen Knit Along  auf dem Me Made Mittwoch Blog an.

Thema heute: Inspirationsquellen, in Frage kommende Anleitungen und Garne

Stellt sich zunächst einmal die Frage, was erwarte ich mir von meinem Jäckchen. Also, auch wenn es im Frühling oftmals noch nicht super warm ist, möchte ich trotzdem ein leichtes Jäckchen. Also über 500 g Jackengewicht kommt mir da nichts auf die Nadeln. Außerdem hätte ich gerne ein Lochmuster, das wirkt zusätzlich noch einmal leichter. Bei den Ärmeln lege ich mich noch nicht fest, nur lang sollen sie nicht sein. Mir gefallen ja auch Miette und Agatha total, und ich habe schon viele schöne Varianten gesehen, aber da ich meistens Hosen trage(n muss), sind sie mir leider zu kurz. Ja, ich weiß, das ist ja das tolle am selber machen, ich könnte sie einfach verlängern, aber da bin ich mir unsicher, ob das dann so gut wirkt.

Auf meiner Suche bin in dann auf den Cheryl Cardigan gestoßen. Und mit 150 g für eine Jacke in Größe S handelt es sich hier doch um eine unfassbare Leichtigkeit!

Die Dreiviertel-Ärmel entsprechen total meinen Vorstellungen, und auch das Muster finde ich schön. Im Prinzip. Was mich stört ist, dass das Muster auf beiden Seiten der Knopfleiste verschieden ist. Keine Symmentrie. Da müsste ich noch einmal drüber schlafen. Außerdem würde ich die Jacke ein wenig kürzen. Nur ein wenig.

Kommen wir zur Wolle. Falls es dieses Jäckchen werden sollte, so würde ich es auch aus Alpaca Silk von Drops stricken. Hat das zufällig schon mal jemand verstrickt? Wie trägt sich das auf der Haut? Ich bin da mit meinen Kenntnissen bisher leider auf Big Merino beschränkt. Und bei der Farbe bin ich mir auch uneinig. So eine Farbe, wie auf dem Bild, also koralle, kommt in meinem Kleiderschrank eher nicht vor. Allerdings stelle ich es mir schön vor zu dunklen Jeans. Oder irre ich? Die Farbpalette ist bei diesem Garn ja leider etwas eingeschränkt, und grau ist ja nicht gerade frühlingshaft.

Also um das ganze auf den Punkt zu bringen: Das Modell finde ich schön, auch die Wolle gefällt mir vom Prinzip her, aber bei der Farbe bin ich mir noch uneinig.

Ich hoffe, bis zum nächsten Termin am 16.02. eine Entscheidung getroffen zu haben und schaue mich jetzt noch bei den anderen Mitstrickerinnen um.

Sonntagskuchen #1

Bei uns gibt es eigentlich nicht so oft Kuchen am Sonntag. Den haben wir oftmals schon zu genüge unter der Woche. Heute gab es aber tatsächlich ein Gebäck und da habe ich mich an die Aktion von Monika erinnert und mich entschieden einfach mitzumachen. Sonntags werden bei ihr von Zeit zu Zeit eure süßen Gaumenfreuden gesammelt.

Bei uns gab es heute nach einem ausgiebigen Spaziergang, da es die Sonne doch wirklich gut mit uns meinte, Waffeln mit Ahornsirup, Obstsalat und Joghurt.Sonntagssüß1_klDas Rezept für die Waffeln ist aus dem rotem Backbuch von Cynthia und für 2 Personen habe ich die Mengenangaben einfach geteilt. Ok, drei Eier war etwas schwieriger zu halbieren, aber auch mit zwei Eiern haben sie toll geschmeckt.

Sonntagssüß2_klIch hoffe, auch den anderen Teilnehmerinnen haben ihre süßen Köstlichkeiten gemundet, und wünsche euch einen guten Start in die neue Woche!

 

Me Made Mittwoch #3

Zum heutigen Me Made Mittwoch zeige ich euch, wie auch Meike heute, etwas alt Bewährtes, nämlich ein Bolero-Jäckchen, welches ich letztes Jahr gestrickt habe. Eine Freundin hat geheiratet und ich brauchte für mein (Kauf-)Trauzeuginnen-Kleid der standesamtliche Hochzeit noch etwas zum überziehen, denn auch im Juni konnte man sich ja letztes Jahr leider nicht sicher sein, mit welchem Wetter man es zu tun bekommt. Ich habe also bei Drops nach Anleitungen für ein kurzes Jäckchen gesucht und habe mich bei der doch recht überschaubaren Auswahl bei dem Suchwort „Bolero“ für Cassie entschieden. Dieses Jahr scheinen solche Jacken mehr im Trend zu liegen, denn ich habe ettliche in der neuen Kollektion von Drops entdecken können.

Hochzeit_klein Hier seht ihr die Jacke an ihrem großen Tag! Und natürlich auch dem meiner Freundin.

Da wir kurz danach in den Urlaub nach England gefahren sind, ist sie auch direkt im Koffer gelandet und hat mir dort gute Dienste geleistet. Zum Beispiel hier in einem typisch englischen Sommerort. Wer schon einmal in einem solchen war, weiß wovon ich spreche…Spielhallen und Fish&Chips-Stände wechseln sich adäquat ab. Aber schön war es trotzdem!

CIMG5587_kleinIn dem Aufzug habe ich mich auch am nächsten Tag ins Auto gesetzt um im strahlenden Sonnenschein und 25 °C loszufahren und bei 15 °C 3 Stunden später in Schottland wieder auszusteigen. Die nette Dame im Bed and Breakfast begrüßet mich nur mit „Oh, you’re wearing shorts!“ Um Schottland nicht zu nahe zu treten: am nächsten Tag ist auch dort das gute Wetter angekommen und wir haben uns einen 1a Sonnenbrand eingefangen…bei bedektem Himmel los…ihr wisst bestimmt wie es ausgegangen ist.

So, kommen wir nun zu den eigentlichen Fotos, denn auf den Bilder oben erkennt man ja nicht all zu viel von der Jacke.

14.01.29_MMM(1)_klein14.01.29_MMM(3)_kleinDer Bolero (oder das Bolero…hmmm) lässt sich nämlich auch perfekt im Winter tragen! Über einem Langarmshirt ein super Begleiter. So habe ich es am Sonntag getragen (draußen natürlich eigentlich mit Mantel). Und gut, dass ich den Schnee, zumindest fotografisch, festgehalten haben! Denn am Montag war er schon wieder weg.

14.01.29_MMM(2)_klein14.01.29_MMM(4)kleinDas Muster lässt sich auf dem letzten Bild denke ich ganz gut erkennen. Es ist ein einfaches Rauten-Loch-Muster und die Bündchen sind kraus rechts gestrickt. Zum Glück war es so einfach, denn ich Dussel habe die Jacke nach der Hälfte noch einmal komplett aufribbeln müssen, weil ich die Anleitung falsch kapiert habe. Und ich hatte natürlich nicht früh genug vor dem Tragetermin angefangen…da mussten die Nadeln mal ordentlich glühen.

Susi bitte

Schnitt: Bolero Cassie von Drops Design, gestrickt mit Nadelstärke 5.

Material: Drops Big Merino in der Farbe vergissmeinnicht.

Änderungen: keine.

Fazit/fürs nächste Mal: Mit der angegebenen Wollmenge von 300 g bin ich nur bedingt hinbekommen. Das 2. Bündchen hat 2 Reihen weniger, was zwar nur bedingt auffällt, aber beim Zusammennähen der Ärmel habe ich leider etwas sparsam umgehen müssen, wodurch die Naht jetzt leicht zusammengezogen ist. Da würde ich, falls ich es noch einmal stricken würde eher ein Knäul mehr bestellen. Die Wolle ist aber toll, auch die Farbe gefällt mir sehr. Sie ist angenehm zu tragen und lässt sich gut waschen. Und wenn man die Jacke nicht unbedingt auf einem Bügel trocknet (ähem) behält das ganze auch seine Form.

Me Made Mittwoch #2

Diesesmal war es zwar kein Brüllen mehr, jedoch die hochgezogenen Augenbrauen meines Kleiderschrankes liesen mich wieder an die Nähmaschine wandern und ein Basic-Oberteil zusammenschustern. Es enstand am vorletzten Sonntag, als sich in Bielefeld fast 40 Frauen zur AnNäherung trafen um auf dem alten Dürkopp-Gelände (wie passend!) gemeinschaftlich zu Nähen. Und nein, ich war leider nicht dabei, aber mich trennten nur geschätze 3 km Luftlinie von dieser Ballung an Nähkompetenz.

CIMG6505_klein

CIMG6510kleinGeworden ist es ein Fledermaus-Oberteil aus der Dezember Burda 2014 (Modell 128A) aus einem gestreiften Jersey. Das Tolle an dem Stoff ist, dass er von beiden Seiten schön ist! Einmal breit und einmal schmal gestreift. Das schreit doch förmlich nach diesen langen Bündchen. Und damit meine ich wirklich lang. Wo ich letzte Woche noch über zu kurze Ärmel gejammert habe, sind sie mir hier doch in so manchen Lebenslagen etwas zu lang. Zum Beispiel im Alltag. Apropos Alltag. Ihr dürft euch nicht wundern, dass ihr mich meist nur in langer Hose/Jeans zu Gesicht bekomt, aber Röcke, kurze Hosen, Kleider, hohe Schuhe, offene Schuhe sind leider auf der Arbeit Tabu. Ja, auch im Sommer. Aber man kann Ärmel ja zum Glück auch hochziehen oder umkrempeln um sie vor dem Herausblitzen aus dem Kittelärmel zu bewahren. :)

14.011kleinBei mir trägt das Oberteil übrigens nicht den Namen „Fledermaus-Shirt“. Allerdings kann ich mich zwischen den Namensgebern „Batman“ und „Popeye“ noch nicht ganz entscheiden. Wozu tendiert ihr?14.01Susi bitte:

Schnitt: Fledermaus-Oberteil, Burda-Style Ausgabe 12/2013, Modell 128A.

Material: doppelseitiger Streifen-Jersey in braun/blau, von Stoffe Werning.

Änderungen: keine.

Fazit/fürs nächste Mal: ich mag das Oberteil. Der Stoff ist angenehm zu tragen und etwas wärmer. Wenn man die Ärmel ein wenig umschlägt, haben sie auch eine alltagskompatible Länge. Also beim nächsten Mal lieber etwas kürzen (so 4 cm könnten nicht schaden). Für den Sommer hätte ich nämlich gerne noch eins in einem leichteren Stoff!

Hier findet ihr wie immer die anderen Teilnehmerinnen des MMM.

Me Made Mittwoch #1

„Basics, Basics! Ich brauche Basics!“ Diese Worte hat mir mein Kleiderschrank entgegen gebüllt. Brav wie ich bin, bin ich dieser lieb formulierten Bitte nachgekommen. Anfangen möchte ich heute mit einem Streifenshirt nach einem Schnitt aus der letzten Ottobre Women (05/2013, Autumn Mood).

MMM140115(1)Den Stoff habe ich letztes Jahr bei strahlendem Sonnenschein auf dem Stoffmarkt gekauft. Er ist etwas dicker und damit auch im Moment, ohne zu stark zu frieren, tragbar. Da er, wie ich zugegebenermaßen erst beim Zuschneiden gemerkt habe, bi-elastisch ist, konnte ich das Bündchen entgegen dem Fadenlauf zuschneiden. Das gefällt mir super!

MMM140115(3) Was mir auch richtig gefällt ist der nicht gerade verlaufende Saum. Das sieht man auf diesem Foto glaube ich ganz gut.

MMM140115(2)Was mir jetzt nicht so gut gefällt (was aber auch gut an der falsch ausgewählten Größe liegen kann, ich hatte mir das Heft jedoch nur geliehen) sind die etwas zu schmalen Schultern. Dadurch ziehen sich die Ärmel immer ein wenig hoch. Wo wir schon bei den Ärmeln sind: Habe ich einfach unwirklich lange Arme? Ich habe mich an das Schnittmuster gehalten, auf dem Foto waren die Ärmel zwar auch nicht super lang, aber eine solche 3/4-Länge wie das bei mir schon fast ist, hatte ich nicht erwartet. Und das auch, wenn die Schultern an der richtigen Stelle sitzen.

Also Memo an mich: Das nächste Mal die Ärmel verlängern und die Schultern etwas breiter zuschneiden.

Nun verweise ich gerne auf die anderen Teilnehmerinnen auf dem MMM-Blog.

12 von 12 – Januar 2014

Schön, dass ihr vorbeischaut um mich mit meinen 12 von 12 durch den Tag zu begleiten.

12v12Jan14 (1)1| Begonnen hat mein Tag mit der Nachtruhe. Mein eigentlicher Plan war: so lange schlafen, bis es Zeit für die Sendung mit der Maus war.

12v12Jan14 (2)2| Wie man sieht hat es nicht funktioniert.

12v12Jan14 (3)3| Also erstmal Tee kochen fürs Frühstück.

12v12Jan14 (4)4| Während der Liebste das eigentliche Frühstück vorbereitet, kümmere ich mich um die Blümchen. Das Herz passt gut zum heutigen Tag: unser 6. Jahrestag!

12v12Jan14 (5)5| Ich war dann wieder fürs Mittagessen zuständig. Griechische Reispfanne. Unter den Tomaten und dem Feta versteckt sich dann auch der Reis.

12v12Jan14 (6)6| Nachdem sich der Liebste zum Dienst verabschiedet hat, hatte ich die Wohnung für mich. Also habe ich mir ein Shirt aus der Dezember Burda vorgenommen.

12v12Jan14 (7)7| Nachdem alles zugeschnitten war konnte das Nähen beginnen. Unter Begleitung dieser drei Herren. Ich nehme vorweg: Die Folge hat nicht gereicht um fertig zu werden. :)

12v12Jan14 (8)8| Der Stoff ist so toll. Von beiden Seiten schön. Einmal groß und einmal klein gestreift.

12v12Jan14 (9)9| Zwischendurch musste eine Stärkung sein. Ein, zugegebener Maßen etwas abgespeckter, Obstsalat mit Joghurt.

12v12Jan14 (10)10| Wie man sieht hat das Obst geholfen. Das Oberteil ist fertig! Die Ärmel sind zwar ein wenig lang, aber sonst gefällt es mir wirklich gut.

12v12Jan14 (11)11| Der Salat fürs Abendessen musste auch noch gewaschen werden.

12v12Jan14 (12)12| Und nun geht es aufs Sofa, am Schal weiterstricken. Allerdings kommt leider kein Tatort.

Puh, ich musste mich echt anstrengend 12 Fotos zu bekommen. Es ist Sonntag, und der Tag schon irgendwie kürzer. :) Darum ist es hier auch etwas essens- und nählastig. Ich hoffe, ihr kommt gut in die neue Woche!

Was die anderen TeilnehmerInnen heute so getan haben, seht ihr wie immer hier.

Weihnachtskleid-Sew-Along: Finale!

WKSA13Heute ist es so weit! Finaltag beim diesjährigen Weihnachtskleid-Sew-Along. Es war mein erster Sew-Along, den ich auch wirklich dokumentiert habe. Ich muss zugeben, dass ich schon ohne Blog klammheimlich beim Heidijäckchen-Knit-Along  mitgemacht habe. Nun gut, ich schweife ab. Es hat mir wirklich viel Spaß gemacht und ich möchte mich auch noch bei Katharina von Sewing Addicted bedanken, die dieses Sew-Along organisiert hat. Und natürlich auch bei allen diesjährigen und auch letztjährigen Teilnehmerinnen, denn ohne sie würde ich wahrscheinlich immer noch ohne Blog dasitzen und alles aus der Ferne bestaunen. *so, sentimentales Geschwafel aus*

Nun kommen wir aber mal zum Kleid. Genäht habe ich das Lemmingkleid Butterick 5951 mit dem schmalen Rock  und gekürzten Ärmeln. Aporopos Lemmingkleid. Bei Catherine findet gerade die Abstimmung zum #nähnerdwort des Jahres statt und Lemmingschnitt ist auch unter den Nominierten.

Weihnachtskleid3 Weihnachtskleid1Weihnachtskleid2Der Gürtel ist noch ein wenig weit, und sitzt daher noch etwas unterhalb der Taille, aber bis Heiligabend werde ich es wohl noch schaffen ein weiteres Loch hineinzuklöppeln. Auf dem letzten Bild sitzt das Kleid hinten auch nur so komisch, weil es heute doch recht windig war, wie man vielleicht auch an den fliegenden Haaren sieht.

Ich bin wirklich sehr zufrieden mit dem Kleid und besonders stolz auf den Reißverschluss. Na, wo sitzt er? Genau! Er fällt kaum auf! Jippie!

Weihnachtskleid5 Weihnachtskleid4Hiermit verabschiede ich mich dann jetzt und reihe mich bei den anderen festlich gekleideten Damen auf dem MMM-Blog ein. Ich wünsche euch allen ein schönes Weihnachtsfest!

Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5

Geschenke, Geschenke, Geschenke!

KerzeAuch wenn sich meine Lebenszeichen hier in letzter Zeit in Grenzen hielten, war ich nicht untätig. Es sind diesen Monat einige Geschenke, darunter Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke, entstanden, die ich nun zeigen möchte.

Fangen wir mal mit der Mütze für meine Schwester zum Geburtstag an. Sie hat sich gedeckte Farben „aber nicht langweilig“ gewünscht. Oha. Letztendlich fiel meine Wahl auf Lana Grossa Lei in der Farbe „beige-braun meliert“. Gestrickt habe ich schon zum dritten mal die Tatort-Mütze. Ich gebe aber zu, dass ich meist 1 1/2 bis 2 Tatorte gebraucht habe.

Tatort-MützeTatort-MützeFür den E-Reader einer Freundin, den sie mir lieberweise ausgeliehen hat (ich musste doch unbedingt wissen wie es bei Panem weitergeht und in der Bib war das Buch schon vier Mal vorbestell…warum bloß?) habe ich eine Hülle aus Filz genäht. Darauf zu sehen ist der Vogel aus dem FaltFreunde E-Book von Farbenmix.

E-Reade-HülleAußerdem fertig geworden sind noch die Geschenke für meine Oma (ein Kerzenschirm und ein Taschenkörnerkissen), meine Mama (ein Fußkettchen und eine Hülle für ihre neue Kamera, nach diesem Tutorial), meine Schwester (ein großes Körnerkissen), meine Tante (ein anderes Fußkettchen und zwei Filzschalen, nach dem Tutorial von Luziapimpinella) und für meine Freundinnen (kleine Magnetlesezeichen).

GeschenkeJetzt muss morgen noch alles verpackt werden und dann kann es mit mir in die Heimat juckeln. Ich sollte mir vielleicht noch einen Sack besorgen! Hohoho!

Wir sehen uns Sonntag zum Finale des WKSA! Denn mein Kleid ist heute auch endlich fertig geworden!

Weihnachtskleid-Sew-Along Teil 5

Herzlich Willkommen zum 5. Beitrag beim Weihnachtskleid-Sew-Along!

Nur noch der Saum! – fast, die Ärmel muss ich auch noch kürzen / Ich könnte hier nochmal nachbessern – hmmm…Zeit? / Ich bin fertig, zeige aber noch nichts – noch nicht ganz fertig / Ich bin ein Streber und nähe jetzt noch ein Tüdeldü für meine drei Weihnachtskleider – nein, eindeutig kein Streber

Heute melde ich mich nur kurz zu Wort. Diese Woche war ähnlich voll wie die letzte. Da bin ich froh, dass ich es wenigstens geschafft habe den Reißverschluss einzunähen. Da dies erst mein dritter oder vierter nahtverdeckter Reißverschluss war, war ich doch ein wenig aufgeregt. Ich habe mir, um auch ja nichts falsch zu machen, noch einmal dieses Video angeschaut und mich dann todesmutig daran gemacht den Reißverschluss einzunähen, ohne immer das Video vor und zurück zu spulen. Und siehe da, mitdenken hilft auch und der Reißverschluss ist drin. :)

KleidIch habe dann das Futter per Hand an den Reißverschluss und an die Taillennaht genäht und bin doch recht zufrieden. Es fehlt jetzt noch der Saum, die Ärmel und die Haken und Ösen am Kragen. Das ist doch zu schaffen.

Nun verweise ich noch auf die anderen fleißigen Damen im MMM-Blog. Einen schönen 3. Advent euch allen!

Weihnachtskleid-Sew-Along Teil 4

Willkommen zu meinem 4. Beitrag beim WKSA. Zunächst aber erst mal einen schönen 2. Advent!

CIMG6284Uahh, es passt nicht, das muss ich ändern – öh…ich denke es passt eigentlich, vielleicht habe ich aber auch noch nicht den richtigen Blick dafürIch habe diese schwierige Stelle gemeistert und bin megastolz! also den Kragen fand ich schon ein bisschen frickelig, aber den habe ich ja eigentlich schon letzte Woche gemachtSoll ich hier noch eine Borte aufnähen, was meint ihr? Ich brauche auf jeden Fall noch einen passenden Gürtel für die Taille / Das sieht doch schon ganz gut aus, oder? – Die Frage müsst ihr ja jetzt beantworten :)

Ich habe diese Woche leider nicht so viel geschafft, wie ich wollte. Viel Abeit und eine Weihnachtsfeier in Würzburg von Donnerstag bis Samstag haben meine Woche doch arg gekürzt.

Ich habe aber bereits das Oberteil gefüttert und die Ärmel angenäht. Jetzt stellt sich mir nur noch die Frage, wie lang sie werden sollen. Ich habe erstmal die im Schnitt vorgeschlagene Länge zugeschnitten, hatte aber schon im Hinterkopf sie mir dann am Ende auf die mir gefallene Länge zu kürzen. Das steht noch aus. Genauso fehlt noch der Reißverschluss und der Saum.

CIMG6290Ich bin allerdings schon recht zufrieden. Und im Zeitplan. Denn bis zum 4. Advent werde ich das Kleid bestimmt fertig bekommen.

Nun werde ich noch die Kleider der anderen Teilnehmerinnen im MMM-Blog bewundern.

Teil1, Teil 2, Teil 3

Weihnachtskleid-Sew-Along Teil 3

Zunächst einmal wünsche ich euch allen einen schönen ersten Advent! Hier seht ihr, was sich hinter meinem 1. Adventskalendertürchen versteckte.

1.AdventNun aber zum Weihnachtskleid.

Jetzt aber los, erste Nähte sind gemacht! – Ja, es ist passiert / Endlich hab ich angefangen – Ja, es ist alles zugeschnitten und auch schon etwas vorzuweisen / Probemodell sitzt, ich kann den richtigen Stoff zuschneiden – So wirklich gab es kein Probemodell / Ich bin ein Streber und nähe jetzt mein zweites Weihnachtskleid So schnell bin ich dann leider auch nicht und die Gelegenheit es zu tragen würde auch fehlen

Ich habe diese Woche den Stoff zugeschnitten und auch schon das Oberteil und das Rockteil zusammengenäht. Erste Anproben nehmen mir auch nicht den Mut, denn es scheint alles so einigermaßen zu passen.

WKSA3Ich hatte extra noch schwarzen Futtertaft besorgt, jedoch habe ich beim Zuschneiden festellen müssen, dass der Oberstoff einen leichten Strechanteil hat. Daher habe ich beschlossen, den Oberstoff auch für das Futter zu nutzen. Wenn ich die Anleitung richtig verstanden habe, dann würde am Kragen, wenn es mal aufklappt, auch das Futter zu sehen sein, daher gefällt es mir glaub ich eh besser, wenn es der gleiche Stoff ist.

OberteilMir ist aufgefallen, dass ich ja noch gar nicht erwähnt habe, welche Version es für mich wird. Ich habe mich für den schmalen Rock aus Version A und B und die langen Ärmel aus C entschieden. Puffärmelchen würden meine Schultern noch breiter erscheinen lassen.

B5951Nun werde ich mich, während 3 Haselnüsse für Aschenbrödel das erste mal dieses Jahr läuft, durch die anderen Beiträge der fleißigen Teilnehmerinnen klicken.

Teil 1, Teil 2

Wie ein Blick aus dem Kirchenfenster

Am Wochenende ist mein neuer Schal fertig geworden. Es handelt sich dabei um das Strickmuster Raspberry Sorbet von Drops. Es wird in zwei Teilen getrickt, die dann zum Schluss mit Maschenstich verbunden werden. Dadurch hat man an beiden Enden diese hübschen Zipfelabschlüsse mit Noppen. Der Rest ist ein einfaches Lochmuster, welches sich gut nebenher stricken lässt ohne zu viel aufpassen und zählen zu müssen Ich hatte ihn schon im Urlaub angefangen, wurde dann aber in meinem Elan dadurch grbrochen, dass mir einfach die Wolle ausgegangen ist.

SchalOk, ich habe andere Wolle verstrickt, als in der Anleitung angegeben, die Lauflänge war aber ähnlich, und mit Nadelstärke 3 statt 3.5, aber ich war nach Ende der 4 Knäule noch bei weitem nicht bei der angegebenen Länge. Ein nachgekauftes Knäul brachte dann zwar immer noch nicht die richtige Länge, mir reichte sie aber. Ich kann den fertigen Schal jetzt so tragen, dass man das schöne Schlussmuster vorne und hinten an mir sehen kann. :)

Ich habe ihn am Wochenende auch direkt ausgeführt und ihm schönste Herbstsonnenstrahlen gegönnt. Und mir natürlich auch.

Sonnenstrahlen

Gestrickt habe ich mit Lana Grossa Cool Wool Merino superfein (50 g = 160 m) in der Farbe 414, ein wunderbares marineblau. Bei der Farbe werde ich fast immer schwach. :)

Weihnachtskleid-Sew-Along Teil 2

Jetzt nähe ich doch lieber was die anderen alle nähen – Ich habe tatsächlich schon einige Beiträge mit dem gleichen Schnitt gesehen, aber ich war ja auch nicht die erste / Ich habe mich für mein Traumkleid entschieden Na, ich hoffe doch! / Ich nähe mal lieber erst ein Probemodell Sollte ich vielleicht, aber falls es nicht hinhaut, rede ich mir im Nachhinein ein, es wäre ja nur das Probemodell gewesen / Taddaa, zugeschnitten! Leider noch nicht / Der Stoff reicht nicht, Hilfe! – Davon gehe ich bis jetzt noch nicht aus.

Heute kommt mein zweiter Beitrag zum WKSA. Ich habe es schon geschafft den Schnitt abzupausen und den Stoff habe ich auch rausgesucht. Und er reicht! Allerdings nur, weil ich noch einen zweiten Coupon gefunden habe. Es handelt sich bei dem Stoff um einen Anzugstoff und er ist definitiv nicht so blau, wie er auf dem Foto scheint. (Es wollte heute einfach nicht hell werden bei uns…naturgetreue Fotos zu bekommen, war daher leider nicht drin)

Stoff WeinachtskleidMeine Mutter arbeitet in einem Betrieb für Herrenbekleidung und bringt manchmal ein paar Probe/Mustercoupons mit, die sonst auf dem Müll landen würden! Der Stoff ist in Natur etwas dunkler und geht eher ins anthrazitfarbene. Ich hätte auch noch einen Karostoff zur Auswahl gehabt, aber erstens wäre nur 1 Coupon dagewesen und zweitens vertragen sich die Raffungen im Kleid sicher nicht so gut mit den geradlinigen Karos.

Aber vielleicht überrascht mich eine der anderen Butterick 5951 Näherinnen drüben im MMM-Blog ja noch mit einer Karo-Version. Ich werde gleich einmal nachschauen gehen, und zwar hier.

WKSA – Teil 1

Weihnachtskleid-Sew-Along Teil 1

WKSA13

Auch ich habe mich, nachdem ich letztes Jahr noch aus der Ferne zugeschaut habe, dazu entschieden mir ein diesjähriges, kollektiv genähtes Weihnachtskleid zu fabrizieren.

Ich muss ja zugeben, dass ich ein wenig geschummelt habe und „Ich gucke mal, was die anderen so machen“ genau m e i n Satz war. Erst mal ein paar Inspirationen holen. Ein Gedicht hätt ich zwar auch noch hinbekommen, aber naja. Vielleicht zum Finale.

Lange Rede kurzer Sinn. Sonntagabend, nach ausführlichem schnuppern in den Beiträgen der anderen hochmotivierten Teilnehmerinnen, habe ich Butterick 5951 bestellt. Und wie toll: Gestern ist er schon angekommen. Ich denke morgen werde ich mich mal ans Abpausen machen. Einen tollen Stoff habe ich auch da, ich muss nur noch einmal überprüfen ob es denn auch genug ist. Ähem.

Daher denke ich, dass ich mich zum nächsten Termin etwas fristgerechter zu Wort melden kann. :)